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Der japanische Nachrichtensender NHK berichtete in einem Beitrag über die Expansion von Dash und anderen Kryptowährungen in Venezuela.

Das japanische Rundfunknetzwerk (Nippon Hoso Kyokai oder NHK) strahlte einen Beitrag über die Wirtschaftskrise in Venezuela aus, wobei die Hyperinflation besonders betont wurde. Gezeigt wurde auch, wie traditionelle Zahlungssysteme kaum noch funktionieren und viele der Einwohner daher auf US-Dollar und Kryptowährungen umgestiegen seien. Die verschiedenen Geschäfte, die für den Bericht gefilmt wurden, verfügen alle über deutlich sichtbare Aufkleber mit der Aufschrift „Dash accepted here“.

Bei NHK handelt es sich um den Öffentlichen Rundfunk Japans, der 24 Stunden am Tag auch in Englisch streamt. Seine Social Kanäle verfügen über mehr als eine Millionen Follower.

Japans negative Einstellung gegenüber Dash

Dash ist es nicht gewohnt, dass aus Japan positive Nachrichten über die Kryptowährung kommen. Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) hat Börsen aufgefordert Kryptowährungen nicht zu integrieren, welche über Anonymisierungsfunktionen verfügen, wie z.B. Dash, Zcash oder Monero. Im Hintergrund steht hierbei die Befürchtung, dass derartige Funktionen für kriminelle Aktivitäten verwendet werden können. Aus diesem Grund hat die FSA eine „Whitelist“ erstellt, auf der viele Kryptowährungen aufgeführt sind, jedoch nicht Dash. Kryptowährungen, die nicht auf der Liste stehen, können nur schwierig auf den örtlichen Börsen eingetragen werden, worunter die Akzeptanz vor Ort erheblich zu leiden hat.

Daher ist es positiv zu sehen, dass die örtlichen Medien dennoch positiv über die Entwicklung von Dash in Venezuela berichten. Interessant ist in diesem Zusammenhang weiterhin, dass die Zentralbank sich öffentlich dazu geäußert hat, dass Kryptowährungen für sie keine Konkurrenz darstellen würden.

Der Erfolg von Dash in Venezuela sorgt weltweit für Schlagzeilen

Immer wieder sorgen die Erfolge, die Dash in Venezuela zu verzeichnen hat, für mediale Aufmerksamkeit. Nachdem das Land Anfang des Monats starke Stromausfälle erlebt hatte, waren mehrere Millionen Menschen ohne Strom und Internet. Daher funktionierten keine Bankzahlungen und auch keine anderen traditionellen Zahlungsmittel. Lediglich das Mobilfunknetz brach nicht zusammen, weswegen immer noch Zahlungen per SMS möglich waren, wodurch die SMS-Wallet DashText die einzige Möglichkeit bot, um Zahlungen durchzuführen. Damit mehr Nutzer von dieser Funktion profitieren können, arbeitet DashText mit Bitrefill zusammen, damit Spenden gesammelt werden, durch die notleidende Menschen eine kostenlose Aufladung des Handyguthabens erhalten können.

DashText hat zudem ein dezentrales Charity-System ins Leben gerufen, welches es Menschen auf der ganzen Welt ermöglicht, Dash an Bedürftige zu versenden. Beim Testpilot werden Zahlungen an Schüler durchgeführt, welche damit Lebensmittel kaufen können, ohne auf eine Wohltätigkeitsorganisation angewiesen zu sein. Die Schüler erhalten die Dash per SMS an ihre Handys geschickt und können sie sofort in der Kantine ihrer Schule ausgeben.