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Die Zahl der Händler in Venezuela, die Dash akzeptieren, hat die 2500-Marke überschritten. Zudem werden nun die weltweit meisten Dash-Wallets in Venezuela heruntergeladen.

In dieser Woche erhöhte sich die Gesamtzahl der venezolanischen Händler, die Dash als Zahlungsmethode akzeptieren, auf über 2500. Damit stammen mehr als die Hälfte aller Dash-Händler aus Venezuela, mit einer weltweiten Gesamtzahl von 4500. Laut Alejandro Echeverria, dem Leiter von Dash Merchant Venezuela, hat auch die Zahl der Transaktionen zugenommen, da jeden Tag mehrere hundert Transaktionen über ihr POS laufen:

„Wir können nur die Händler messen, die unser POS verwenden, und es gibt eine Reihe an Händlern, die die Verwendung der eigenen Wallet unserem System vorziehen. (Beispiel: Ein Kiosk, das nur vom Besitzer betrieben wird) Die Gesamtzahl der Transaktionen in Venezuela ist also höher, als wir nachweisen können.

Die gemeinsame Arbeit unseres Teams hat unsere Reichweite in den letzten Monaten sehr stark erhöht und auch unsere Influencer-Kampagne auf Instagram war, unserer Meinung nach, sehr erfolgreich.“

Dash Merchant Venezuela konzentriert sich momentan vor allem auf die Gewinnung neuer Händler, weswegen es momentan mehr Händler als Nutzer gibt. In Zukunft sollen weitere Projekte gestartet werden, durch die auch die Zahl der Nutzer und die vorhandene Liquidität erhöht werden sollen, was auch den aktuellen Händlern zugutekommen wird.

KRIP-Phone wirkt sich positiv auf die Zahl neuer Wallets aus

Neben der Zahl der Händler hat sich auch die Zahl heruntergeladener Wallets erhöht. Ryan Taylor, der CEO der Dash Core Group, sprach davon, dass die Zahl neuer Wallets eine wichtige Aussage über die Verbreitung von Dash darstelle. Die KRIP-Phones spielen hierbei eine wichtige Rolle, da jedes verkaufte Gerät der Marke mit einer Dash Wallet ausgeliefert wird. Daneben sind auch die Apps der Anbieter Bitrefill und Uphold vorinstalliert, wodurch Dash einfacher erwerbbar und nutzbar ist, selbst wenn in der näheren Umgebung keine direkten Akzeptanzstellen existieren. Jedes Gerät wird mit einer Paper Wallet ausgeliefert, durch die kleine Mengen an Dash direkt zum Testen verwendet werden können.

In einem aktuellen Bericht wurde davon gesprochen, dass diesen Monat 66000 KRIP-Phones verkauft wurden, was eine gleiche Anzahl an neuer Wallets allein in Venezuela bedeutet.

Zahlungen am POS nehmen zu

Auch wenn der Dash-Preis seit Anfang des Jahres gefallen ist, so hat doch die Zahl der Nutzer sowie die Zahl der Transaktionen und Käufe in den letzten Monaten zugenommen. Laut Echeverria darf sich sein Team nicht auf dem Erfolg ausruhen, da das nächste Jahr weitere Fortschritte mit sich bringen wird:

„Es gibt noch vieles zu tun. Wir haben zwar große Ketten, wie etwa Subway, Papa Jonh’s und Church’s Chicken erreicht, ein Support-Center errichtet und die Dash Text Wallet herausgebracht, doch wir haben noch einen weiten Weg vor uns.“

Wichtig ist auch, dass Echeverrias Fortschritte die Blaupause für zukünftige Projekte darstellen, die von seinen Anstrengungen in Caracas lernen können:

„Wir haben uns vor allem auf Caracas konzentriert, wo momentan 95% aller Händler und Nutzer leben. Dies sehen wir als richtigen Ansatz an, da es wichtig ist, sich auf einen Ort oder zumindest eine Region zu konzentrieren. Wir haben somit eine skalierbare Strategie geschaffen, die hoffentlich landesweit angewandt werden kann. Wichtig ist auch unsere Zusammenarbeit mit Bitnovo, die Dash Remittance für Einwanderer unterstützen werden. Wir sind zuversichtlich, dass wir Dash in die Hände der Menschen bekommen werden, die es zur Schaffung eines Kreislaufes benutzen können. Zwei Bereiche, auf die wir uns jetzt besonders konzentrieren wollen, sind Supermärkte und Apotheken.“

Auch andere Teams außerhalb von Venezuela machen weiterhin große Fortschritte. So können Dash-Nutzer im benachbarten Kolumbien ebenfalls bei 311 verschiedenen Händlern einkaufen.