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Der Krypto-Broker Voyager, dessen App aus dem App Store heruntergeladen werden kann, hat vor kurzem Dash integriert, wodurch Tradern zusätzliche Möglichkeiten gegeben werden, mit Kryptowährungen zu handeln, ohne, dass sie auf traditionelle Börsen zurückgreifen müssten.

Über Voyager kann Dash gegen US-Dollar provisionsfrei gehandelt werden. In der Ankündigung des Handelspaares wird dabei auf die vielen Online-Shops und Einzelhandelsfilialen hingewiesen, die Dash bereits heute als Zahlungsmittel akzeptieren.

Momentan bietet Voyager bereits Angebote für private Trader und Institutionen an, doch der institutionelle Teil soll bald über eine Zusammenarbeit mit Sterling Trading Tech noch erweitert werden. Voyager kündigte außerdem an, mit Ledger zusammenarbeiten zu wollen, um hierdurch einen Treuhanddienst auf den Markt zu bringen.

Warum Wettbewerb für die Verbraucher von Vorteil ist

Voyager möchte ein umfassendes Liquiditätsnetzwerk aufbauen, welches mehrere globale Börsen umfasst und den Nutzern bessere Handelspreise bieten soll. Hierdurch wird ein Druck auf jene Börsen ausgeübt, die zwar generell den Handel mit Kryptowährungen anbieten, aber bestimmte Projekte davon ausschließen. Die Betreiber der Suchmaschine Yahoo! planen ebenfalls eine eigene Börse, doch diese soll zunächst nur BTC, ETH, LTC, XRP und BCH umfassen. Auch Coinbase führt nur eine begrenzte Zahl an Kryptowährungen und folgt bei der Auswahl neuer Projekte seinem eigenen Digital Asset Framework.

Zunehmender Wettbewerb bietet den Nutzern eine bessere Auswahl und bessere Gebührenstrukturen, wenn sie eine Kryptowährung kaufen und verkaufen wollen. Hierdurch werden auch mehr Handelspaare in Währungen geschaffen, die sonst nicht von den Börsen angeboten werden und die Betreiber dieser Plattformen werden somit unter Druck gesetzt, diese Handelspaare ebenfalls zu integrieren. Wenn die Notwendigkeit wegfällt Fiat erst gegen Bitcoin zu handeln, bevor man seine Kryptowährung der Wahl kaufen kann, wird dies für den Endverbraucher erheblichen Nutzen mit sich bringen.

Dash verfolgt bestimmte Strategien, wenn es um die Integration in neue Börsen geht

Das Dash-Netzwerk kann davon profitieren, dass es möglichst viele Handelspaare für Dash gibt, da dies den Nutzern den Einstieg erleichtern kann. Deswegen verfolgen viele Mitglieder der Community das Ziel, mit Börsen Kontakt aufzunehmen und diese von der Integration zu überzeugen. An einigen Börsen, wie z.B. bei eToroX können Nutzer Dash direkt gegen Fiatwährungen und StableCoins handeln, wodurch jene Nutzer abgesichert werden, die Dash verkaufen müssen, wie z.B. ein Händler, der ein Produkt gegen Dash verkauft hat und nun seinen Lieferanten in US-Dollar bezahlen muss. Besonders interessant sind jene Börsen, die die Dash-Sonderfunktion InstantSend unterstützen, wie z.B. Kraken, 3xbit, SouthXchange und Jinance. Diese Funktion ermöglicht es den Nutzern in sekundenschnelle Ein- und Auszahlungen durchzuführen. Die Grundvoraussetzung für diese Integrationen war häufig die Dash-Treasury, welche Community-Projekte finanzieren kann, die sich um die Kontaktaufnahme mit neuen Börsen kümmern.