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Die Bank of America hat vor Kurzem ein Patent für ATM-Dienstleistungsgeräte eingereicht, durch die es einfacher werden soll Geld zu überweisen.

Das Gerät, das sonst zum Abheben von Bargeld dient, könnte durch Rückgriff auf die Blockchain-Technologie, schnellere Transaktionen in Bereichen jenseits des Ein- und Auszahlens ermöglichen. Zudem soll die neue Technologie dazu genutzt werden, die Notwendigkeit des physischen Transportierens zu reduzieren.

Interessant ist besonders, dass das Patent unterschiedlichen Institutionen den Zugang zum Gerät gewährt, während ATMs momentan nur von der jeweiligen Betriebsbank verwendet werden. Diese Verwendung von Drittanbietern soll sehr stark abgesichert und durch vollständige Verschlüsselung geschützt werden. Die Bank of America zeigt hierbei erneut, welche Rolle sie der Blockchain-Technologie zuspricht, da von ihr bereits 50 entsprechende Patente eingereicht wurden.

Zahl der Krypto-ATMs wächst ebenfalls

Auch Kryptowährungsautomaten erfreuen sich wachsender Beliebtheit, so integrierte beispielsweise das Betreiberunternehmen Coinflip die Kryptowährung in ihre 80 Automaten und die Zwei-Weg-Automaten der Firma CoinLogiq können nun ebenfalls für den Kauf und Verkauf von Dash verwendet werden. Letzteres konzentriert sich dabei auf Kolumbien und Brasilien, wobei eine Expansion in weitere lateinamerikanische Länder, wie etwa Venezuela bald stattfinden soll. Auch das neue Unternehmen Vault Logic hat eine neuartige Art von Automaten herausgebracht, die bereits an ersten Beta-Standorten platziert wurden. Über diese Automaten können Kryptowährungen nicht nur erworben werden, es ist zudem auch möglich Rechnungen zu bezahlen und Geschenkgutscheine zu kaufen. Hierdurch ähnelt Vault Logic dem neuen Konzept, das auch die Bank of America verwirklichen möchte, wenn auch im Fall der BoA ohne Kryptowährungen.

tweet https://twitter.com/realVaultLogic/status/1056957575294406660

Gemeinhin wird angenommen, dass Krypto-ATMs sich positiv auf die Verbreitung von Kryptowährungen auswirken können, da durch sie ein einfacher physischer Zugang in die digitale Welt besteht, häufig sogar ohne komplexe KYC/AML-Bestimmungen. Besonders Personen, die von einem höheren Grad an Privatsphäre profitieren wollen, schätzen ATMs daher sehr. Doch auch Personen, die aus finanziellen Gründen keinen Zugang zu einem Bankkonto haben, können durch ATMs auf Kryptowährungen zugreifen. Gerade Einwanderer, die Unterstützungszahlungen an ihre Familien in der Heimat senden wollen, können dies sehr einfach durch ATMs bewerkstelligen, da sie keinen Zugriff auf Online-Exchanges haben.

Das Patent der BoA könnte sich allerdings negativ auf Krypto-ATMs auswirken, da diese im Gegensatz zu Kryptowährungen in der physischen Welt existieren und sich enger an entsprechende Vorschriften halten müssen.

Dash konzentriert sich auf Nutzbarkeit

Die Vielzahl von Automaten, über die Dash erworben werden kann, zeigt, genauso wie die Vielzahl an neuen Partnerschaften mit Börsen und Händlern, dass Dash von immer mehr Menschen geschätzt wird. Auch unter den Börsen besteht ein gutes Maß an Konkurrenz, wodurch auch jene, die mehr Wert auf Privatsphäre legen, die Möglichkeit haben, Dash zu erwerben. Für Benutzer ist hervorzuheben, dass weltweit über 4600 Händler Dash akzeptieren, wodurch es viele Möglichkeiten gibt, die erworbenen Dash auch wieder auszugeben. Durch bestimmte Geschenkkarten besteht sogar die Möglichkeit, noch bei weiteren Händlern mit Dash zu bezahlen, wobei Bitrefill den Käufern seiner Geschenkkarten 10% Rabatt beim Kauf mit Dash gewährt.

Dadurch, dass Dash immer einfacher und weitreichender verwendet werden kann, zeigt sich, dass es bestrebt ist Massenakzeptanz zu erreichen.