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Fidelity hat einen eigenen Digital Asset Service gestartet, welcher eine gesonderte Entität darstellen und ausgewählte Kunden betreuen soll.

Für Fidelity schien es offensichtlich zu sein, dass manche Investoren in Kryptowährungen einsteigen wollen, dafür aber Sicherheiten suchen, die nur etablierte Institutionen bieten können. Fidelity hat hierfür eigens einen Standard entwickelt, der nun mit den ersten Interessenten getestet wird. Laut Aussage von Fidelity sei der Bedarf für einen „Trusted Platform Provider“ gegeben gewesen, da dies den sicheren Umgang mit digitalen Wertanlagen erleichtert. Der interne Handelsplatz und die Depotplattform bieten eine Kombination aus Sicherheit und Marktzugänglichkeit, die für viele Interessenten im Bereich des Handels mit digitalen Wertanlagen, sehr wichtig ist.

Dieser Digital Asset Service ist aus dem Fidelity Center for Applied Technology (FCAT) hervorgegangen, der Abteilung des Unternehmens, die sich mit AI und Blockchain beschäftigt. Fidelity ist in diesem Bereich einer der Vorreiter, was die Beschäftigung mit Kryptowährungen angeht. Fidelity hält aus diesem Grund auch 10% der Anteile an Neptune Dash, einem Masternode-Unternehmen, welches an der Börse in Toronto gehandelt wird.

Institutionelle Investoren suchen nach maßgeschneiderten Wegen

Es gibt bereits seit längerem institutionelle Investoren, die in Kryptowährungen investieren wollen, wobei besonders der Bärenmarkt des Jahres 2017 ihr Interesse gefunden hat. Aufgrund ihres besonderen Charakters und regulatorischer Vorgaben, ist für institutionelle Investoren jedoch eine andere Lösung notwendig, als Kryptobörsen sie bieten. Hierdurch sind viele verschiedene Depotdienste entstanden, die versuchen diese Investoren in die Welt der Kryptowährungen einzuführen.

Viele Kryptowährungsnutzer gingen davon aus, dass dieser Eintritt von institutionellen Investoren in den Markt, einen neuerlichen Preisboom zur Folge haben könnte, was sich bisher jedoch noch nicht bestätigt hat. Die Tatsache, dass immer noch großes Interesse besteht, ist allerdings durchaus positiv zu sehen, da anscheinend viele Investoren immer noch davon überzeugt sind, dass Kryptowährungen preislich hinzugewinnen werden. Dieser Indikator lässt sich nicht genau messen, doch er beweist, dass ein Vertrauen in Kryptowährungen nicht nur von einigen wenigen Enthusiasten ausgeht.

Viele Investoren zeigen ein Interesse an Dash

Da es für manche Investoren wichtig ist, qualitativ hochwertige Wertanlagen zu kaufen, hat auch Dash einige Aufmerksamkeit erfahren, z.B. von der Palm Beach Research Group, die besonders die Innovationen, welche Dash eingeführt hat, und Geschäftsbeziehungen des Dash-Netzwerks betont hat. Wie oben bereits erwähnt, hat Fidelity sehr viel Geld in das Unternehmen Neptune Dash investiert. Dash konzentriert sich währenddessen auf die Akzeptanz durch Händler und Nutzer, damit es nicht nur als Spekulationsobjekt, sondern als Währung für den Alltag verwendet werden kann. Wenn der Markt wieder einen Aufwind erfährt, wird Dash davon profitieren, da es in den letzten Jahren eine beachtliche Infrastruktur geschaffen hat.