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Ryan Taylor, der CEO der Dash Core Group, hat vor Kurzem neue Informationen über Dash Ventures, den zukünftigen Venture-Fonds des Dash-Netzwerks, bekannt gegeben.

Laut Taylors Aussage aus dem Q1-Call, bietet dieser Fonds u.A. die Möglichkeit die Antragsteller der Proposal an Verträge zu binden, um das Netzwerk zu schützen.

Dash Ventures ist „eine separate Entität, durch die das Netzwerk in Aktien und andere Wertanlagen investieren kann, um damit die Masternodes wettbewerbsfähiger zu machen und die Gesamtheit des Netzwerks zu stärken.“

In einem AMA für den Three Amigos Podcast von Dash Force News sprach Taylor auch über Dash Ventures. Dash lässt im Moment keine Investitionen zu, die dem Netzwerk auch finanziell etwas zurückgeben. Deswegen sollte Dash Ventures den Masternodes eine neue Welt der Möglichkeiten eröffnen.

Auch sprach Taylor davon, dass Dash Ventures Preisstabilität bringen könnte, da das Netzwerk somit in die eigene Infrastruktur investieren könnte. Natürlich ist das Konzept rechtlich schwierig, weswegen sich momentan mehrere Anwälte damit beschäftigen.

Vorteile für das Netzwerk

Gewinne können entweder an die Masternodes ausbezahlt oder in die Infrastruktur investiert werden. Auszahlung an die Masternodes könnten allerdings schwierig sein, da diese hierfür klar identifizierbar sein müssten. Taylor hofft jedoch auch darauf, dass dies dadurch ermöglicht werden kann, dass mehrere Dash-Venture-Funds entstehen werden, die eventuell auch miteinander in Konkurrenz stehen.

Die günstigste Jurisdiktion für ein derartiges Projekt wären wohl die Kaimaninseln, doch administrative Schwierigkeiten haben bisher die Fertigstellung des Projekts verhindert. Unmöglich ist das Projekt aber auf keinen Fall, wie schon daran gesehen werden kann, dass Dash Core zum ersten Unternehmen wurde, das ganz in den Besitz einer DAO übergegangen ist. Der Prozess wird wohl keine Jahre mehr dauern. Er könnte vielmehr nach ein oder zwei Quartalen bereits abgeschlossen sein und Taylor sprach davon, dass er sich „wundern würde, wenn es länger als Q4 dauern sollte“.

Dash Ventures wird ganz im Dienste der Community stehen und die Vorteile traditioneller Risikokapitalfirmen mit der Dezentralität des Dash-Netzwerks verbinden. Dadurch werden sich die Innovationen und finanziellen Gewinne für Nutzer, wie auch für das Netzwerk als Ganzes erhöhen.

Dash Ventures erhöht die Effizienz der Treasury

Durch Dash Ventures würde Rechenschaftspflicht in den Mittelpunkt treten, wohingegen die Masternodes heutzutage lediglich darauf vertrauen müssen, dass die Treasury-Zahlungen verantwortungsvoll verwaltet werden. Wie sich das Konzept in der Praxis auswirken wird, ist noch unklar. Möglich ist, dass die Zahl der Projekte steigt, da mehr Geld zur Verfügung stehen wird, es kann jedoch auch sein, dass die Anforderungen so hoch sein werden, dass stattdessen weniger, und dafür qualitativ hochwertigere, Projekte als bisher finanziert werden. Wie genau die Community ihr Verhalten ändern wird, hängt wohl auch von der Struktur von Dash Ventures ab, die bisher jedoch noch nicht im Detail bekannt gegeben wurde.

Wie auch immer es ausgehen wird, so ist doch klar, dass beide Möglichkeiten für das Dash-Netzwerk von Vorteil sein könnten. Durch zusätzliche Einnahmen wird Dash preisliche Durststrecken viel leichter meistern können und das Netzwerk wird weiterhin innovativ und benutzerfreundlich auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen können.