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Eine Umfrage unter den Twitter-Abonnenten des US-Politikers Ron Paul ergab, dass die Mehrheit der Teilnehmer in Kryptowährungen und nicht in traditionelle Wertanlagen investieren wollen würde.

Der US-amerikanische Arzt, Autor und Politiker Ron Paul gilt als eine wichtige Größe der libertären Bewegung und ist für seinen Kampf um eine gesunde Geldpolitik bekannt. Traditionellerweise spricht er sich für Gold und Silber aus, wobei er sich in letzter Zeit auch immer wieder positiv zu Kryptowährungen geäußert hat. Wichtig zu beachten ist hierbei, dass er die meisten seiner Fans in den Jahren 2008 und 2012 gewonnen hat, also als Bitcoin noch kaum bekannt war. Daher war anzunehmen, dass die Umfrage zu Gunsten von Gold und Silber ausschlagen sollte und so erstaunt es, dass die Kryptowährungen gewannen.

Es ist natürlich nicht zu leugnen, dass eine Twitter-Umfrage eher ein jüngeres Publikum anspricht, auch wenn dazu im Allgemeinen keine gesonderten Daten veröffentlicht werden, nach denen das Alter der Teilnehmer analysiert werden könnte. Die Gesamtgröße von 94000 Stimmen stellt eine sehr aussagekräftige Zahl dar, aus der ein gewisser Schluss über zur Einschätzung der aktuellen Wirtschaftssituation gezogen werden kann.

Welche Vorteile bieten Kryptowährungen gegenüber Alternativen?

Der Hauptreiz von Edelmetallen ist ihre Inflationsresistenz, da sie nicht künstlich geschaffen werden können. Durch Mathematik und Code bieten Kryptowährungen jedoch den gleichen Vorteil, wobei noch hinzukommt, dass sie besser als Zahlungsmittel verwendet werden können, da sie leicht teilbar und versendbar sind. Zudem kommt hinzu, dass Gold und Silber keine Rendite abwerfen, Kryptowährungen diesen Vorteil aber durchaus kennen, sei es über eine Art von Smart Contract oder eine Masternode.

Wer Ron Paul folgt, der weiß, dass die Zentralbanken durch die Leitzinsen in den USA und anderswo in die Wirtschaft eingreifen und so zu Fehlinvestitionen und einem Ende des Sparens führen. Dieses Vorgehen der Banken ist extrem kurzsichtig und bringt langfristig ein extrem hohes Inflationsrisiko mit sich. Mark Mason, der selbst von Edelmetallen wie Gold und Silber zu Kryptowährungen gewechselt ist, veranschaulichte die Entwicklungen wie folgt:

„Die letzten zehn Jahre haben eine Generation hervorgebracht, die aufgrund des niedrigen Leitzinses keinen Sinn darin sieht Geld in der Bank zu sparen. Dies sollte unter normalen Umständen den Edelmetallen zu einem breiten Vormarsch verhelfen, doch wie die Umfrage unter den jungen Ron Paul Anhängern zeigt, schneidet der Bitcoin als deutlich beliebtere Kapitalanlage ab. Während die Zentralbanken weiterhin an ihrem Weg ins Scheitern festhalten, gewinnen Kryptowährungen immer weiter an Boden, da sie sicher vor den Staaten, grenzenlos und dezentral sind. Auch wenn Bitcoin in der Umfrage genannt wurde, so sehen wir doch heute auch, dass immer mehr Menschen sich Dash zuwenden, da es nicht nur als Wertspeicher, sondern auch als passives Einkommen fungieren kann.“

Dash baut auf Bitcoin auf und führt zudem das Konzept einer DAO mit Minern, Masternodes und einem Budget ein. Dieses System hilft dabei einen höheren Grad an Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz sowie eine bessere und dezentralisiertere Governance zu ermöglichen. Masternodes, die jeweils 1000 Dash besitzen müssen, dienen dem Netzwerk durch Funktionen wie InstantSend, PrivateSend und Propoal-Abstimmungen. Für ihre Dienste erhalten sie eine gewisse Kompensation, wobei sich deren Höhe momentan auf ca. 6,7% pro Jahr beläuft.

Dash strebt nach Nachhaltigkeit

Viele Individuen entfernen sich innerlich immer weiter von Fiatwährungen, doch da es Alternativen, wie Edelmetallen und den meisten Kryptowährungen, an Alltagstauglichkeit fehlt, so haben sie doch nur einen begrenzten Nutzen. Vielen Menschen ist Nachhaltigkeit heute jedoch besonders wichtig, auch wenn es ums Investieren geht. Dash versucht dieser Anforderung durch seine begrenzte Geldmenge (zwischen 17,74 Mio. und 18,92 Mio.), seine InstantSend-Transaktionen, sein Ökosystem aus über 4000 Händlern und seine DAO, die die Finanzierung von verschiedenen Projekten unterstützt, gerecht zu werden. Gerade in Ländern, die bekannt dafür sind ihre Bevölkerung zu unterdrücken, hat sich dieses Modell als erfolgreich erwiesen.

Wer in Dash investieren möchte, aber nicht über die erforderlichen 1000 Dash verfügt, die zum Betreiben einer Masternode notwendig sind, der kann sich z.B. an die Drittanbieter Neptune Dash oder CrowdNode wenden, die Anteile an Masternodes anbieten. Aktien der Firma Neptune Dash werden zudem an Börsen gehandelt, weswegen es möglich ist, auf traditionelle Art und Weise in das Unternehmen zu investieren. Durch diese Möglichkeiten und die hohe Alltagstauglichkeit hebt Dash sich von Edelmetallen genauso wie von den meisten Konkurrenten im Bereich der Kryptowährungen ab.