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Wie die veröffentlichten Daten zweier Unternehmen zeigen, nähert sich Dash dem Bitcoin als beliebtester Kryptowährung schnell an, wenn es um Zahlungen geht.

Neue Daten der Reiseagentur Travala zeigen, dass Dash nach Bitcoin und dem internen AVA-Token die beliebteste Währung ist, wenn es um Buchungen geht. Insgesamt werden 11% aller Zahlungen über Dash abgewickelt. Dies ist mehr als die beiden folgenden Zahlungsmethoden (ETH und Litecoin) zusammen vorweisen können, welche lediglich auf 9% kommen. Diese Zahlen wurden kurz nach der Bekanntgabe veröffentlicht, dass Dash Core mit Travala eine Partnerschaft eingegangen sei. Laut Cryptonomist werden 70% aller Buchungen auf der Seite mit Kryptowährungen bezahlt.

Auch der deutsch-sprachige Onlinehändler Shopinbit.de, der mehr als 80000 Produkte im Sortiment hat, sprach davon, dass Dash nach Bitcoin die zweitbeliebteste Kryptowährung auf der Plattform sei. Den dritten Platz belegten Zahlungen über der Lightning Netzwerk, während andere Kryptowährungen, wie z.B. Bitcoin Cash, eher selten verwendet werden. Dies erinnert an Statistiken der Seite Purse.io aus dem Jahre 2016, welche zeigten, dass Dash nach Bitcoin die beliebteste Zahlungsmethode war, selbst wenn Kunden dafür Shapeshift benutzen mussten, da es keine direkte Integration gab.

Dash als eine der führenden Zahlungsmethoden auf vielen verschiedenen Plattformen

Auch wenn Dash, wenn es um die Marktkapitalisierung geht, nicht mehr in der Top 10 zu finden ist, so hat es sich doch konstant als eine der beliebtesten Zahlungsmethoden erwiesen. Auch die Krypto POS-App Anypay, welche vor allem in New Hampshire und Thailand verwendet wird, hat Statistiken veröffentlicht, die zeigen, dass Dash für 78% aller Transaktionen verwendet wird, während Bitcoin und Bitcoin Cash eher im Hintergrund stehen. Anypay ist auch ein Pionier des DashBack-Konzeptes, welches es Händlern ermöglicht, neue Kunden von Dash zu überzeugen, indem es diesen eine kleine Rückzahlung zukommen lässt. Dies hat einen Anreiz geschaffen, Dash als priorisierte Zahlungsmethode zu fördern.

Laut Jorge Farias, dem CEO der lateinamerikanischen Börse und Zahlungsplattform Cryptobuyer, ist Dash auch dort die Top-Währung, seitdem es Bitcoin als Nr. 1 geschlagen hat. Der Börse Cryptobuyer kommt in der Region eine besondere Rolle zu, die noch dadurch verstärkt wird, dass die venezolanische Kaufhauskette Traki die POS-Software der Plattform verwendet, um Kryptowährungen zu akzeptieren.

Die Beliebtheit von Dash wird auch außerhalb des Zahlungsbereiches deutlich. Über die Kreditplattform SALT Lending wird Dash am zweit-häufigsten als Sicherheitszahlung verwendet, wenn ein Nutzer einen Kredit aufnehmen will. Auch hier nimmt Bitcoin die führende Rolle ein. Aufgrund der großen Nachfrage hat SALT sogar Dash Masternodes als Sicherheitszahlung hinzugefügt, damit Kreditnehmer weiterhin ihre Masternode betreiben können, um ihr Darlehen zusätzlich abzusichern.

Konzentrierte Bestrebungen der Community können statistisch erfasst werden

Auch wenn es von der technologischen Seite her bereits Sinn ergibt, Dash als favorisierte Zahlungsmethode zu verwenden, so wäre der Erfolg doch nicht ohne Anstrengungen der Community erreicht worden. Der Betreiber von ShopinBit äußerte sich dahingehend, dass die Beliebtheit von Dash auf der Seite nur durch die Bestrebungen der Dash Embassy D-A-CH zu erklären sei. Hierbei handelt es sich um eine Organisation mit den Schwerpunkten Outreach und Business Development, welche von der Dezentralen Autonomen Organisation (DAO) des Dash-Netzwerks finanziert wird. Die Präsenz, welche das Team in Europa zeigt, kann an den wichtigen Integrationen und Händlern gemessen werden, welche in Zusammenarbeit mit der Dash Embassy gewonnen werden konnten. Hierzu zählt auch die Firma Salamantex, deren Zahlungsterminal bereits von Dutzenden Einzelhändlern in Österreich verwendet wird.

Dank des Treasury Systems des Dash-Netzwerks können dezentrale Projekte gestartet werden, die Dash den Einzug in die lokale Wirtschaft verschaffen können. Das Wachstum von Dash in Venezuela wurde nicht zuletzt auch durch lokale Teams erreicht, die durch die Unterstützung der Treasury über 1000 Händler in das Dash-Ökosystem bringen konnten.