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Das Unternehmen PolisPay hat angekündigt Dash in die PolisPay-Karte integrieren zu wollen.

Die Ankündigung wurde kurz nach dem Beginn der Open Beta der Krypto-Mastercard gemacht. Im Text wird die Schwierigkeit der begrenzten Liquidität behandelt sowie mögliche Versuche, um diesem Problem entgegenzuwirken:

„Wir von PolisPay sehen ein großes Potential bei Dash, da dem Projekt Innovation und Massenakzeptanz am wichtigsten sind. Wir glauben, dass unser Projekt bei diesem Ziel helfen kann und Dash- und Kryptowährungs-Nutzern helfen wird.“

PolisPay arbeitet seit zwei Jahren an der Verwirklichung dieser Möglichkeit, durch die digitale Währungen in weiter in den Alltag vordringen sollen. PolisPay akzeptiert noch Bewerber für die Open Beta und hofft bald eine benutzerfreundliche Karte herausbringen zu können, die noch vorhandene Lücken im Ökosystem schließen soll.

Massenakzeptanz kann Realität werden

Kryptowährungen werden weltweit immer beliebter, doch es ist mit Sicherheit kein Geheimnis, dass der Kursverfall des letzten Jahres dieses Wachstum verlangsamt hat. Daher sind als Übergangslösung immer noch Debitkarten notwendig, durch die auch bei jenen Händlern bezahlt werden kann, die Kryptowährungen nicht direkt akzeptieren wollen. Dies ist zwar nicht optimal, da es hierbei nicht um Peer-to-Peer-Zahlungen geht, doch sie sind für den Verbraucher recht praktisch. Der Grund dafür, dass viele Händler noch vor der Akzeptanz von Kryptowährungen zurückschrecken, ist, dass sie mit komplexen Steuervorschriften und notwendigen Mitarbeiterschulungen verbunden wäre, was durch finanzielle Freiheit und wegfallende Kreditkartengebühren nicht in allen Fällen aufgewogen werden kann.

Bei den Karten fallen jedoch auch Gebühren an, die Einerseits an die beteiligten Banken und andererseits an die Börsen, die zur Umwandlung verwendet werden, gehen. Bei PolisPay zahlt man eine Jahresprämie von $25, 3% für die Umwandlung in Fiat (bezahlt mit dem Polis-Token) sowie $0,14 pro Transaktion. Pro Tag können maximal .15 BTC und pro Monat maximal $2000 verwendet werden. Alle Gebühren werden in Polis, dem Token des Unternehmens, bezahlt. Diese Gebühren sind höher als die Gebühren, die bei normalen Transaktionen mit Kryptowährungen anfallen, doch sie ermöglichen dem Nutzer auch erst die Vielzahl an Möglichkeiten, die diese Integration mit sich bringt.

Dash möchte auf jede Weise akzeptiert werden

Die Treasury des Dash-Netzwerks stellt momentan Mittel bereit, um Dash u.A. in Kolumbien, Venezuela und Brasilien voranzutreiben. Hierzu arbeitet Dash mit verschiedenen POS-Systemen zusammen, wozu auch einige zählen, die keine Nutzerdaten erheben. Ein weiterer wichtiger Partner des Dash-Netzwerks ist KRIP Mobile, ein Smartphone-Hersteller, der Geräte ausliefert, die bereits über eine Dash Wallet verfügen. Indem sich Dash auf verschiedene Ansätze konzentriert, kann es ein möglichst breit-aufgestelltes Ökosystem bieten, wodurch es sehr viel Aufmerksamkeit erregen wird, sobald die Kryptowährungspreise wieder steigen werden.