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Neue Daten, die durch die US-Behörde FinCEN veröffentlicht wurden, zeigen, dass immer mehr Banken ihre Dienste auch für Unternehmen aus der Cannabis-Industrie anbieten. Die Zahl der Banken stieg zwischen Q4 2018 und März 2019 von 438 auf 493, während die Zahl der Kreditgenossenschaften von 113 auf 140 stieg.

Die Daten beziehen sich auf die Analyse von Verdachtsmeldungen (SARs) und zeigen, dass Banken zunehmend bereit sind, das Risiko einzugehen, da Cannabis weiterhin nur in einzelnen Bundesstaaten legal, auf Bundesebene aber illegal ist. Erklärt werden kann die Risikobereitschaft wohl dadurch, dass die Forderung nach einer Gesetzesänderung immer deutlicher wird und das House Financial Services Committee bald einen entsprechenden Entwurf vorstellen könnte.

Laut FinCen betrifft, mit 61036 von 81725, die Mehrheit der SARs Vorkommnis, die nicht mit „roten Flaggen“ versehen wurden, da die Finanzdienstleistungen sich dabei an bundesstaatliche Gesetze gehalten haben. Dies ist daher von Bedeutung, da die vorgeschlagenen Gesetze davon ausgehen, dass Cannabisunternehmen sich weiterhin zuerst an den lokalen Gesetzen orientieren müssen.

Eine Einschränkung für die Krypto-Adaption

Der rechtlich-schwierige Status von Cannabis in den USA sorgt seit Jahren dafür, dass beteiligte Unternehmen nur unzureichend mit der traditionellen Bankenbranche interagieren können. Für viele Unternehmen bleibt daher nichts anderes übrige, als Bargeld zu verwenden, was hohe Kosten und Risiken mit sich bringt. Bei einer Branche, die 2018 $12 Milliarden erwirtschaftet hat und bis Ende 2019 mehr als $16 Milliarden erwirtschaften soll, belaufen sich diese Kosten auf mehrere Hundert Millionen US-Dollar.

In dieser Situation können Kryptowährungen eine wichtige Rolle spielen, da sie diesen Unternehmen die einfache Möglichkeit bieten, Zahlungen auch ohne hohe physische Transaktionskosten durchzuführen. Zudem wird die Buchhaltung einfacher, da alle Transaktionen über die Blockchain erfasst werden, und die Gelder sind nicht so stark einem Verbrecher ausgesetzt, der ein Geschäft überfällt und dabei eine große Menge an Bargeld stiehlt. Das Unternehmen spart somit, da es keine bewaffneten Sicherheitsleute mehr einstellen muss, welche den Geldtransport bewachen. Auch die Kunden können davon profitieren, dass sie kein physisches Bargeld mehr mit sich herumtragen müssen.

Die nun veröffentlichten Daten zeigen jedoch, dass sich das Zeitfenster für Kryptowährungen schließen könnte, wenn immer mehr traditionelle Finanzunternehmen Zahlungen in diesem Bereich anbieten. Kryptowährungen bieten den Unternehmen momentan ein einzigartiges Angebot, durch das sie Geld und Zeit sparen können, doch es wird einen gewissen Grad seiner Einzigartigkeit verlieren, wenn traditionelle Institute in den Markt expandieren.

Warum Dash besonders für die legale Cannabis-Industrie geeignet ist

Damit Kryptowährungen als Zahlungsmittel verwendet werden können, ist es notwendig, dass sie schnell, sicher und zuverlässig funktionieren. Weder Händler noch Kunden wollen lange auf eine Zahlungsbestätigung warten, was jedoch wichtig ist, wenn sie nicht in regelmäßigem Kontakt zueinander stehen. Dies gilt in der Cannabis-Industrie, bei der es in der Regel um höhere Beträge geht, sogar mehr als in einem Restaurant oder einer Bar. Durch InstantSend und ChainLocks kann Dash sichere Transaktionen bieten, die bereits nach einer Sekunde sicher sind und auch nicht mehr von einem 51%-Angriff betroffen sein können.

Da Dash die technologischen Voraussetzungen für den Zahlungssektor erreicht hat, gibt es auch Unternehmen, die Dash dazu verwenden wollen, Zahlungen in der Cannabis-Industrie durchzuführen. Hierzu zählt Alt36, die B2B-Transaktionen zwischen Cannabis-Geschäften und Produzenten durchführen. Dieses Projekt kann bereits jetzt ein wöchentliches Volumen im sechsstelligen Bereich aufweisen. Auch VegaWallet und CoVault bieten Geschäften in diesem Industriesektor eine Integration von Kryptowährungen an, durch die sogar ATMs in die einzelnen Geschäft gebracht werden können. Auch bei dieser Lösung, die mehrere Kryptowährungen unterstützt ist Dash die günstigste. Diese Krypto-Projekte sind nun unter Zeitdruck gesetzt, da sich die Gesetze bald zugunsten der Banken ändern könnten, doch sie sind auch bereit diese im Bereich der qualitativen Dienstleistung zu schlagen.