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Die öffentliche Beta der Mikro-Treasury DashBoost hat begonnen, wodurch das Dash-Ökosystem nun über eine zweite Finanzierungsebene verfügt.

Die Grundlage von Dashs dezentraler autonomer Organisation (DAO) bildet das Treasury-System, durch das 10% aller neuen Coins zur Finanzierung der Entwickler und weiterer Projekte bereitgestellt werden. Wer momentan einen Finanzierungsvorschlag einreichen möchte, muss eine Gebühr von 5 Dash, also etwa $3000, bezahlen, damit Spam-Anträge verhindert werden können. Um kleineren Projekten dennoch einen Zugang zum Dash-Ökosystem zu ermöglichen, wurde für diese mit DashBoost eine Art „Micro Treasury“ entwickelt.

Der Administrator des Projektes, bekannt unter dem Namen Pasta, ist der Ansicht, dass die Dash DAO von dem Projekt profitieren kann:

„Es war mir eine Ehre, an einer derart bedeutenden infrastrukturellen Erneuerung des Netzwerks mitzuwirken und wir sind begeistert, dass verschiedene Mikroprojekte nun ihren Wert in das Netzwerk einbringen können.“

Bei DashBoost muss nur ein Dash für einen Antrag bezahlt werden, wobei die Zahl bei Bedarf auch gesenkt werden kann. Zunächst sollen Projekte über DashBoost aus den Restbeständen des Green Candle Treuhandfonds finanziert werden. Sollten weitergehende Geldmittel notwendig sein, könnten diese durch eigenständige Treasury-Proposal zur Verfügung gestellt werden. Die Seite bietet mehr Funktionen als Dash Central, die Hauptseite des Treasury-Systems. Dazu zählen etwa weitergehende Strukturmöglichkeiten und moderierte Kommentare.

DashBoost wurde bereits entwickelt, bevor der Finanzierung zugestimmt worden war

Auch während noch über das Proposal abgestimmt wurde, war das Team doch schon so davon überzeugt, dass es angenommen würde, dass es bereits mit der Entwicklung begann. Dadurch arbeitete das Team fast einen Monat lang, bevor das Geld für dieses Projekt ausbezahlt wurde. TechSquad, der Leiter des irischen Entwicklerteams bezeichnete den frühen Start, trotz des Risikos, als die richtige Wahl:

„Wir nahmen das Risiko in Kauf, als wir in der ersten Januarwoche mit der Entwicklung begannen. Dies war zwar mit finanziellen Unsicherheiten verknüpft, doch ich bin sehr froh, dass ich der Community nun bereits die Beta präsentieren kann. Wir haben zwar noch viel vor uns, können jedoch bereits eine funktionierende Oberfläche vorweisen.“

Da das Dash-Ökosystem ständig wächst, steigt auch die Zahl der Projekte, die durch das Treasury-System unterstützt werden möchten, wobei größere Budgetvorschläge die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dadurch fällt es Masternodes zunehmend schwerer jedes Projekt und darunter besonders die kleineren unter die Lupe zu nehmen. DashBoost kann dahingehend eine Alternative bieten, durch die die Dash DAO effizienter weiterwachsen kann.

Die Dash DAO reift heran und bedarf neuer Wege, um ihre Effizienz zu steigern

Da der Umfang der Dash DAO stetig wächst, stellt auch das Budget von 6000 Dash eine wirtschaftlich bedeutende Summe da, die Dutzende Male größer ist, als sie es in den vergangenen Jahren war. Die beiden Hauptprobleme des Systems sind dabei die fehlenden Möglichkeiten für kleinere Projekte und die mangelnde Rechenschaftspflicht der Projekte, die finanziert wurden. DashBoost möchte das erste Problem lösen, wobei andere Projekte am zweiten Problem arbeiten.

Um die Verantwortung der Projekte hervorzuheben, wurde die Dash Watch gegründet. Momentan wird jedes einzelne Projekt von der Dash Watch begleitet, wobei diese Meilensteine dokumentiert, den Fortschritt aufzeichnet und mit den Projektleitern kommuniziert.