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Ab dem 1. Juni sind in Nordmakedonien keine Barzahlungen über 30000 Denar (ca. 500€) mehr erlaubt. Dies ähnelt einer Mitteilung der Krypto-Plattform LocalBitcoins, die Bargeschäfte mit Kryptowährungen verboten hat.

Das neue Gesetz in Nordmakedonien richtet sich gegen Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus, weswegen allen Bürgern die Barzahlungen von Beträgen über 30000 Denar verboten wird. Laut des nordmazedonischen Finanzministers Dragan Tevdovski habe die Regierung beschlossen, „dass Barzahlungen eingeschränkt werden soll, um die Schattenwirtschaft zu bekämpft“, welche nach Aussagen offizieller Stellen bis zu 30% der Wirtschaft des ganzen Landes ausmachen soll. Dies ist nicht das erste Mal, dass das Land die Zahlungsfreiheit seiner Bürger einschränkt, da es bereits im Januar 2019 die Grenze von ca. 2000€ auf ca. 1000€ gesenkt hat.

Auch die bekannte P2P-Kryptoplattform LocalBitcoins hat sich dazu entschlossen, seinen Nutzern keine Barzahlung mehr zu gestatten, was bisher über persönliche Treffen möglich gewesen ist. LocalBitcoins hat keinen Grund für diesen Schritt genannt, doch er wurde unternommen, nachdem bereits erhöhte KYC-Maßnahmen und ein Verbot für iranische Nutzer eingeführt worden waren.

Der Kampf des Staates gegen das Bargeld geht weiter

Das Verbot von Bargeld ist nichts Neues und besonders die Vorfälle vor zwei Jahren in Indien sorgten für Aufsehen. Dort wurden die größten Geldscheine abgeschafft, um gegen Kriminalität vorzugehen. Das Projekt wird heute jedoch als weitgehend gescheitert angesehen und der Politik kann vorgeworfen werden, dass sie den Armen des Landes durch die rücksichtslose Politik sehr viel Leid zugefügt haben. Die Idee einer bargeldlosen Gesellschaft wurde in Grundzügen von dem Ökonomen Kenneth Rogoff entwickelt, der dadurch die Steuerhinterziehung bekämpfen wollte. Zu den Ländern, die von ihm inspiriert wurden, zählen auch Australien, das nur noch Zahlungen unter $10000 AUD erlaubt, sowie Großbritannien, das ähnliche Einschränkungen schaffen will.

Verschiedene Börsen stehen ebenfalls unter zunehmendem Druck durch die Behörden, die ständig eine Verschärfung der KYC/AML-Gesetzgebung fordern. Shapeshift verlor einen Großteil seiner Nutzer nachdem es eine Mitgliedschaft einführen musste, die mit der Erhebung persönlicher Daten einherging. Dieser Trend kann dazu führen, dass dezentralisierte Börsen an Bedeutung gewinnen werden, da sie die Privatsphäre ihrer Nutzer respektieren.

Dash fördert direkte Zahlungen

Viele Verbraucher greifen auf Bargeld zurück, da es einen Schutz der Privatsphäre bietet, der auch von vielen Kryptowährungen ernst genommen wird. Kryptowährungen können jedoch nur dann das Bargeld wirkungsvoll ersetzen, wenn sie auch als Zahlungsmethode im Alltag akzeptiert werden. Dies ist eines der Hauptziele von Dash, welches durch seine Benutzerfreundlichkeit, Kosteneffizienz, Schnelligkeit, Sicherheit und Anonymität den Namen des „Digitales Bargeld“ angenommen hat.

Auf diesem Weg hat Dash es geschafft weltweit von ca. 5000 Unternehmen als Zahlungsmethode akzeptiert zu werden, wobei diese Zahl nur jene umfasst, die ihr Unternehmen auf DiscoverDash eingetragen haben. Dash kann außerdem durch die Implementierung des automatischen InstantSends punkten, welches es Nutzern ermöglicht Transaktionen standardmäßig durchzuführen, die innerhalb von unter 2 Sekunden bereits sicher sind. Dies ist wichtig für alle Zahlungen im Alltag, wenn auch weniger wichtig für Online-Zahlungen, doch wer möchte schon im Restaurant, Café oder bei einem Straßenverkäufer 10 Minuten oder mehr auf eine Bestätigung warten? Dash kann zudem von sich behaupten, die sicherste Proof-of-Work Blockchain zu besitzen, da ChainLocks sie resistent gegenüber 51%-Angriffen machen. Regierungen und Behörden bemühen sich darum, den Bargeldverbrauch zu begrenzen, während Dash bereits eine realistische Alternative für den Alltag entwickelt hat, die nicht von staatlicher Willkür abhängig ist.