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Die beliebte Peer-to-Peer-Kryptobörse Wall of Coins hat ihr Angebot auf sieben neue Länder erweitert, was für viele Nutzer in den entsprechenden Ländern eine Erleichterung darstellen sollte.

Die Nutzer in den jeweiligen Ländern werden hierdurch von der erweiterten Liquidität profitieren können, die eine Plattform wie Wall of Coins mit sich bringen kann. In diesem Sinne äußert sich auch Robert Genito, der Geschäftsführer des Unternehmens:

„Das Kernanliegen unserer Plattform ist es, Kryptowährungen unter die Menschen zu bringen. Die Bevölkerung der nun hinzugefügten Länder benötigt einen einfachen Zugang zu Kryptowährungen und unsere Kooperationspartner haben uns darum gebeten entsprechende Optionen hinzuzufügen. Wir wurden gefragt und wir sind auf die Anfrage eingegangen. Außerdem möchten wir dabei helfen Massenakzeptanz zu erreichen, wobei wir uns auf Das stützen, was Satoshi Nakamoto und Roger Ver gesagt haben: unser Ökosystem so weit zu entwickeln, bis die offiziellen Stellen mit uns, statt gegen Kryptowährungen arbeiten werden.“

Am wichtigsten ist die Erweiterung des Angebots an Dash-Erwerbsstellen in Venezuela und Kolumbien, wo die Kryptowährung von 2600, bzw. 300, Händlern bereits im Alltag akzeptiert wird. Die Möglichkeit Dash mit Bargeld zu kaufen spielt für diese Regionen zudem eine große Rolle, da viele Menschen nicht über ein traditionelles Bankkonto verfügen.

Wall of Coins unterscheidet sich von den meisten Kryptowährungsbörsen, da es einen direkten Kontakt zwischen dem Käufer und dem Verkäufer gibt. Diese vereinbaren über die Plattform entweder eine Banktransaktion an den Verkäufer oder ein persönliches Treffen. Hierdurch ist die Seite sicherer gegenüber Hackangriffen, die versuchen das Nutzerguthaben zu stehlen. Gerade in den USA erfreut sich die Seite momentan großer Beliebtheit, was auch daran zu sehen ist, dass momentan über 170000 Angebote auf der Plattform zu finden sind.

„Die Verkäufer lieben uns, weil wir ihnen das Geld schneller beschaffen als traditionelle Börsen dies könnten und viele Nutzer zudem bessere Preise anbieten können. Wer also eine einfache Lösung sucht seine Kryptowährungen in Bargeld zu verwandeln, der findet bei uns eine der schnellsten und lukrativsten Möglichkeiten.“

Liquidität durch Dezentralität fördern

Viele Benutzer sind immer noch davon abgeschreckt, wie kompliziert es ist Kryptowährungen zu erwerben. Es ist zudem erstaunlich, dass Kryptowährungen das alte Banksystem ersetzen sollen und fast keine Möglichkeit besteht, ohne dessen Hilfe in das neue Ökosystem einzusteigen. Da immer mehr Händler Kryptowährungen akzeptieren und auch bereit sind diese wieder auszugeben wird sich langfristig ein Kreislauf bilden, der diesem Problem Abhilfe schaffen kann, doch bis dahin ist der Erwerb von Kryptowährungen mit Bargeld von besonderer Bedeutung.

Peer-to-Peer Börsen sind besonders auf Benutzer zugeschnitten, die den bürokratischen Aufwand traditioneller Plattformen nicht auf sich nehmen wollen. Leider sind diese Börsen jedoch selbst nicht unbedingt benutzerfreundlich, besonders auf Designebene, doch hier kommt Wall of Coins ins Spiel. Die Seite möchte den Prozess so stark vereinfachen wie möglich und hat daher die meisten Vorgänge weitestgehend automatisiert.

Dash strebt daran seinen Nutzern mehr Liquidität zu bieten

Ein Ziel der Dash-Community ist es, Zugang zu so vielen Börsen, wie möglich zu erhalten. Je einfacher es ist Dash umzutauschen, sobald die Notwendigkeit besteht, desto wahrscheinlicher ist es, dass Nutzer nicht vorsorglich umtauschen und daher mehr Kapital im Dash-Ökosystem bleibt. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass immer mehr Händler auch die Möglichkeit haben das erhaltene Geld in einem anderen Geschäft wieder auszugeben. Ein weiteres Projekt, das danach strebt, Dash in die Hände der Menschen zu bekommen, stammt aus Kolumbien und wird von der Treasury der DAO unterstützt. Dabei geht es darum, dass jeder Händler seinen Kunden auch den Erwerb von Dash ermöglichen soll, wodurch noch weitere Alltagstransaktionen stattfinden werden.