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Die beiden Bitcoin Core Unterstützer Jimmy Song und Greg Maxwell sprachen sich für die Verwendung von Kreditkarten statt Bitcoin als Zahlungsmittel ihrer Wahl aus und wiesen auf deren Vorteile gegenüber Bitcoin hin.

In einem Tweet sprach Song, ein bekannter Unterstützer von Bitcoin Core, davon, dass es mehr Sinn machen würde Bitcoin zu verkaufen und Kreditkarten zu verwenden, statt Zahlungen direkt in Bitcoin zu begleichen:

Dieser Tweet wurde gerade von den Anhängern der Kryptowährung Bitcoin Cash aufs Schärfste hin kritisiert. Für die meisten Vertreter der größten Bitcoin Fork ist das Verwenden von Fiatwährungen ein Verrat an den Grundprinzipien digitaler Währungen.

Maxwell und Song zeigen unbeabsichtigt auf, welchen Weg monetäre Kryptowährungen einschlagen sollten

Unterstützung erhielt Song jedoch von Greg Maxwell, dem ehemaligen CTO von Blockstream, der in einer Antwort aufzählte, warum Kreditkarten besser als Kryptowährungen seien:

„Boni: Kreditkarten bieten ihren Nutzern zwischen 2% (Citi Double Cash) und 3% (Visa) Cash Back an. Zudem schützen sie ihre Nutzer vor Betrug und zwingen diese nicht dazu sich auf Zahlungsdienstleister einzulassen, die dafür bekannt sind Altcoins zu unterstützen. Diese wandeln Zahlungen sowieso für die Händler in Fiat um und erheben dabei eine saftige Gebühr.“

Auch wenn klar ist, dass Song und Maxwell sich auf diese Diskussion eingelassen haben, da sie Bitcoin als Wertspeicher pushen wollen, so zeigen sie doch eine Realität auf, die nicht geleugnet werden kann. Auch wenn die meisten Vertreter der Kryptowährungen, diese dennoch so verwenden, wie Maxwell und Song es nicht wollen, müssen sie jedoch auch bereit sein von den Vorteilen der alten Welt zu lernen, damit eines Tages eine echte Massenadaption erreicht werden kann.

Dash will die Schwächen größerer Kryptowährungen überwinden

Dash möchte gerade dadurch als monetäre Kryptowährung punkten, dass es so benutzerfreundlich wie PayPal und so günstig und anonym wie Bargeld ist. Transaktionen sind für Händler erheblich günstiger, als dies bei Kreditkarten der Fall ist, selbst wenn die Händler auf Direktkonversionen durch Uphold zurückgreifen. Eine noch stärkere Konkurrenz stellt hierbei das Dash Back Programm von Anypay da, welches jedem Kunden und Händler einen geringen Betrag in Dash zurücksendet. Dieser Betrag ist proportional und bei einem Autokauf kann er sogar mehrere Hundert Dollar betragen.

Zuletzt bleibt auch noch zu betonen, dass Dash für Nutzer in wirtschaftlich schwachen Ländern, die etwa, wie z.B. Venezuela, unter einer Hyperinflation leiden, eine sehr wichtige Rolle spielt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass mehr als die Hälfte der 4000 Händler, die Dash akzeptieren, aus Venezuela stammt. Dadurch kann sich Dash letztlich zu einer Währung entwickeln, die alle positiven Charakteristiken der Kreditkarten aufweist, die Maxwell und Song so loben, die aber gleichzeitig auch für Händler und ärmere Länder positiv wirken kann.