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Die neue POS-Plattform Pay.live, die besonders für Restaurants geeignet ist, führt Dash als Standardzahlungsmethode an.

Die Plattform ist für Geräte mit einem Touchscreen konfiguriert, über den die Händler bequem auf alle Menüpunkte zugreifen können. Dieses Menü kann von den Händlern selbst konfiguriert werden und es können beschriftete Kategorien erstellt werden. Zudem ist es auch jederzeit möglich einen Betrag über einen Nummernblock einzugeben. Außerdem können die Mitarbeiter eine Rechnung erstellen, in die die Kryptowährungen korrekt integriert werden. Als Standard wird hierbei Dash angegeben.

Bisher konnte pay.live fünf Händler gewinnen, die mit Hilfe der Plattform Kryptowährungen akzeptieren. Diese befinden sich in der estnischen Stadt Tallinn.

Interessierten Händlern Anreize schaffen

Nach der Zahlung speichert die pay.live App die Kryptowährungen zunächst in der dazugehörigen Wallet, aus der diese direkt an die Wallet des Händlers übertragen werden können. Da für viele Händler aber eine Umwandlung in Euro notwendig ist, arbeitet das Team momentan an einer API, über die diese Umwandlung ohne Probleme möglich sein wird. Auf die Frage, was Händler von der App überzeugt habe, antwortete das pay.live Team, dass man mit Kryptowährungen neue Kunden gewinnen könnte und die einfache Benutzeroberfläche sehr attraktiv sei:

„Die ersten Händler in Tallinn verwenden es gerne und haben sich von der App überzeugen lassen. Was ihnen am besten gefällt, ist die Einfachheit und die Möglichkeit neue Kunden aus der Krypto-Community zu gewinnen. Wir sind jedoch noch am Anfang und können kein ausführlicheres Feedback geben.“

Einen interessanten Ansatz verfolgt pay.live bei der Gewinnung neuer Kunden, da sie Personen anbieten einen Anteil zu kassieren, wenn sie einen neuen Händler in das Ökosystem hineinholen und ihm dabei helfen das POS-System aufzusetzen.

„Wer einen neuen Händler für pay.live gewinnt, der erhält 50% der Einnahmen. Die Kosten für den Händler belaufen sich momentan auf 0,4% der Transaktion. Dies bedeutet für den Werber, dass er ein passives Einkommen hat, solange der Händler weiterhin pay.live verwendet. Dies sorgt dafür, dass jede der beteiligten Parteien davon profitiert, am Wachstum des Krypto-Ökosystems mitzuwirken.“

Dies heißt, dass der Werber 0,2% an jeder Transaktion verdient, was sich bei größeren Geschäften durchaus rentieren kann. Um die Entwicklung zu beschleunigen hat pay.live ein Dash-Proposal eingereicht, durch welches die Reichweite noch weiter ausgebaut werden soll. Das Land Estland nimmt eine Vorreiterrolle ein, was die Akzeptanz von Kryptowährungen angeht. Dies verdankt der Staat seinen interessierten Bewohnern, der bedeutenden Wirtschaftshistorie und den freundlichen staatlichen Regelungen.

Immer mehr Händler akzeptieren Dash

Bereits 4800 Händler auf der ganzen Welt akzeptieren Dash, wobei sich über 2500 davon in Venezuela und weitere 300 in Kolumbien befinden. Die Beliebtheit von Kryptowährungen in Osteuropa zeigt allerdings, dass alternative Geldsysteme auch ohne wirtschaftliche Notlagen von Bedeutung sein können. Einer der Hauptgründe, warum Kryptowährungen noch keine Massenakzeptanz erzielt haben, ist die Tatsache, dass sie noch immer sehr unbekannt sind und eine große Unwissenheit, die mit großer Unsicherheit einhergeht, vorherrscht. Diesem Stereotyp möchte Dash begegnen, indem es das Vertrauen in und das Wissen um Kryptowährungen beim jeweils Einzelnen stärkt. Dies senkt die Wechselkosten für Verbraucher und Händler, da sich diese nun nicht mehr durch eine Vielzahl an Online-Artikeln, die sich meist auch widersprechen, arbeiten müssen.

Zu den Projekten, die Dash zu diesem Zweck finanziert gehören Dash Merchant – Venezuela, Dash Help, Dash Venezuela, Dash Colombia, Dash Embassy D-A-CH, Dash Embassy Thailand, Dash Nigeria und weitere. Diese empfehlen Händlern, die ein Interesse daran zeigen, Kryptowährungen zu akzeptieren, die besten Strategien, wobei häufig POS-Systeme wie QR.CR, AnyPay, Spark und Salamantex zum Einsatz kommen. Diese zeichnen sich durch ihre hohe Benutzerfreundlichkeit aus und Dash vermag es durch diese Projekte immer weiter in den Einzelhandel vorzustoßen.