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Die Spend Card hat angekündigt, Apple Pay unterstützen zu wollen, wodurch Dash im Alltag noch leichter verwendet werden kann.

Bei Spend handelt es sich um eine Debitkarte und Zahlungsdienstleistung, die neben Dash noch weitere Kryptowährungen unterstützt und Zahlungen am POS erlaubt. Peter Hertel, der CMO von Spend, kündigte in der vergangenen Woche an, dass Spend nun auch mit Apple Pay kompatibel sei:

„Auf der ganzen Welt gibt es mehrere Millionen Händler, die Apple Pay akzeptieren, besonders in den USA. Durch unsere Integration ermöglichen wir unseren Nutzern 16 verschiedene Kryptowährungen für Zahlungen über das Apple Pay Netzwerk zu verwenden.“

Apple Pay ermöglicht kontaktlose Zahlungen per NFC anstelle von Chip- oder Magnetstreifenscan. Chris Webb, ein Mitglied der Dash-Community und zugleich Nutzer von Spend, sprach darüber, wie er die Karte bereits jetzt nutzen würde, um im Alltag mit Dash zu bezahlen:

„Spend ist wirklich sehr benutzerfreundlich. Um die Karte zu verwenden, muss man lediglich Geld an seine Spend Wallet schicken. Dieses Geld wird dann in Echtzeit abgebucht und umgewandelt, sobald man die Karte verwendet. Die Konvertierung muss nicht extra beantragt werden, sondern wird automatisch durchgeführt.“

Die Karte kann momentan in den US verwendet werden, was besonders deswegen von Bedeutung ist, da die Region eine Herausforderung für Krypto-Debitkarten darstellt.

Einfache Zahlungsmöglichkeiten, solange die Massenakzeptanz noch nicht erreicht ist

Durch die Integration von Apple Pay kann Spend noch einfacher im Alltag verwendet werden. Laut Hertel stellt diese Karte eine Brücke über eine Kluft dar, die Kryptowährungen von der traditionellen Zahlungswelt trennt, dar:

„Spend hat eine Kluft überwunden, die der allgemeinen Verwendbarkeit von Kryptowährungen bisher im Weg stand. Die Nutzer müssen zuerst ein schnelles KYC-Verfahren durchlaufen und können dann direkt unsere Karte bestellen und diese auch sofort mit Apple Pay verknüpfen, wodurch sie innerhalb weniger Minuten damit beginnen können, mit Kryptowährungen zu zahlen. Danach ist es lediglich notwendig, dass der Nutzer Apple Pay beim Bezahlen auswählt und alle komplizierten Umwandlungsschritte des Prozesses werden im Hintergrund abgewickelt. Der Händler wird gar nicht merken, dass der Nutzer mit Dash bezahlt hat, da ihm der Betrag in Fiatgeld überwiesen wird.“

Neben Spend gibt es noch andere Optionen, die etwas ähnliches ermöglichen wollen. Über Gemini und Flexa gibt es seit letzter Woche die Möglichkeit Kryptowährungen bei vielen verschiedenen Händlern im Einzelhandel zu verwenden. Hierfür ist ebenfalls das Einzahlen in eine App notwendig, die dann von teilnehmenden Händlern gescannt wird.

Dash setzt sich echte Massenakzeptanz als Endziel

Auch wenn derartige Workarounds die Verwendung von Dash erleichtern, so erfüllen sie doch nicht den Zweck einer Währung, die ohne ständige Umwandlung in eine andere auskommen sollte. Webb sagte hierzu, dass Spend zwar bequem sei, er es aber bevorzugen würde, Dash ohne Mittelsmann zu verwenden:

„Die Spend Card ist eine sehr komfortable Brücke, doch ich würde es bevorzugen mit Dash direkt zu bezahlen, da es mehr Sicherheit und Schutz der Privatsphäre bietet. Zudem sind die Gebühren niedriger.

Momentan akzeptieren fast 5000 Händler Dash und haben sich der Liste der Seite und App Discover Dash hinzugefügt. Durch Version 1.0 von Dash, welche den Namen Evolution tragen wird, werden Benutzernamen und Kontaktlisten hinzugefügt, welche die Nutzung von Dash noch erheblich erleichtern werden und daher auch zum Erreichen der Massenakzeptanz beitragen sollten.