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Equicex, ein Unternehmen, welches eine Debitkarten mit einem hohen Maß an Datenschutz und eine eigene Kryptobörse anbietet, hat bekannt gegeben, dass es Dash integrieren wird, um das Benutzererlebnis deutlich zu verbessern.

Die Equicex Blue VISA Karte unterstützt momentan die Währungen GBP, EUR und USD, wobei Davild Miller, der CIO, davon sprach, dass noch weitere hinzugefügt werden sollen, wenn dies den Wünschen der Kunden entspricht. Die Karte fordert verschiedene Gebühren und setzt unterschiedliche Limits, je nach verwendeter Fiatwährung. Die Gebühren sind im Gegensatz zu anderen Kryptokarten günstiger, wobei die virtuelle Karte weniger kostet als die physische. An sich ist die Karte für den Alltag ausreichend, doch wer ein höheres Limit möchte, der muss sich voll verifizieren. Die Karte kann momentan in 95 Ländern bestellt werden.

Daneben bietet Equicex auch noch die Black Card, deren Bestellung ohne Vorlage von Dokumenten möglich sein soll. Neben GBP, EUR und USD kann die Black Card auch für Zahlungen in CAD oder CHF verwendet werden. Miller sprach in diesem Zusammenhang davon, „dass die Karte über eine Offshore-Bank laufen würde, welche einen leistungsstarken Datenschutzservice anbietet. Die Gebühren bei dieser bekannten Offshore-Bank aus Belize sind jedoch auch deutlich höher als bei der Blue Card.“

Dash-Integration bietet Nutzern eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten

Die Entscheidung von Equicex wird sowohl dem Anbieter als auch Dash zugutekommen, da die Kryptowährung in Zukunft häufiger genutzt werden wird. Momentan können Dash-Nutzer bei weltweit 4800 Händlern einkaufen, doch es gibt für viele Nutzer immer noch genügend Produkte, die sie nicht kaufen können und die sie dennoch für den Alltag benötigen. Eine Debitkarte verbessert die Einkaufsmöglichkeiten der Nutzer, da sie auch bei jenen bezahlen können, die Dash nicht direkt akzeptieren. Es ist jedoch auch Tatsache, dass bereits viele derartige Projekte gestartet wurden, wobei nur die wenigsten davon als Erfolg bezeichnet werden können. Entweder sie erscheinen nie, habe lange Wartelisten oder verlangen eine sehr hohe Gebühr. Zudem sind sie meist dazu gezwungen die Privatsphäre ihrer Kunden zu opfern, da KYC/AML-Vorschriften sie dazu zwingen deren Daten zu sammeln und an Dritte weiterzugeben.

Hier bildet Equicex eine interessante Ausnahme, da sie mit einer Bank in Belize zusammenarbeiten, die keine sensiblen Information benötigt. Auch die Gebühren sind im Vergleich zu Alternativen recht gut, weswegen Nutzer, die sich für Dash vor allem aufgrund von PrivateSend interessieren, das beste aus zwei Welten miteinander kombinieren können.

Dash will den eigenen Nutzen steigern

Innerhalb des letzten Jahres erreichte Dash eine neue Rekordzahl von über 4800 Händlern, wobei sich Schwerpunkte z.B. in Kolumbien oder Venezuela bildeten. Weitere Vorteile sind die finanzielle und monetäre Freiheit, die es bietet, sowie die Möglichkeit eines Ausstiegs aus dem Fiatgeld-System, welches durch seine ungezügelte Inflation letztlich alle Länder in einen ähnlichen Zustand versetzt wie Venezuela.