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Bis zum 17. April mussten alle steuerpflichtigen amerikanischen Bürger ihre Steuern an den Staat entrichten, wobei viele Kryptonutzer mit den steuerlichen Implikationen ihres Besitzes überfordert waren.

In den USA müssen Steuerzahler selbst berechnen, welchen Betrag sie dem Staat laut den Regelungen des Internal Revenue Service schulden. Die letzte Regelung stammt jedoch aus dem Jahr 2014 und in ihr werden Kryptowährungen als Eigentum klassifiziert. Laut einem Unternehmer aus dem Krypto-Bereich ist es jedoch umstritten, „wem was, wann und unter welcher Gerichtsbarkeit gehört“. David Klasing, ein Steueranwalt und Steuerberater, der sich auf das Thema spezialisiert hat, sprach davon, dass viele seiner Kollegen „durch mangelnde Unterlagen und der Angst vor Kriminellen“ abgeschreckt würden. Andere Steuerberater wissen überhaupt nicht, wie sie Kryptowährungen im Prinzip versteuern müssten. Dies ist mit Hilfe von Turbo Tax und H&R Block jedoch durchaus machbar.

2014 sprach der IRS noch davon, dass Steuern auf Kryptowährungen den Umständen entsprechend kategorisiert würden. Wer seine Kryptowährungen nicht „ordnungsgemäß“ angibt, kann mit hohen Bußgeldern und eventuell sogar einer Anzeige rechnen. Dadurch, dass Kryptowährungen Eigentum sind, werden jedes Mal Steuern fällig, wenn sie gekauft oder verkauft werden, aber auch, wenn mit ihnen Waren oder Dienstleistungen erworben werden. Durch die großen Preissteigerungen des letzten Jahres ergibt sich dabei für viele Nutzer ein ungünstiges steuerpflichtiges Szenario.

Unklare Politik ist schlimmer als schlechte Politik

Während der Staat noch darüber philosophiert, ob Kryptowährungen wirklich Währungen sind, werden diese doch bereits so verwendet. Die Early Adopter schaffen Wohlstand aus Wissen und Technologie, während viele Menschen daran gehindert werden, diese Möglichkeiten in ihre Leben einzubauen. Die Lebensqualität der Menschen wird in immer geringerem Maße steigen, je mehr sich der Staat dem technologischen Fortschritt entgegenstellt.

Der Schaden, den feindliche Gesetze einem Wirtschaftszweig zufügen, ist leicht zu sehen, was jedoch unklare Gesetze anrichten, kann letztlich nur erahnt werden. Menschen treffen wirtschaftliche Entscheidungen auf der Grundlage der vorliegenden Fakten, wenn diese Fakten jedoch nicht eindeutig sind, werden Fehleinschätzungen im Kryptowährungsbereich noch häufiger vorkommen als auf traditionellen Märkten. Menschen verhalten sich anders, wenn ihren Handlungen unterschiedliche Interpretationen der momentanen rechtlichen Situation zugrunde liegen.

Durch den zusätzlichen Druck, den Bußgelder, Anzeigen und gar Gefängnisstrafen, wenn jemand einer falschen Interpretation gefolgt ist, mit sich bringen, werden die Individuen davon abgehalten ihre Arbeitskraft auf das Entwickeln neuer Technologie zu konzentrieren. Darunter leiden besonders jene, die durch Kryptowährungen aus wirtschaftlichen Notlagen befreit werden könnten. Viele Menschen werden direkt davon abgehalten Kryptowährungen zu kaufen, da sie Angst haben hohe Steuern auferlegt zu bekommen, die sie dann am Steuertag wegen hoher Volatilität nicht mehr begleichen können. Dadurch steigt die Volatilität jedoch erst recht, da die Zahl der Marktteilnehmer künstlich unten gehalten wird.

Dash kämpft um Stabilität

Natürlich unterliegen Dash-Nutzer in den USA dem gleichen Steuersystem, wie alle anderen US-Bürger. Dennoch bietet Dash durch die Treasury Möglichkeiten der Volatilität etwas entgegen zu setzen. Dash hat die finanziellen Mittel, um Nutzern eine bessere Orientierung im Steuerdschungel zu bieten. Dadurch verschwindet zwar nicht die gesamte Unklarheit, die mit dem Themenkomplex einhergeht, Individuen kann jedoch die Möglichkeit gegeben werden die größten Steuerfallen zu umgehen.

Da derartige Bestrebungen auf der ganzen Welt getätigt werden, macht dies Dash zu einer Kryptowährung, die besonders gut als Geld verwendet werden kann. Und allgemeine Akzeptanz ist letztlich das, was die Volatilität einer Kryptowährung einschränkt. Dadurch eignet sich Dash auch besonders für Menschen, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage, wie etwa die der Hyperinflation in Venezuela, befinden. Ironischerweise erreicht die Kryptowährung damit gerade das, was als ideelles Ziel hinter der progressiven Besteuerung steht, jedoch noch nie verwirklicht werden konnte.