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Die Grafikkartenhersteller Nvidia und AMD sprachen von Rekordumsätzen und führten diese auf die Nachfrage der Kryptowährungs-Miner zurück.

Nvidia erzielte im ersten Quartal einen Rekordumsatz von $3,21 Milliarden, wobei 9% aller Karten für $289 Millionen an Kryptowährungs-Miner verkauft wurden. Nvidias Hauptkonkurrent AMD erzielte einen Umsatz von $1,65 Milliarden, wobei 10% der Karten an Miner gingen. Das Wachstum der beiden Unternehmen gegenüber dem Vorjahr war dabei enorm. AMD erzielte 40% mehr als 2017, während es für Nvidia sogar 145% waren. Nvidias CFO Colette Kress sagte zu der erhöhten Nachfrage, dass sein Unternehmen „diese mit speziellen GPUs erfüllen konnte“.

Beide Unternehmen gehen jedoch davon aus, dass die Umsätze im nächsten Quartal geringer ausfallen werden. Laut AMD werden die Einnahmen aus dem Kryptobereich für das Jahr 2018 etwa 5-10% aller Einnahmen ausmachen. Der Hauptgrund hierfür ist die Konkurrenz durch ASIC-Unternehmen, wie Bitmain, die 2017 einen Jahresumsatz von $4 Milliarden erzielten.

Hashrate wächst immer weiter

Kryptowährungen und Mining werden immer populärer, was auch am gestiegenen Preis gegenüber dem letzten Jahr gesehen werden kann. Durch den höheren Preis wurden GPUs immer begehrter und schließlich wurde sogar spezielle ASIC-Mininghardware entwickelt, um die Nachfrage zu befriedigen.

Viele Nutzer hängen dem Irrtum an, dass der Wert der Kryptowährungen von den hohen Energiekosten abhängen würde, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Miner sind bereit hohe Stromkosten zu zahlen, da der Wert der Kryptowährungen so hoch ist. Miner rechtfertigen die hohen Kosten ihrer Investition, indem sie auf den Wert der neu geschaffenen Coins hinweisen.

Die steigende Hashrate des Netzwerks hängt daher von der steigenden Nachfrage nach einem Coin ab. Dies erzeugt jedoch einen Kreislauf, da die steigende Hashrate auch die Nachfrage steigert, da der Coin immer sicherer gegenüber 51%-Angriffen wird.

Hohe Hashrate und Sicherheit für Dash

Auch wenn der Dash-Preis gefallen ist, so blieb Dash doch im Petahash-Bereich, auch wenn dieser erst im November bei einem höheren Kurs erreicht worden war. Seitdem lag die Hashrate konstant bei 1,5-2,5 Dash. Neben der Hashrate spielen die Masternodes eine bedeutende Rolle für das Dash-Ökosystem. Für Dash spricht auch, dass die Mehrheit des Minings von ASIC-Minern durchgeführt wird, wobei diese meistens auf einen Algorithmus spezialisiert sind, weswegen es unwahrscheinlich ist, dass ein Miner den Coin wechselt, zu dessen Hashrate er beiträgt.

Was Dash von anderen Coins unterscheidet, ist seine einzigartige Struktur mit incentivierten Masternodes. Durch das Dash-Team, welches von der Treasury finanziert wird, steigt ständig die Nachfrage nach Dash und damit auch die Nachfrage nach einem Wachstum des Netzwerks. Zudem hat Dash eine klare Roadmap hin zur Massenadaption formuliert, weswegen eine große Zahl an Minern dem Coin ihr Vertrauen ausgesprochen hat und damit das Netzwerk sichert, auch wenn der Preis volatil ist.