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Die Firma PayPal hat offiziell ihre Teilnahme an der Kryptowährung Libra von Facebook eingestellt, währenddessen haben Mastercard und Visa präzisiert, dass ihre Teilnahme provisorisch ist, sofern Libra und alle erforderlichen gesetzlichen Anforderungen erfüllen kann.

Aus technischer Sicht ist Facebook nur einer der 28, jetzt 27, Teilnehmer am Libra-Projekt, während die Facebook-Tochter Calibra das Projekt leitet, welches die Erstellung einer Kryptowährung zum Ziel hat. Allerdings startete das Projekt mit einer Vielzahl von Schlagzeilen, da viele große Firmen aus der Zahlungsbranche wie PayPal, Mastercard und Visa an dem Projekt teilnahmen, was inzwischen zurückgegangen ist. Offiziell sagte PayPal, dass ihre Entscheidung, die Organisation zu verlassen, „die Konzentration auf die Förderung ihrer bestehenden Ziele war, da sie darauf bedacht sind, den Zugang zu Finanzdienstleistungen für unterversorgte Bevölkerungsgruppen zu demokratisieren“. Auch verschiedene Regierungen betonen zunehmend die Notwendigkeit, die Einhaltung von Finanzstandards zu gewährleisten.

Laut Bruno Le Mair hat die französische Regierung die Entwicklung des Libra-Projekts am lautesten blockiert und erklärt, dass „die monetäre Souveränität der Länder durch eine etwaige Privatisierung von Geld auf dem Spiel steht“.

Die Schwäche zentralisierter Herausforderer von Staatsgeldern

Die rasche Kritik der Regierung weckt die Erinnerung an die Zeit vor der Erfindung von Bitcoin, als einige versuchten, zentralere Alternativen zum Fiat der Regierung zu finden, aber von ihren eigenen Regierungen zügig gestoppt wurden. Zu den bekanntesten unabhängigen Geldsystemen, die auf die Feindschaft der Regierung trafen, zählten e-gold und Liberty Reserve, die eine Alternative zu den gängigen Fiatbanken boten.

Aufgrund ihrer zentralisierten Büros und Server, die sowohl von Regierungsbeamten als auch von Hackern angegriffen werden konnten, mussten beide ihre Dienste abschalten. PayPal hat nun kalte Füße bekommen, was daran erinnert, dass zentralisierte Herausforderer des zentralisierten staatlichen Geldsystems nur eine sehr geringe Chance auf Erfolg haben.

Dezentralität und Transparenz von Dash

Obwohl diese Systeme wie PayPal und Libra ihrer zentralisierten Natur leiden können, baut die dezentrale Infrastruktur von Dash diese Hindernisse ab. Dash will digitales Bargeld für den Alltag auf der ganzen Welt werden und strebt dies vor allem dadurch an, indem es sekundenschnelle und unkomplizierte Transaktionen anbietet, die weniger als zwei Sekunden dauern und weniger als einen Cent kosten. Zusätzlich ermöglicht Dash durch PrivateSend seinen Nutzern noch mehr Privatsphäre, ohne dabei in eine andere und problematische regulatorische Kategorie zu fallen, wie Ryan Taylor, der CEO der Dash Core Group, argumentiert.