This post is also available in: Français Português Русский English

Wer regelmäßig mit Dash einkaufen möchte, für den sind Geschenkkartenanbieter ein Muss. Unternehmen wie Bitrefill, Bitcoin Superstore, Coincards.ca und GiftOff ermöglichen es ihren Nutzern bei einer großen Zahl von Händlern einzukaufen, ohne, dass der Händler dafür überhaupt wissen muss, was Dash eigentlich ist.

Warum Kryptowährungen von Geschenkkarten profitieren

Für Krypto-Nutzer sind Geschenkkarten wesentlich wichtiger, als für den durchschnittlichen Kunden im Einzelhandel. Doch auch für die Verkäufer von Geschenkkarten spielen Kryptowährungen eine große Rolle, denn mit traditionellen Zahlungssystemen wie PayPal oder Kreditkarten besteht immer die Gefahr der Rückbuchung, während der Händler nur schwierig wieder an sein Geld kommen kann, wenn er betrogen wurde. Kryptowährungen hingegen machen Rückbuchungen unmöglich, da Transaktionen irreversibel sind, wenn sie erst einmal bestätigt wurden. Nur ein großangelegter Angriff auf das Netzwerk könnte einer korrekten Transaktion schaden und dies ist bei weitem zu teuer, um damit den Kauf einer Geschenkkarte zu manipulieren.

Geschenkkarten in der Kryptowirtschaft funktionieren so: Händler erwerben Geschenkkarten durch Großbestellungen oder von Einzelpersonen, die eine Geschenkkarte weiterverkaufen wollen, da sie diese nicht benötigen. Nutzer, die Kryptowährungen besitzen geben dem Händler daraufhin Geld, damit dieser ihnen den Code zu einem Geschenkgutschein zusendet. Dies ermöglicht es Kryptowährungsenthusiasten dort einzukaufen, wo ihre Währung sonst nicht akzeptiert worden wäre, ohne, dass sie sich langwierigen KYC-Prozessen unterziehen müssen.

Geschenkkarten in der Bitcoin-Geschichte

In der Zeit, in der die meisten Bitcoin-Integrationen entstanden, also zwischen 2014 und 2016 spielten Geschenkkarten auch im Bitcoin-Ökosystem eine entscheidende Rolle. Dienste wie Gyft und Purse entstanden damals und wurden zu wichtigen Eckpfeilern der Community. Gyft zum Beispiel ermöglicht den direkten Einkauf bei Online-Shops, die selbst keine Kryptowährungen integriert hatten und zu Zeiten, als Bitcoin-Transaktionen schnell und reibungslos bestätigt wurden, fand dieser Dienst auch sehr häufig Anwendung. Purse hingegen wurde dadurch bekannt, dass es zuverlässig Amazon-Geschenkgutscheine gegen Kryptowährungen eintauschte, wodurch es Kryptowährungsnutzern ein sehr einfaches Einkaufserlebnis bieten konnte.

In den Monaten, in denen Bitcoin-Transaktionen immer langsamer und teurer geworden sind, haben diese Dienste jedoch auch sehr stark gelitten, da es ihnen immer schwerer fiel Gewinne zu erzielen und sie unter Umständen sogar Verluste machen mussten.

Dash InstantSend verwischt Grenzen

Dash hat einen wichtigen Vorteil, der sich auf die Geschenkkartenbranche wirklich maßgebend auswirken könnte: InstantSend. Eine Dash-Transaktion kann nach einer Sekunde nicht mehr durch einen Double-Spend gefährdet werden, weswegen die Transaktionen wesentlich sicherer sind, wodurch eine Geschenkkarte sofort übermittelt werden kann. Dies ist dadurch einem Direktkauf in Dash ähnlicher, als wenn der Nutzer lange auf eine Bestätigung warten muss. Wer also z.B. bei Bitrefill einen Amazon-Gutschein kauft, der macht kaum ein anderes Erlebnis, als wenn er mit der Kreditkartennummer direkt bei Amazon kaufen würde.