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In einem Interview hat Ryan Taylor, der CEO der Dash Core Group (DCG), davon gesprochen, welche Vorteile eine bald zu veröffentlichende Technologie für Dash und Kryptowährungen im Allgemeinen haben wird.

Seitdem Bitcoin als alternative Währung eingeführt wurde, hat es sich schrittweise weiter in Richtung Mainstream bewegt. Im Laufe der Jahre kamen jedoch noch viele weitere Kryptowährungen hinzu, die ebenfalls viel dazu beigetragen haben, um Kryptozahlungen im Alltag zu ermöglichen. Eine wichtige Frage ist hierbei, inwiefern es möglich ist Kryptowährungen direkt in bestehende System zu integrieren.

DAPI als dezentrale API

Bald soll die dezentrale API (DAPI), welche eine der beiden wichtigsten Komponenten der Dash-Plattform ist, von den Entwicklern der Dash Core Group (DCG) veröffentlicht werden. Das Ziel der Plattform ist es, Anwendungen die direkte Interaktion mit dem Dash Peer-to-Peer Netzwerk zu ermöglichen, um auf das Cloud-ähnliche Dash Drive zuzugreifen.

Drive soll dem Zweck dienen, Daten in einer Cloud zu speichern, die über die DAPI sehr schnell abgerufen werden können. DAPI ist eine HTTP-API mit JSON-RPC Endpunkten. Entwickler können somit sehr einfach Daten an die Blockchain senden und von dieser wieder abrufen. Dieser entwicklerfreundliche Ansatz erlaubt es Entwicklern eine Anwendung aufzusetzen, ohne, dass sie eine Fullnode betreiben müssen-

Bekannte Probleme der Kryptoadaption

Das Gewinnen von Unternehmen für den Kryptobereich stellt sich noch immer als Schwierigkeit dar, auch wenn native Nutzer bereits mit der Technologie umgehen können. Weder Bitcoin noch irgendeine andere Kryptowährung haben die vollständige Integration in den Mainstream erreicht. Wer Krypto nutzt, verwendet dafür häufig komplizierte und teure Drittanbieter und Plugins. Aus diesem Grund ist die DAPI, welcher von der DCG veröffentlicht wird, von besonderer Bedeutung.

Taylor erklärte in einem Interview mit Startup Grind Phoenix welche Komplexität momentan in den Branche Standard ist, sowohl für Händler als auch für Entwickler. Er sprach zudem über die Mängel, unter denen Bitcoin leidet und wie schwierig es für Nutzer ist, Kryptowährungen für Zahlungen zu verwenden:

„Wenn es bei elektronischen Zahlungsmethoden um die Rolle von Entwicklern und Händlern geht, so müssen diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Niemand zahlt für die Integration von Bitcoin, wenn es nicht zufällig einen wohlhabenden Spender gibt, der dies freiwillig unterstützt. Außerdem sind benutzerfreundliche APIs für Entwickler wichtig, damit nicht jeder Entwickler von vorne anfangen muss, doch es gibt keine APIs für Bitcoin. Jeder muss seine eigene Fullnode hosten oder einen Drittanbieter bezahlen. Kostenlose Lösungen sind meistens sehr unzuverlässig und wer wirklich Bitcoin akzeptieren möchte, muss zuerst dafür bezahlen. Es ist daher nicht einfach zu integrieren.“

Dash möchte Lösungen schaffen, die für die allgemeine Akzeptanz hilfreich sind

Seit Bitcoin veröffentlicht wurde, sind auch andere Kryptowährungen entstanden, die sich besonders auf die Massenakzeptanz der neuen Technologie konzentriert haben. Dash ist von diesen Kryptowährungen eine der erfolgreichsten. Durch Evolution kann Dash das Ziel zudem noch weiter tragen. Dieses Update soll Ende 2019 veröffentlicht werden. Laut Taylor wird Dash alle Mängel beheben unter denen Bitcoin momentan leidet.

Nicht zuletzt durch seine schnellen InstantSend-Transaktionen wird Dash sich als das ideale Zahlungssystem für Händler und Verbraucher etabliere, welches jedes andere Zahlungssystem, egal ob Krypto oder traditionelle Anbieter, ausstechen kann.

Mit der Veröffentlichung von Evolution wird die Benutzerfreundlichkeit erheblich skaliert werden. Außerdem soll es Anreize für Dash-Nutzer geben, damit diese nicht mehr von Dash zu einer anderen Zahlungsmethode wechseln müssen. Hierzu zählt auch das DashBack-Programm, welches Händlern Anreize bietet, um Dash-Transaktionen zu fördern, damit Krypto für Nutzer auch im Alltag Realität werden kann.