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Die Hardware Wallet Safepal, die von Binance mitfinanziert und unterstützt wird, hat Dash integriert, wodurch Nutzer der Seite ihre Dash zukünftig in einer sichereren Umgebung speichern können.

 Laut einer Ankündigung des Hardware Wallet Projektes schließt Dash sich den Kryptowährungen BTC, ETH, BNB, LTC, BCH und über 1000 ERC20-Token an. Einer der Vorteile von Safepal sind die geringen Anschaffungskosten, die mit $59,99 zu regulären und $39,99 zu vergünstigten Preisen einen niedrigeren Einstiegspunkt als die bekannten Konkurrenten Ledger und Trezor bieten.

SafePal schützt die Private Keys seiner Nutzer über einen „EAL 5+ Financial Grade Crypto Chip“, der zu 100% offline bleibt, um die Nutzer-Guthaben vor dem Abfangen durch USB, Bluetooth, WiFi, NFC oder anderer Funkfrequenzen zu schützen. Die Sicherheitsfunktionen umfassen zudem einen Selbstzerstörungs- und Schlüssellöschmechanismus, der in Kraft tritt, falls ein Hacker versucht auf die Wallet zuzugreifen. Bedient wird die Wallet über einen 1.3´´ Bildschirm, der eine benutzerfreundliche Einsicht in die gelagerten Kryptowährungen bietet.

Sichere Speichermöglichkeiten werden immer wichtiger für Nutzer

Für die meisten Nutzer ist eine sichere Aufbewahrungsmethode ein fremdes Konzept, da sie ihr Geld sonst Banken und anderen Finanzinstituten anvertrauen, denen sie die Aufgabe übertragen, auf dieses aufzupassen. Bei Kryptowährungen muss jede Person sich bewusst sein, dass sie selbst die Kontrolle über ihr Eigentum übernehmen muss, da sie ihre Private Keys selbst absichern sollte. Hierbei ist Aufklärungsarbeit notwendig, die verhindern soll, dass Nutzer Geld verlieren. Hardware Wallets sind eine einfache Lösung, die auch vom Durchschnittsverbraucher verwendet werden kann, ohne dass sie ihm zu viel technisches Wissen abverlangt oder erweiterte Fähigkeiten und Kompetenzen erfordert.

Das Risiko des Fiat-Geldsystems, das eine Unzahl an Betrugsfällen kennt

Wie wichtig Sicherheit und Kontrolle über das eigene Geld ist, zu denen Hardware Wallets ihren Beitrag leisten können, zeigen mehrere schwerwiegende Vorfälle aus dem traditionellen Finanzsystem. So hat z.B. die Kreditplattform Capital One unter einem Hack zu leiden gehabt, bei dem über 100 Millionen Kundendaten gestohlen wurden. Auch British Airways erlebte einen ähnlichen Hack, aufgrund dessen das Unternehmen eine Strafe in Höhe von $230 Millionen zahlen musste. Diese lange Liste an Vorfällen ließe sich unendlich fortführen, wobei besonders Kreditkarten sowohl für Händler als auch für Endverbraucher eine Gefahr darstellen, da sie auf viele verschiedene Arten und Weisen von einem Hack betroffen sein können.

Auch wenn Kryptowährungen viel stärker gefährdet sind als Bankkonten, so ist dies doch nur solange der Fall, wie sie auf einer Börse gelagert werden. Selbst Binance wurde Anfang des Jahres gehackt und löste dabei eine Debatte darüber aus, ob es in Ordnung sei, Mining dazu einzusetzen, die Bitcoin Blockchain neu zu organisieren. Eine gute Möglichkeit diese Gefahrenquelle zu umgehen sind dezentrale Börsen, wie z.B. AtomicDEX, die vor kurzem durch Komodo veröffentlicht wurde.