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In einem Business Insider Artikel wurde vor kurzem Dashs Erfolg in Venezuela behandelt.

In dem Artikel wird zunächst erwähnt, wie Venezuela in diesem Jahr noch eine Million Prozent Inflation erleben wird und wie die Regierung verzweifelt versucht, eine Lösung zu finden. In dem Artikel wird mit Ryan Taylor, dem CEO der Dash Core Group, darüber gesprochen, dass Dash „jeden Monat Zehntausende von Wallet-Downloads aus dem Land registriert“. Zudem spricht der Artikel auch darüber, dass Dash in der Lage ist, die Transaktionsgeschwindigkeit, die niedrigen Gebühren, die Sicherheit, die Benutzerfreundlichkeit und die DAO zur Verfügung zu stellen, um Nutzern und Händlern die Möglichkeit zur Verbesserung ihres Lebens zu bieten, wozu auch gehört, dass Dash im Vergleich zum Bolivar ein verhältnismäßig guter Wertspeicher ist.

Laut Taylor akzeptierten in Venezuela Anfang Juli 400 Händler Dash, wobei es heute bereits 800 Händler sind, was einem Wachstum von 200 pro Monat entspricht. Das Wachstum scheint sich allerdings noch weiter zu beschleunigen, da letzte Woche alleine 94 Händler hinzugefügt wurden. Dies wirft natürlich die Frage auf, warum Dash in Venezuela so erfolgreich ist, und ob es diesen Erfolg auch in anderen Ländern wiederholen könnte.

Dash wächst, wo andere stagnieren

Es ist nicht zu leugnen, dass die venezolanische Situation und der dortige Dash-Erfolg einzigartig sind. Keine andere Währung gleicht in ihrem Verfall dem Bolivar.

Doch auch, wenn Ursache und Wirkung in der Wirtschaft nicht wie in der Physik bestimmt werden können, so steht doch fest, dass Inflation und Kryptowährungsnutzung häufig zusammenfallen. Aus diesem Grund führen wir hier eine Grafik von tradeingeconomics.com an, welche das Bitcoin Volumen von LocalBitcoins darstellt. Auch die Zahl der Händler, die Dash akzeptieren wird mit angegeben und der Zusammenhang scheint sehr deutlich zu sein.

Dash punktet in diesen Gebieten gerade dadurch, dass es sich auf die Gewinnung neuer Akzeptanzstellen und auf die Benutzerfreundlichkeit fokussiert. Im Kontrast zu diesen Zahlen ist auch zu sehen, dass Dash in einem wohlhabenderen Land mit einer geringeren Inflation weniger Interessenten findet, als in Ländern, die den Schaden der Hyperinflation am eigenen Leib miterlebt haben.

Der Vorteil der steigenden Adaption ist auch, dass die Volatilität sinkt, wenn die tatsächliche Verwendung in der echten Welt steigt. Dadurch erweisen ärmere Länder, wie Venezuela, dem Netzwerk einen weiteren Dienst, denn erst, wenn der Preis eine relative Stabilität gefunden hat, kann er auch weiter in Ländern mit niedrigerer Inflation wachsen, da die Händler hier eine ganz andere Art von Sicherheit benötigen.

Dash wächst durch sein einzigartiges Netzwerk

Ein Grund für den Erfolg von Dash ist die Treasury der Dash DAO, durch die nicht nur Entwickler, sondern auch Community-Projekte finanziert werden können. Daneben sind auch besonders die niedrigen Gebühren, schnellen Bestätigungen, die Sicherheit und die Benutzerfreundlichkeit von Bedeutung. Dash zu erwerben wird zudem immer einfacher und günstiger, was für den Durchschnittsverbraucher von immenser Bedeutung ist.

Dank dieser Eigenschaften und der starken Community kann Dash eine schnelle Akzeptanz in Venezuela und einen wachsenden Erfolg in Kolumbien, Panama, Brasilien, Mexiko und Argentinien verzeichnen. Dash wächst zudem in Afrika, Australien, Teilen der Vereinigten Staaten, Kanada und Europa. Möglich wird diese weitreichende Akzeptanz durch die Dash-Community. Dash setzt seinen Akzeptanz-Marathon fort (über 2000 Händler auf der ganzen Welt sind auf DiscoverDash gelistet) und dies wird irgendwann einen Netzwerkeffekt erzeugen. Durch die deutliche Verbreitung von Dash werden noch mehr Nutzung und Geschwindigkeit innerhalb des Dash-Netzwerks erreicht werden, wodurch eine noch bessere Stabilität erreicht wird und Dash noch mehr Menschen auf der ganzen Welt helfen können wird.