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SimpleSwap, eine kleine Börse, die den einfachen und günstigen Tausch von Kryptowährungen gegeneinander und ohne Registrierung anbietet, hat nun auch Dash integriert.

 SimpleSwap greift für den eigentlichen Tausch auf andere Börsen zurück, um jederzeit den günstigsten Wechselkurs auswählen zu können. Der Kaufpreis, den der Käufer bezahlt, wird für 20 Minuten festgesetzt, damit er auch genau so viel Dash erhält, wie er erwartet, egal, wie die Volatilität sich in dem entsprechenden Zeitraum entwickelt.

Ein Vorteil von SimpleSwap ist auch, dass Kryptowährungen dort nicht gehalten werden und auch keine Registrierung notwendig ist. Damit ist die Seite nicht so gefährdet, wie Börsen, die die Guthaben ihrer Kunden auf einer Wallet speichern. Keine Registrierung zu erfordern, stärkt auch die Privatsphäre der Benutzer, da diese nicht übergriffigen AML-/KYC-Vorschriften ausgesetzt sind, die sie auf unterschiedliche Arten und Weisen in Gefahr bringen können.

Den Nutzern bessere Optionen bieten

Durch SimpleSwap können Dash-Nutzer auf mehr Optionen zugreifen, ohne, dass sie dabei persönliche Informationen opfern müssten. Dies ist besonders daher von Vorteil, da Shapeshift, der bisher beliebteste Anbieter von Swaps, dies nicht mehr ermöglicht. Durch neue Anbieter, wie SimpleSwap, wird der Wettbewerb gestärkt, wodurch Börsen nicht nur mehr Wert auf Privatsphäre legen werden, sondern Verbraucher zudem genau darauf achten, welche Kryptowährung einfach umgetauscht werden kann, da dies ein Vorteil für die Verwendung im Alltag ist. Für Entwicklerteams verbessert es insgesamt den Wettbewerb, da dieser nicht nur darauf abzielt auf die großen Börsen zu kommen, sondern auch darauf, technische Innovationen voranzutreiben. Zudem setzen die Nutzer die Entwickler dadurch unter Druck, dass sie einfach wechseln können, wenn sie mit der Funktionsweise einer bestimmten Kryptowährung unzufrieden sind oder ein unerwarteter und schwerwiegender Fehler auftritt.

Dienste dieser Art sind jedoch auch von Bedeutung, wenn ein Nutzer vor Ort auf einen Händler trifft, der nur bestimmte Kryptowährungen besitzt, die der Nutzer bisher gar nicht besessen hat. Wenn z.B. eine Wohltätigkeitsorganisation in Venezuela Bitcoin, Bitcoin Cash, XRP und andere Kryptowährungen akzeptiert, dann findet sich nicht für jede Spende eine direkte Einsatzmöglichkeit. Da Dash die beliebteste Kryptowährung in diesem Land darstellt und eine Umwandlung über internationale Börsen sehr einfach ist, kann jede Spende in eine Währung umgewandelt werden, die auch im Alltag verwendet werden kann.

Dash will seinen Nutzern eine größere Zahl an Funktionen bieten

Das Ziel der Kryptowährung Dash ist es, digitales Bargeld für den Alltag zu sein. Momentan wird Dash von über 4800 Händlern auf der ganzen Welt akzeptiert, wobei sich von diesen Händlern etwa 2500 in Venezuela und 500 in Kolumbien befinden. Dash ermöglicht dies durch die DAO und ihr Treasury-Budget, welches Projekte auf der ganzen Welt finanziert, die zum Wachstum des Ökosystems beitragen sollen. Dieses Ökosystem wird durch Anbieter ergänzt, die Geschenkkarten für Geschäfte und Online-Shops anbieten, welche Dash nicht direkt akzeptieren. Zu diesen Anbietern zählen Bitrefill, eGifter, Coincards und viele weitere. Dieses selbständige Budget ermöglicht es Dash, Projekte zu finanzieren, die sonst auf freiwilliger Basis laufen müssten.

Zu den weiteren Besonderheiten von Dash gehört auch die Funktion InstantSend, welche Transaktionen automatisch bestätigt, damit Händler nicht von einem DoubleSpend Angriff getroffen werden. Auch PrivateSend übt eine wichtige Rolle aus, da Nutzer, besonders in totalitäten Ländern, ein hohes Maß an Privatsphäre schätzen. Diese Funktionen sind für all jene Menschen interessant, die ein höheres Maß an finanzieller Freiheit suchen.