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Die beliebte Kryptobörse Uphold hat die Gebühren von der Seite entfernt, die zuvor mit einer Auszahlung an eine Dash-Adresse verbunden waren.

Die Abschaffung dieser Gebühr von $2,99 ist ein wichtiger Schritt, da Nutzer nun nur noch die Netzwerk-Gebühren bezahlen müssen, die bei Dash verschwindend gering sind, wovon besonders Personen in den Entwicklungsländern profitieren können. Nutzer der Kryptowährungen Bitcoin, Litecoin, Ethereum, Bitcoin Cash und anderer Kryptowährungen müssen die Gebühr weiterhin bezahlen. Außerdem fällt eine Gebühr an, wenn Nutzer Fiatgeld an ein Bankkonto überweisen wollen. Diese Gebühr beträgt $3,99, wobei auch die Umwandlung von Dash in Euro 1,25% kostet.

Uphold ist bereits vor längerer Zeit eine Partnerschaft mit Dash eingegangen und Dash-Nutzer sind auf der Plattform dafür bekannt, dass sie mehr Dash kaufen als verkaufen, was bei anderen Kryptowährungen nicht der Fall ist. Zudem gibt es POS-Systeme, die es Händlern ermöglichen, Zahlungen direkt an Uphold weiterzuleiten und automatisch umwandeln zu lassen, wodurch das Wechselkursrisiko minimiert werden kann. Wer Fiatgeld abheben muss kann zudem warten, bis sich eine größere Summe angesammelt hat, damit die Gebühr nicht so hoch ausfällt.

Von dem Rabatt profitieren vor allem Überweisungen nach Lateinamerika

Ryan Taylor, der CEO der Dash Core Group, sprach davon, dass so wenig Wechselkosten wie nötig anfallen müssen, wenn man neue Nutzer von Kryptowährungen überzeugen will. Bitcoin existiert bereits seit 10 Jahren und ist noch immer nicht im Mainstream angekommen, was auch an den damit verbundenen Kosten liegt. Dash hingegen versucht Kosten bei jeder Gelegenheit zu reduzieren und Nutzern einen Grund zu geben, mit Dash zu bezahlen. Hierzu zählt auch das DashBack-Programm von AnyPay, welches die Nutzer bei eGifter einlösen können. Dabei können sie aus einer großen Zahl an Gutscheinen auswählen, auf die sie bis zu 10% Rabatt erhalten. Die Auswahl reicht dabei von Blumen, Tierfutter und Kleidung bis hin zu alltäglichen Lebensmitteln.

Von der niedrigen Gebühr einer Dash-Transaktion kann auch jeder profitieren, der Geld ins Ausland schicken will. Der Versand nach Kolumbien kann durchaus $20 + einen prozentualen Anteil kosten und 3-5 Tage dauern, wobei der Versand nach Venezuela mit Western Union noch nicht einmal möglich ist. Dies ist teurer und dauert länger, als es bei einer Verwendung von Uphold möglich wäre. Wenn der Empfänger nun sogar in einer Stadt lebt, in der er mit Dash bezahlen kann, dann kann er sich sogar den Wechselkurs zurück in Fiat sparen.

Dash wächst weiter in Venezuela

Dash fokussiert sich seit einiger Zeit auf Lateinamerika, wo die Menschen besonders von den günstigen Gebühren und der Geschwindigkeit profitieren können. Diese Strategie scheint erfolgreich zu sein, da in Venezuela mittlerweile 10000 aktive Android Wallets im Monat gemessen werden. Jorge Farias, der CEO von Cryptobuyer sprach zudem davon, dass Dash Bitcoin auf seiner Plattform als beliebteste Kryptowährung überholt hätte. Dies hängt nicht zuletzt mit der jüngsten Steigerung der Bitcoin-Transaktionsgebühren zusammen, die für viele ärmere Menschen in der Region den signifikanten Verlust von Einkommen bedeuten können.

In Zukunft möchte Cryptobuyer auch die Wechselkosten von Fiat zu Dash reduzieren, indem eine gebührenfreie POS-Lösung an ausgewählte Händler vergeben wird, damit diese Dash akzeptieren. Auch die Zahl der Geldautomaten in Lateinamerika nimmt zu, wobei die meisten davon bereits Dash akzeptieren. Die Dash-Infrastruktur in der Region wächst stetig weiter und eine Masseneinführung scheint durchaus realistisch zu werden.