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Laut Aussage von Ryan Taylor, dem CEO des Dash Core Teams, sind sofortige Transaktionen, wie sie Dash durch InstantSend und ChainLocks bietet, ein wichtiges Mittel, um die Volatilität von Kryptowährungen zu umgehen. Dies sagte er in einer aktuellen Episode des Abra Money 3.0 Podcasts, die vor kurzem online ausgestrahlt wurde.

Im Gespräch mit Bill Barhydt, dem CEO und Gründer von Abra, spricht Taylor über das Problem der Volatilität, welches Dash aufgrund der geringeren Marktkapitalisierung im Vergleich zu Bitcoin deutlich stärker betrifft. Als Gegenmittel hierzu sieht Taylor Transaktionen die sofort bestätigt werden, da der Empfänger somit nicht unter den Folgen der Volatilität zu leiden hat:

„Volatilität ist ein reales Problem. Eine kleinere Kryptowährung, wie z.B. Dash, weist zudem eine Volatilität auf, die um 25% höher ist, als die von Bitcoin. Dash kann hierbei durch seine Geschwindigkeit punkten, da viele Probleme, die mit hoher Volatilität einhergehen, kein Problem mehr sind, wenn die Transaktionen selber blitzschnell sind. Wer Dash akzeptiert, muss sich dem Volatilitätsrisiko nur wenige Sekunden aussetzen, während bei Bitcoin durchaus mehrere Stunden notwendig sein können, in denen viel passieren kann. Dash bietet Vorteile für jene, die wirklich nur rein uns sofort wieder raus wollen.“

InstantSend von Dash sperrt Transaktionen sofort, wobei der Sperrvorgang durchschnittlich in unter zwei Sekunden abgeschlossen ist. Seit April ist diese Funktion standardmäßig für alle Transaktionen im Netzwerk aktiviert. Im Juli aktivierte Dash außerdem ChainLocks, welche Blöcke sofort und dauerhaft absichern, damit das Netzwerk nicht mehr Ziel von 51%-Angriffen werden können. Durch diese beiden Funktionen wurde Dash sicherer und vertrauenswürdiger, sowohl direkt als auch durch die erste Bestätigung (ca. 2,5 Minuten).

Kryptowährungen werden heutzutage nicht mehr nur als Tauschmittel, sondern auch als Wertspeicher verwendet. Verschiedene Analysten sehen dies allerdings kritisch und sind der Ansicht, dass Bitcoin nicht unbedingt eine gute Wahl ist, wenn es darum geht, das eigene Vermgen zu sichern. Bei Kryptowährungen, deren Nutzerbasis nicht so groß ist, ist davon auszugehen, dass dies noch stärker der Fall ist.

Die Bedeutung von Börsen mit InstantSend für die Entwicklung des Dash-Ökosystem

Trotz der Vorteile, die Dash gegenüber anderen Kryptowährungen hat, wenn es darum geht, die Volatilität zu bekämpfen, sieht Taylor ein Problem darin, dass nicht genügend Börsen und andere Dienstleister diese Funktion auch anerkennen:

„Der Erfolg hängt davon ab, dass die Börsen diese Funktion auch selbst unterstützen. Nicht jede Börse unterstützt die Funktion. Einige sagen immer noch, dass sechs Bestätigungen notwendig sind, egal um welche Kryptowährung es sich handelt. Aus diesem Grund müssen wir Börsen darüber aufklären, was ChainLocks und InstantSend sind, und wie sie damit umgehen sollten. Wir müssen sie darüber aufklären, auf was sie achten müssen, um bei der Akzeptanz einer Transaktion kein Risiko einzugehen.“

Unabhängig von den technischen Hürden ist Taylor allerdings der Ansicht, dass sofortige Transaktionen und eine reduzierte Volatilität attraktiv genug sind, um mehr Börsen von der Integration zu überzeugen:

„Wir müssen Kontakt aufnehmen und die Börsen darüber informieren, wie sie InstantSend erkennen und welchen Nutzen dies für sie hat. Der Grund, warum sie dies machen sollen, ist dabei sehr simpel: Wenn sie InstantSend akzeptieren sehen sie ein höheres Handelsvolumen.“

Momentan akzeptieren 20 Börsen InstantSend, laut einer Liste, die auf Dash.org eingesehen werden kann. Coinbase hat seine eigene Art und Weise, diese Technologie zumindest anzuerkennen, da Dash-Transaktionen bereits nach zwei Bestätigungen akzeptiert werden, was in den meisten Fällen weniger als fünf Minuten dauern sollte.