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Laut einer Ankündigung des Dash-fähigen Smartphone-Herstellers Kripto Mobile wurden mittlerweile 66000 KRIP-Phones ausgeliefert. Zudem wurde eine Partnerschaft mit Dash Text und DiscoverDash.com geschlossen.

In den 2,5 Monaten seit dem Beginn der Produktion wurden pro Monat 26500 Geräte hergestellt, wobei 80% nach Venezuela ausgeliefert wurden. Bradley Zastrow von Dash Core sprach davon, dass diese Entwicklungen „die Verwendung von Dash im Alltag erheblich vereinfachen würden“:

„Seit dem Beginn der KRIP-Produktion legen wir wert darauf unser Ökosystem so komplett und einfach wie möglich zu präsentieren.“

Durch die Integration von Dash-Text wird das Ökosystem zudem inklusiver, da 59% der Venezolaner nicht über ein Smartphone verfügen. Das KRIP K1 wird im neuen Jahr zu einem günstigeren Preis angeboten werden und 1500 Nutzer werden kleine Beträge in Dash zur Verfügung gestellt bekommen, damit sie direkt ein Teil des Ökosystems werden können. Die DiscoverDash.com-App ermöglicht interessierten Nutzern zudem das schnelle Finden eines Geschäftes, welches Dash akzeptiert. Andrea Coll von KRIP sprach davon, wie erfolgreich die Partnerschaft sich bisher entwickelt hätte und wie sehr sie sich auf zukünftige Erfolge freut.

„Wir sind von den bisherigen Ergebnissen begeistert und wir freuen uns mit Dash Text und DiscoverDash.com zwei neue Erweiterungen präsentieren zu können. Das KRIP-Phone überzeugt damit, dass es günstig ist und zugleich den einfachsten Weg in die Welt der Kryptowährungen darstellt. Durch unsere Geräte können wir Nutzern in ganz Lateinamerika eine einfache Möglichkeit bieten ein komplexes Thema von Grund auf zu erfassen. Während dieses Lernprozesses haben die Nutzer zudem die Möglichkeit Lebensmittel zu erwerben oder Geld aus dem Ausland zu empfangen. Gerade InstantSend und die niedrigen Transaktionsgebühren machen Dash alltagstauglich und erhöhen dessen Ansehen als Alternative zu traditionellen Zahlungsmethoden. Wir freuen uns über die weitere Zusammenarbeit mit Dash und unser Projekt, das ein eigenes Ökosystem in Lateinamerika schaffen wird.“

Dash und KRIP als All-Inclusive-Paket

Zastrow sprach der Pressemitteilung davon, wie sehr Dash den On-Boarding-Prozess für Verbraucher vereinfachen würde, da es sich darum bemüht, Adoptionsbarrieren zu beseitigen. Wichtige Aspekte sind hierfür die Möglichkeit Dash zu kaufen, die Wallet und das Händlerverzeichnis.

„Wir können nur dann Massenakzeptanz erreichen, wenn wir ein Fundament dafür schaffen. Ein Dash-Ökosystem wird am besten dadurch geschaffen, dass wir die folgenden Punkte beachten:

  • Dash-Kauf vereinfachen
  • Dash sicher lagern
  • Dash sinnvoll transferieren

Wenn wir diese drei Bedingungen erfüllen, dann stellt dies die Voraussetzung für einen erfolgreichen Ökosystems-Kreislauf dar.“

Laute Zastrow müssten Kryptowährungen von der Mentalität wegkommen, dass man nur bauen müsste und die Nutzer würden schon kommen. Stattdessen müsste ein aktiver Ansatz gesucht werden, der die Verbraucher dazu motiviert das Produkt auch zu nutzen.

Die Partnerschaft mit KRIP-Phone und dessen Integration von Uphold und Bitrefill spielen hierbei eine wichtige Rolle, da Nutzer über den einen Dienst Dash kaufen und über den anderen verwenden können. Die Integration von DiscoverDash.com macht das Verwenden von Dash noch einfacher, da mittlerweile über 2500 Händler in Venezuela Dash akzeptieren, wobei dies mehr als die Hälfte der 4500 akzeptierenden Händler auf der ganzen Welt darstellt. Eine wichtigere Rolle spielt hierbei noch Dash Text, da hierdurch auch Menschen ohne Smartphone Dash benutzen und verdienen können, wodurch weitere Händler und Verbraucher gewonnen werden können.

Dash möchte ein Wachstum schaffen, das dem Einzelnen dient

Die Zahl der Wallet-Downloads aus Venezuela stieg seit September und Oktober sehr stark an und auch die venezolanischen Käufe bei Bitrefill haben sich seit der Veröffentlichung Des KRIP-Phones verdoppelt. Die Auswirkungen der DiscoverDash.com-Integration können noch nicht gemessen werden, doch es ist anzunehmen, dass nun mehr Transaktionen als zuvor stattfinden werden. Neben dem Erfolg in Venezuela versucht Dash jedoch auch im benachbarten Kolumbien Fuß zu fassen, wo bereits über 300 Händler Dash akzeptieren.

Die verschiedenen Partner freuen sich darauf das Dash-Ökosystem noch weiter zu verbessern und die Verbraucher, Händler und Entwickler werden von einem Netzwerkseffekt profitieren können. Bei einer Inflation von 1,37 Millionen Prozent, die sich 2019 wahrscheinlich noch verschlimmern wird, werden vermutlich noch weitere Menschen nach einem Ausweg suchen.