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Während eines Q&A mit Corbin Fraser und Mate Tokay, sprach Roger Ver positiv über die Kryptowährung Dash.

Bei 41:40 spricht Roger Ver davon, dass Dash dem Slogan „Digitales Bargeld“ folgen würde und wie es auch heute bereits als solches verwendet werden könnte.

„Ich denke, dass Dash das sein will, was auch Bitcoin zu Beginn sein wollte: Bargeld.“

Dem gegenüber stellte Roger Ver die Kryptowährung BTC (Bitcoin Core), die sich klar von der Bezeichnung als Bargeld abhebt. Zudem sprach er davon, wie sehr er Dash und dessen Community schätzen würde. An dieser Stelle sprang Mate Tokay ein und betonte besonders, „wie stark die Dash-Community in Venezuela sei, welche von Dash direkt unterstützt würde“.

Bei Minute 45:50 sprach Corbin Fraser dann davon, wie Bitcoin Cash verbessert werden könnte, wobei er auch 0-Conf Transaktionen aufwarf und diese mit Dash-InstantSend verglich.

Ein überlebensfähiges, dezentrales und zensur-resistentes Geld schaffen

Daneben wurden in dem Video auch die Masternodes erwähnt, die viele der Möglichkeiten, die Dash bietet, erst möglich machen, da sie einen finanziellen Anreiz für das Betreiben moderner Nodes bieten. Zu ihren Aufgaben zählen das Sichern des Netzwerks sowie die schnellen InstantSend- und die anonymen PrivateSend-Transaktionen sowie das monatliche Abstimmen über Treasury-Proposal. Über die Treasury werden jeden Monat 10% der Block-Rewards an lohnende Projekte ausbezahlt, wie etwa die Finanzierung der Dash Core Group, welche für das Weiterentwickeln des Dash Codes verantwortlich ist. Die Treasury finanziert daneben jedoch auch noch eine Vielzahl an weiteren Projekten, welche die Dezentralität des Netzwerks betonen. Dazu zählen auch die venezolanischen Gruppen, welche mehr als 2300 Händler für Dash gewonnen haben, was mehr als die Hälfte aller Dash-akzeptierenden Händler auf der ganzen Welt darstellt.

Roger Ver on What’s Next for Him and Bitcoin

All diese Aspekte sind dafür erforderlich, dass Dash sein Ziel erreicht eine alltagstaugliche Kryptowährung zu werden. Roger Ver betonte von Anfang an, dass er in Bitcoin eine digitale und dezentrale Peer-to-Peer-Währung sieht, welchen Standpunkt er auch in der Skalierungsdebatte um die Blockgröße einnahm, die von seiner Seite jedoch letztlich verloren wurde, was zur Abspaltung von Bitcoin Cash führte.

 

Bitcoin Cash und Dash verfolgen im Grunde das gleiche Ziel. Beide Kryptowährungen wollen Massenakzeptanz erreichen und dabei benutzerfreundliche alltägliche Zahlungen ermöglichen, was Nutzern und Händlern entgegenkommt.

Wettbewerb dient den Nutzern

Da Dash und Bitcoin Cash auf ein ähnliches Ziel hinarbeiten, muss jedoch auch betont werden, dass die beiden Communities sich nicht feindlich gegenüberstehen. Sie erkennen vielmehr an, dass sie das gleiche Ziel verfolgen, weswegen sie bereit sind voneinander zu lernen. InstantSend und PrivateSend wurden so z.B. durch die Bitcoin Cash Community als 0-conf und CashShuffle implementiert, wobei die technische Umsetzung weiterhin erhebliche Unterschiede aufweist. Auch das Modell der Treasury wurde von BitcoinCash in Betracht gezogen.

Durch den Hashkrieg zwischen Bitcoin ABC und Bitcoin SV sah sich Dash gezwungen eine Lösung gegen 51%-Attacken zu präsentieren, die als ChainLocks bezeichnet wird. So üben also beide Projekte einen Druck auf einander aus, welcher zu kontinuierlichen Verbesserungen treibt, da beide Teams die beste monetäre Kryptowährung präsentieren wollen. Das Modell, welches Bitcoin traditioneller Weise verfolgt kann sich also auch offen gegenüber Verbesserungen zeigen, wenn diese dem Netzwerk dienen. Zudem ist auch nicht zu leugnen, dass bestimmte Menschen in bestimmten Regionen unterschiedliche Coins bevorzugen könnten. Dash konzentriert sich darauf ein Modell zu schaffen, welches überall akzeptiert werden kann, damit Menschen finanzielle Freiheit erlangen können, wozu die DAO, der Code, die Treasury und die Community beitragen werden.