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FuzeX bietet seinen Nutzern eine Debitkarte, durch die sie Kryptowährungen im normalen Einzelhandel ausgeben können. Das Unternehmen hat ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet, durch das es erklärt Dash akzeptieren zu wollen.

Jae-Hun Bae, der CEO von FuzeX, sprach davon, dass FuzeX ständig durch das Hinzufügen neuer, alltagstauglicher Währungen wachsen wolle. Daher hat sich das Unternehmen auch für Dash entscheiden und arbeitet begeistert an der bevorstehenden Integration. Die Karte gleicht einer normalen Debitkarte, verfügt jedoch über einen Bildschirm, durch den es möglich ist zwischen bis zu 30 verschiedenen Kredit-, Debit- und Kryptokonten hin und her zu schalten.

Bradley Zastrow von Dash Core sprach davon, dass die Karte dem Netzwerk einen großen Dienst erweisen könnte, da die Reichweite von Dash hierdurch extrem stark steigen würde.

Wir freuen uns, dass FuzeX mit uns daran arbeiten wird das Dash-Netzwerk zu erweitern. Damit Dash funktionieren kann, müssen die Menschen es nicht nur kaufen und lagern können, sondern auch über Möglichkeiten verfügen, damit zu bezahlen: Am besten wie mit einer physischen Karte am Point-of-Sale. Diese Zusammenarbeit wird zu einer einfachen Möglichkeit führen, Dash den Menschen näher zu bringen.“

FuzeX verwendet eine mobile App, durch die Nutzer ihr Guthaben zwischen Konten verschieben können. Die Plattform soll laut einer Pressemitteilung in Q4 2018 herauskommen.

Erweiterte Möglichkeiten

Der Markt der Kryptowährungen wächst rasant, ist aber immer noch relativ klein im Vergleich zu anderen Märkten. Eine Wallet zu installieren ist einfach, doch es gibt viele andere Eintrittsbarrieren. FuzeX arbeitet daran Dash an regulären PoS-Terminals verfügbar zu machen, sodass für Händler keine Akzeptanzschwierigkeit entstehen wird. Anders als wirkliche Kryptowährungstransaktionen ist diese Karte natürlich zentralisiert und nicht Peer-to-Peer, doch sie bietet ein Sprungbrett für die breitere Akzeptanz von Kryptowährungen.

FuzeX verwendet einen eigenen FXT-Token, durch den beispielsweise die Karte bezahlt wird und weitere Transaktionen hinzugebucht werden können, wenn das festgelegte Limit überschritten wird. In Zukunft soll der FXT-Token auch dazu dienen zwischen den verschiedenen Konten hin und her zu wechseln.

Dash erfreut sich wachsender Benutzerfreundlichkeit

Dash konzentriert sich weiterhin darauf eine Kryptowährung zu sein, die im Alltag verwendet werden kann. So führt die Seite DiscoverDash zur Zeit etwa 3000 Händler und rund die Hälfte davon befindet sich in Venezuela. Auch andere Unternehmen arbeiten bereits an einer Lösung, wie FuzeX sie anbietet. So ist es z.B. auch mit der PayCent-Karte möglich an regulären POS-Terminals zu bezahlen.

Viele Integrationsprojekte von Dash werden nur dadurch möglich, dass es die Treasury der DAO gibt. Durch diese werden neben dem Dash-Entwicklerteam auch weitere Projekte gefördert, die dem Dash-Ökosystem helfen. Dadurch erhalten potenzielle Partner eine einzigartige Anlaufstelle, die andere Coins nicht bieten können. Dies ermöglicht Partnerschaften, wie die mit FuzeX. Durch die Treasury werden die ersten Katalysatoren geschaffen, durch welche die Adaption zum Selbstläufer wird, nachdem eine kritische Masse erreicht werden konnte.