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In einem neuen Dokumentarfilm spricht Rodrigo Ambrissi über die Erfolge, die Dash momentan in Kolumbien erfährt.

Ambrissi betreibt den Dash Dinheiro Digital YouTube-Kanal, der von Dash finanziert wird. Auf diesem hat er nun auch einen Kurzfilm veröffentlicht, der die Aktivitäten von Dash in Kolumbien zeigt. Dabei spricht er mit Händlern in Medellín, zeigt Aufnahmen von Konferenzen und spricht mit lateinamerikanischen Dash-Vertretern.

In Kolumbien befinden sich laut DiscoverDash die drittmeisten Dash-Händler auf der Welt. Die 327 Händler des Landes konzentrieren sich dabei größtenteils auf Medellín und die nähere Umgebung. Insgesamt akzeptieren etwa 5000 Händler auf der ganzen Welt Dash. George Donnelly, der Leiter der Organisationen Dash Colombia und Dash Latam ist der Meinung, dass Dash innerhalb der nächsten Dekade zu einer der beliebtesten Zahlungsmethoden in der Region werden könnte:

„In den nächsten 5 Jahren wird man Dash überall in Lateinamerika kennen und schätzen lernen. Die Menschen bei uns lieben es, dass sie ihr Geld selbst kontrollieren können. Sie sind sehr mobil und unabhängig. Daher brauchen sie auch Zahlungsmittel, die Ländergrenzen ohne Probleme überschreiten können und bei denen sie wissen, dass kein Betrüger eine einmal versandte Transaktion rückgängig machen kann. Dash ermöglicht dies schon heute und deswegen werden wir unsere Arbeit unaufhörlich fortsetzen.“

Auslandsüberweisungen in Lateinamerika sind ein wichtiger Markt für Dash, da die Zahlungen international gültig sind und weniger als einen Cent als Gebühr verlangen. Dies steht im starken Kontrast zu Anbietern, wie z.B. Western Union, deren Angebote sehr kostspielig sind.

Kolumbien und Venezuela sind Zentren der Dash-Community

Kolumbien folgt seinem Nachbarland, in dem Dash momentan am meisten verwendet wird. Gerade in der venezolanischen Hauptstadt Caracas gibt es sehr viele Händler, die Dash akzeptieren. Die Anfangsphasen der venezolanischen Community wurden ebenfalls von Ambrissi in einem Dokumentarfilm festgehalten:

Laut Ambrissi sind diese Kurzfilme spontan entstanden und seine Erfahrung im Bereich der Fernsehproduktion hat erheblich zu ihrem Erfolg beigetragen. Besonders bei Konferenzen, die er in verschiedenen Ländern besuchte, konnte er viel Material sammeln:

„Ich filme Dokumentarfilme seit den 90er Jahren, als ich im College bei der Produktion einer brasilianischen Fernsehserie mitwirkte. Bei meinen Reisen zu Dash-Veranstaltungen und nach Venezuela habe ich mittlerweile so viel Filmmaterial gesammelt, dass ich mir überlegte damit mehr zu machen als einen kurzen Bericht auf YouTube oder ein Interview. Ich hatte auch schon die notwendigen Kontakte innerhalb der Community, weswegen die Entwicklung ganz organisch ablief und ohne Geld vom Netzwerk geschah.“

In der Zukunft möchte er noch weitere Dokumentationen zu Dash drehen, wobei er die Erfolge auf der ganzen Welt dokumentieren will:

„Ich plane auch irgendwann nach Afrika und Thailand zu reisen, sobald es dort größere Communities gibt, damit ich mein Serienkonzept beibehalten kann.“

Dash wächst immer weiter und Transaktionszahlen beweisen tatsächlichen Gebrauch im Alltag

Länder wie Venezuela und Kolumbien sind die Vorreiter des weltweiten Trends zur Akzeptanz von Dash. Die Analyse der Transaktionsdaten zeigt, dass Dash von anderen Kryptowährungen abweicht, da es vor allem für Käufe im Alltag verwendet wird. Die Gesamtzahl der Transaktionen übertrifft dabei auch die der konkurrierenden Kryptowährungen Bitcoin Cash und Bitcoin SV, wobei durch den Vergleich der Median- und Durchschnittswerte der höhere Anteil an Alltagstransaktionen postuliert werden kann.