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Die Organisation Fundstrat Global Advisors hat eine Umfrage unter institutionellen Anlegern und Krypto-Nutzern durchgeführt und dabei festgestellt, dass die meisten Befragten davon ausgehen, dass Kryptowährungen während einer großen Wirtschaftskrise steigen würden.

Nach der Umfrage glauben 72% der institutionellen Investoren und 59% der Teilnehmer einer Umfrage, dass Kryptowährungen in einer Wirtschaftskrise ansteigen werden. Befragt wurden dabei 25 Institutionen und 5382 Einzelpersonen. Als größten Einfluss auf die Preise von Kryptowährungen wurden dabei Zentralbanken (35%) und Schwellenländer (28%) bezeichnet.

Mati Greenspan von eToro ist allerdings der Ansicht, dass der Preisanstieg nicht zwangsläufig auf die Rezession folgen muss. Dies sieht er dadurch bestätigt, dass der Bitcoin-Kurs den Kursen anderer riskanten Anlagen folgt. Für ihn muss es zusätzlich zum eigentlichen monetären Ereignis auch einen Grund für die Menschen geben, Kryptowährungen als Nutzobjekte zu kaufen.

Kryptowährungen sollten Alternative zum aktuellen Finanzsystem sein

Es ist nicht zu leugnen, dass Bitcoin als Antwort auf die Finanzkrise von 2007/2008 entwickelt wurde, doch dies ist kein Grund auf ein bestimmtes, tatsächliches Marktverhalten zu schließen. Im Allgemeinen werden Kryptowährungen als Alternative zum Fiat gesehen, die einen sicheren Hafen in einer Krise bieten könnte. Dies trifft jedoch nur dann zu, wenn Kryptowährungen als Währungen gekauft werden und nicht als reine Spekulationsobjekte.

Wichtig ist hierbei nicht nur, was der Preis der Kryptowährung macht, sondern auch was deren Verwendung im Alltag verspricht. Für den Durchschnittsmenschen ist es nämlich nicht die Frage, wie er seinen Wohlstand sichert, sondern, wie er mit seinem Geld am effektivsten bezahlen kann. Daher werden auch gerade die Kryptowährungen einen Vorteil haben, die auch alltagstauglich sind.

Dash verspricht Benutzerfreundlichkeit

Das Ziel der Kryptowährung Dash ist es, für Verbraucher und Investoren gleichermaßen attraktiv zu sein. Hierfür möchte sie als Währung für alltägliche Güter und Dienstleistungen akzeptiert werden und gleichzeitig, durch ihre Masternodes und Masternode-Shares, als Investitionsvehikel gesehen werden. Wenn mehr Menschen in Masternodes investieren, wird dies das Netzwerk stabilisieren und alle Teilnehmer, werden von den gemeinsamen Anstrengungen profitieren.

Dash muss sich außerdem auf die Integration durch Börsen, POS-Systeme und Shops konzentrieren, damit es einfach gekauft und benutzt werden kann. Mittlerweile gibt es fast 4000 Händler, die Dash akzeptieren und die Zahl wächst täglich weiter an. Von besonderer Bedeutung ist hierbei das Land Venezuela, welches momentan unter einer Hyperinflation leidet, durch die schon etwa 2000 Händler nach einer Alternativen Währung gesucht haben. Vor Ort kann man dort bei Subway, Papa Johns und vielen anderen Ketten und Einzelgeschäften essen und einkaufen gehen. Die Möglichkeit Dash im Alltag nutzen zu können, macht es zu einer Alternative zum staatlichen Fiatsystem, welches seit längerem marode ist. Möglich wird die Ausbreitung von Dash auch dort durch das besondere Treasury-System der Dash DAO, durch die Community-Projekte direkt durch das Netzwerk finanziert werden können.