This post is also available in: English

Immer mehr Länder auf der Welt haben dem US-Dollar den Rücken gekehrt, darunter auch China, Indien, der Iran, die Türkei, Russland und Venezuela. Dies kann als ein Versuch der Länder gewertet werden, ihre monetäre Eigenständigkeit zu stärken.

China versucht den Yuan zu stärken, indem es Gold aufkauft, auf Yuan laufende Rohölgeschäfte ermöglicht und die Währung im internationalen Handel einsetzt. Russland, der Iran und Venezuela auf der anderen Seite, sehen sich bedeutenden Handelssanktionen durch die US-Regierungen gegenüber. Hierdurch wird auch der Außenhandel Indiens stark betroffen, welcher ebenfalls andere Währungen als den Dollar sucht.

Für die Türkei ist die Flucht aus dem Dollar ein Versuch die eigene Währung vor der Hyperinflation zu schützen. Venezuela versucht dem Dollar seit langem zu entkommen, doch die eigene Hyperinflation erschwert diesen Prozess. Russland hat außerdem eine Alternative zur globalen Zahlungsplattform SWIFT eingerichtet, durch welche für interessierte Länder alternative Zahlungskanäle existieren.

Kryptowährungen als Abhilfe

Manche der Länder können sich den Schritt vom Dollar weg leisten, da ihre Landeswährungen an Stärke gewonnen haben und international eher akzeptiert werden, als dies bisher der Fall war. Für Länder, in denen die Währung eher schwächer dastehen, bieten sich auch Kryptowährungen als Option an, da sie internationalen Zahlungsverkehr ohne Rücksicht auf eine fremde Regierung möglich machen. Das Vertrauen in Kryptowährungen beruht einzig und allein darauf, dass der Code Open Source ist und daher nur diesem vertraut werden muss und nicht einem Staat, der in steuerlicher und monetärer Hinsicht bestimmte Interessen verfolgt.

Unter den Ländern, die Kryptowährungen offen gegenüberstehen ist Venezuela wohl das bedeutendste, da es seine eigene Kryptowährung, den Petro, herausgebracht hat. Der Wert des Petro wird zwar von vielen Experten in Frage gestellt, doch seine Existenz kann durchaus als Beweis dafür genommen werden, dass Kryptowährungen als ernsthafte Option gesehen werden, wenn es darum geht den US-Dollar abzuschütteln. Diese Tatsache hat jedoch auch zwei Seiten, da einerseits die venezolanische Regierung vom Umgehen der Sanktionen profitieren kann, andererseits aber auch das venezolanische Volk die Möglichkeit hat, sich eine finanzielle Existenz aufzubauen, die nicht den hyperinflationären Auswüchsen des Bolivar unterliegt. Diese Länder sind zwar an sich totalitär, Kryptowährungen helfen den Bürgern aber dagegen, da sie Freiheit bringen und Lebensqualität wiederherstellen.

Dash will globale Währung werden

https://twitter.com/StayDashy/status/1080185180202123266

Zur Mission der Kryptowährung Dash gehört es verlässlich, schnell, günstig und sicher zu sein, was in der Realwirtschaft erhebliche Vorteile mit sich bringt.

Dash wird von mittlerweile 4800 Händlern auf der ganzen Welt akzeptiert, von denen sich allein 2600 in Venezuela befinden und 300 weitere im Nachbarland Kolumbien. Hierbei ist von Bedeutung, dass Kolumbien nicht unter einer Hyperinflation leidet und es den dortigen Akzeptanzstellen vor allem um die Nützlichkeit der Technologie geht, die für internationale Geschäfte und Überweisungen benutzt werden kann.

Daneben gibt es das Projekt Dash India, welches den Nutzern aufzeigt, welche Vorteile es mit sich bringen kann, wenn man Dash für Transaktionen ins Ausland verwendet. Die Dash Core Group arbeitet in diesem Sinne auch an einem Projekt, welches im Zahlungsverkehr zwischen den USA und Mexiko zum Einsatz kommen soll. Die Dash Embassy D-A-CH plant ebenfalls ein entsprechendes Projekt, welches auf Deutsch-Türken zugehen soll, da diese hierdurch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können (hohe Inflation und teure Transaktionen). In einer Welt, in der die Menschen die Dominanz des US-Dollars ablehnen, kann eine Kryptowährung wie Dash dabei helfen den Menschen finanzielle und monetäre Freiheit zu bringen.