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Node40, ein Steuerunternehmen für Kryptowährungen, und Alt36, das POS-System der Cannabisindustrie, haben angekündigt eine Partnerschaft einzugehen, bei der es darum geht das Akzeptieren von Dash rechtlich abzusichern.

Die Partnerschaft ist deswegen wichtig, da rechtliche Klarheit geschaffen werden muss, nachdem Cannabis nun in den meisten Staaten legalisiert wurde, auf Bundesebene aber immer noch als illegal gilt. Am schwierigsten ist die Einhaltung der Steuervorschriften, die auf Bundesebene gelten, die aber nicht 1:1 auf eine Industrie angewandt werden können, die noch als illegal gilt.

Node40 wurde in der Pressemitteilung als Software-as-a-Service (Saas) bezeichnet, die „Kunden bei der Erhebung aller steuerlich-relevanter Daten zum Thema Dash-Zahlungen zu helfen. Die Verwendung von Kryptowährungen ist noch immer schwierig, da Gewinne und Verluste durch Käufe und Verkäufe genau dokumentiert werden müssen.“ Perry Woodin von Node40 sprach davon, dass seine Software sowohl Alt36, als auch dessen Kunden zu Gute kommen wird:

„Alt36 muss viele Kryptowährungs-Transaktionen durchführen und wir helfen ihnen dabei, diese rechtlich-genau zu erfassen. Node40 freut sich über diese Partnerschaft und das Wachsen der eigenen Balance-Plattform, die sowohl von Einzelkunden als auch von Unternehmen verwendet werden kann.“

Auch Ken Ramirez, der CEO von Alt Thirty Six, sagte, dass diese Partnerschaft Kryptowährungen im Cannabissektor weiter voranbringen würde:

„Node40 bietet eine großartige Softwarelösung und versteht zudem unsere Anliegen und die der Cannabisindustrie.

Wir glauben, dass digitale Zahlungen über Blockchain-Technologie die Zukunft darstellen und Dash die Zahlungsbranche revolutionieren wird.“

Vorschriften sind schwierig einzuhalten

Die Nutzer der Balance-Plattform können auf ihre Transaktionsgeschichte zugreifen, sei es bei Hard- und Software-Wallets, sei es bei Börsen wie Coinbase, GDAX, Gemini und Bittrex. Hierdurch bieten wir eine detaillierte Zusammenfassung aller relevanten Daten, die dokumentiert und an den Steuerberater weitergegeben werden können. Dies erleichtert das Einhalten der sehr komplexen US-Steuergesetze, deren Nichtbeachtung zu schweren Strafen führen kann. Gerade die Cannabisindustrie steht besonders unter Druck, da sie ihr Dasein noch immer in einem halblegalen Status fristen muss, und daher genauestens alle Gesetze und Vorschriften einzuhalten hat.

Hierbei ist die Cannabisindustrie jedoch nicht die einzige Industrie, die von derartiger Software profitieren könnte. Alle Bargeld-lastigen Geschäfte, wie Lebensmittelläden oder Cafés müssen strenge Vorschriften befolgen, die sie extrem viel Aufwand kosten. Schlechte Buchführung kann in den USA sehr hohe Strafen mit sich bringen. Vor diesem Hintergrund kann Node40 vielen Unternehmen, die gewillt sind sich auf technologische Neuerungen einzulassen, eine Erleichterung bieten.

Dash hilft seinen Nutzern durch seine einzigartige Struktur

Durch die dezentrale Peer-to-Peer-Struktur der Dash-Blockchain fällt das Darlegen von Transaktionswegen den betroffenen Unternehmen auf Wunsch leicht, was die Angst der Behörden vor Privatsphäre besänftigen sollte. Node40 macht dies einfach und hilft den betroffenen Unternehmen somit dabei, die verlangte Zusammenarbeit mit den Behörden einzuhalten. Dash ist jedoch auch Stolz auf seine PrivateSend-Funktion und möchte nicht als „regierungsfreundliche“ Kryptowährung gesehen werden. Vielmehr sieht es sich selbst als digitales Bargeld für den Alltag an, das dem Einzelnen finanzielle und monetäre Freiheit geben möchte.