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Paycent integriert Dash, wodurch es gegen viele verschiedene Fiatwährungen eingetauscht und in eine Debitkarte eingezahlt werden kann.

Paycent ist ein Tochterunternehmen der singapurischen Plattform Texcent, durch die Fiat- und Kryptowährungen über eine Plattform verwaltet werden können. Einzahlungen funktionieren über eine Debitkarte oder per Kryptotransaktion. Bradley Zastrow, der Leiter der Business Development Abteilung des Dash Core Teams, ist der Ansicht, dass Dash hierdurch für Händler und Personen, die Geld zwischen Ländern hin und her senden, die perfekte Wahl ist:

„Echtzeittransaktionen und die Multiplattform-API von Paycent ermöglichen jedem, egal wie sehr er sich mit digitalen Währungen auskennt, diese zur Zahlung zu verwenden und mit dem Smartphone zu bezahlen. Diese Art von Integration ist es, die für die Akzeptanz von Kryptowährungen durch die breite Öffentlichkeit notwendig ist.“

Laut einem Tweet von Paycent wird es ab nächster Woche möglich sein Dash einzuzahlen und gegen verschiedene andere Währungen einzutauschen.

Sofortige Transaktionsbestätigungen werden anvisiert, sind aber weder in der Fiat noch in der Kryptowelt die Normalität

Das Attraktivste an Dash ist in der überfüllten Kryptowelt die Funktion InstantSend, durch die Zahlungen sofort bestätigt werden können, ohne, dass die Gefahr besteht, Coins doppelt auszugeben. Laut Nitin Gupta, dem COO von Paycent, stellen lange Bestätigungszeiten ein Problem für die Verwendung von Kryptowährungen im Alltag da.

„Ein weitverbreiteter Vorbehalt, den Händler und Kunden gegen Kryptowährungen haben, ist die Dauer der Transaktionen. Keine andere Kryptowährung kann mit Dashs InstantSend-Geschwindigkeit mithalten. Durch Dash können Händler die Zahlungen direkt von ihren Kunden erhalten, wodurch es genauso schnell ist, wie Kredit- oder Debitkarten.“

Ein Händler, der Bitcoin verwendet und Transaktionen schon ab der 0ten Bestätigung akzeptiert, vertraut darauf, dass die Transaktion zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt werden wird. Hierbei gibt es jedoch die Gefahr, dass eine Transaktion doppelt ausgeführt werden könnte, wodurch die Akzeptanz von 0-Conf-Transaktionen eine gewisse Gefahr mit sich bringt.

US-/EU-Debitkarte noch nicht verfügbar

Für Q1/Q2 2019 sieht Paycent vor entsprechende Lizenzen für Europa und Nordamerika zu erwerben. Dadurch soll die Paycent-Debitkarte auch in diesen beiden Märkten Einzug halten, auch wenn es sich dabei um rechtlich schwierige Märkte handelt.

Seit Langem hoffen viele Nutzer auf eine Dash-Debitkarte für die USA oder Europa, wobei TenX, Wirex und auch Charlie Shrem versprachen, eine derartige Möglichkeit zu schaffen. Leider konnte noch kein entsprechender Plan in die Tat umgesetzt werden und auch ShakePay musste die Unterstützung einstellen, nachdem WaveCrest Holding Druck von Visa bekam. Wenn Paycent die Lizenz erhält, könnte die Kluft überbrückt werden und Dash-Nutzer könnten ihr Geld immer und überall ausgeben.