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Vitalik Buterin, der Gründer von Ethereum, bezeichnete die Blockchain seines Projektes als „fast voll“, wobei er neben der Skalierung auch Benutzerfreundlichkeit und Privatsphäre als wichtige Handlungsfelder bezeichnete.

In einem Interview mit der Zeitschrift „Star“ sprach Buterin über seine eigenen Erfahrungen und die Zukunft des Kryptowährungssektors, wobei Ethereum und dessen Skalierung eine wichtige Rolle im Interview spielten:

„Die Skalierung zeigt uns Limits auf, da die Ethereum Blockchain fast voll ist. Ein größeres Projekt, das darüber nachdenkt, Ethereum zu benutzen, sollte daran denken, dass die Plattform nicht nur voller werden wird, es wird auch eine stärkere Konkurrenz um den verfügbaren Speicherplatz geben. Transaktionen sind bereits jetzt teuer und können sehr schnell fünf mal so teuer werden. Dies führt dazu, dass viele Menschen nicht an diesem Projekt teilnehmen können, wobei eine bessere Skalierung dies lösen könnte.“

Ethereum verarbeitet am Tag etwa 700.000 Transaktionen, wobei die durchschnittliche Gebühr bei $0,126 liegt. Zu seinen Spitzenzeiten musste das Netzwerk jedoch bis zu 1,35 Millionen Transaktionen am Tag verarbeiten, wodurch eine Rekordgebühr von durchschnittlich $5,53 erreicht wurde.

Die wichtigsten Konzepte für die Massenakzeptanz: Skalierbarkeit, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Privatsphäre

In dem Interview sprach Buterin neben der Skalierung auch über die anderen Fragen, die für eine breite Akzeptanz von Kryptowährungen notwendig sind:

„Skalierbarkeit ist nicht die einzige Herausforderung, vor der wir stehen. Wichtig sind zudem die Benutzerfreundlichkeit, die Sicherheit der Guthaben und die Privatsphäre der Nutzer. Aus technischer Sicht verbessert sich all dies, doch wie wandelt man dies schließlich in etwas um, das die Menschen nutzen können, selbst wenn die Technologie vorhanden ist?“

Diese Aussage über die Benutzerfreundlichkeit kann durchaus im Hinblick darauf gesehen werden, dass einem BBC-Mitarbeiter $30.000 in Ethereum gestohlen wurden, die er in der MyEtherWallet gelagert, aber nur unzureichend gesichert hatte. Dies betont das Fehlen benutzerfreundlicher Optionen, die auch die Sicherheit der Nutzer-Guthaben nicht außen vor lassen.

Dash präsentiert Fortschritte in den Bereichen Datenschutz, Skalierbarkeit und Sicherheit, wobei die Benutzerfreundlichkeit als nächstes folgen soll

Während Kryptowährungen insgesamt versuchen den Graben zwischen ihren Fans und der Öffentlichkeit zu überbrücken, hat Dash bereits maßgebliche technologische Fortschritte in verschiedenen Bereichen verwirklicht. Seit den Anfängen als Darkcoin bietet Dash bereits eine optionale Funktion für den Schutz der Privatsphäre des Nutzers. Durch eine Abstimmung des Masternode Netzwerks zu Beginn des Jahres 2016 hat Dash sich zudem dazu verpflichtet, On-Chain Skalierung für das Wachstum des Netzwerks bereitzustellen. Die jüngsten Stresstests zeigen, dass dies durchaus möglich ist, wobei ein entsprechendes Ereignis vor ein paar Wochen dazu geführt hat, dass weitere Fehlerquellen, die der Skalierbarkeit im Weg stehen, geschlossen werden konnten.

Nach der Einführung von ChainLocks ist Dash wohl der sicherste Proof of Work Coin, wobei auch verschiedene Probleme mit dem Mining behoben werden konnten. Durch die Veröffentlichung der Dash Platform, welche auch Blockchain-Benutzernamen und Kontaktlisten beinhalten wird, wird eine reibungslosere Erfahrung für Durchschnittsnutzer ermöglicht werden, ohne, dass dabei die Dezentralisierung behindert würde.