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Dcoin, eine der 30 größten Kryptobörsen, die ihren Sitz in Singapur hat, integrierte Dash zum 3. Juli 2019.

Laut der Ankündigung wurden Einzahlungen in Dash zum 3. Juli um 16 Uhr erlaubt und Auszahlungen einen Tag später freigeschaltet. Die Ankündigung wurde über Twitter, Medium und die Website verbreitet und sprach zudem davon, dass Nutzer die Möglichkeit hätten, Punkte zu sammeln, wobei diese Dcoin-Punkte gegen USDT eingetauscht werden könnten.

Besondere Aktion: Vom 3. Juli bis zum 9.Juli erhalten Nutzer, die DASH/USDT traden, dafür das 80-fache der normalen Punktzahl.“

Durch die Integration kann Dash gegen USDT gehandelt werden, wobei Maker und Taker jeweils 0,2% an Gebühren zahlen sollen. Nutzer, die den KYC-Prozess nicht abgeschlossen haben, können täglich bis zu 2 BTC auszahlen, während Nutzer mit abgeschlossenem KYC-Prozess bis zu 100 BTC auszahlen können. Dcoin veranschlagt bei jeder Kryptowährung eine unterschiedliche Gebühr und Mindesthöhe für Einzahlungen, doch diese sind im Falle von Dash noch nicht angegeben.

Wie der Nutzer von zusätzlicher Liquidität profitiert

Eine Hürde, die Händler häufig davon abhält, Kryptowährungen zu akzeptieren, ist die Volatilität, da diese verhindert, dass Kryptowährungen langfristig gehalten werden können. Je besser jedoch die Liquidität ist, desto effizienter und stabiler kann auch die Preisfindung stattfinden. Besonders der Handel gegen einen Stablecoin, wie den US-Dollar kann hierbei Stabilität schaffen, da nur eine der beiden Seiten einer erhöhten Volatilität ausgesetzt ist. Ein möglicher Nachteil ist jedoch, dass es sich bei USDT um einen Stablecoin handelt, der häufig kritisiert wird.

Eine andere Kryptobörse, die Dash integriert hat und dadurch die Liquidität verbessert, ist die dezentrale Börse DynX. Vor kurzem kündigte die Börse nun an, dass sie auf das Mainnet der BitShares-Blockchain wechseln würde. Die Gebührenstruktur soll in Zukunft sehr flexibel gestaltet sein, doch zunächst steht sie fest bei 0,1%. Der Vorteil von DynX ist, dass nicht nur Liquidität geschaffen wird, sondern zudem dezentrale Liquidität, die das Risiko negativer Regulierungsauswirkungen reduzieren kann.

Durch zusätzliche Liquidität kann Dash seine Akzeptanz steigern

Dash möchte digitales Geld für den Alltag sein und anstelle von traditionellem Geld verwendet werden. Dafür muss Dash von Nutzern als Zahlungsmittel verwendet und von Händlern akzeptiert werden. Mittlerweile akzeptieren rund 5000 Unternehmen auf der ganzen Welt Dash, wobei noch nicht alles mit Hilfe der Kryptowährung erworben werden kann. Daher ist es für Dash-Nutzer notwendig, dass sie die Kryptowährung schnell und günstig gegen eine andere Währung tauschen können, damit sie nicht unter der Volatilität zu leiden haben. Die Hinzugewinnung weiterer Börsen trägt hierzu im Allgemeinen bei.

Die Dash-Community beteiligt sich aktiv daran, immer neue Börsen hierzu zu gewinnen, wobei besonders die Funktion InstantSend eine viel beworbene Rolle einnimmt. Diese wird momentan von den Börsen Kraken, Bitbns, OKEX, Digifinex, IDAX, BitInka, Panda Exchange, CoinCola, Paycent, VegaWallet, 3xbit, Jinance, Bisq, Komodo, DashNearby, Dashous und Wall of Coins unterstützt. Durch eine derartig große Zahl an Börsen haben Nutzer die Gewissheit, dass sie Dash halten, aber auch jederzeit eintauschen können, wann immer sie es wollen oder müssen. Durch eine derartige Wahlfreiheit können Nutzer sich die Kryptowährung aussuchen, die sie am liebsten verwenden wollen und für die Verwendung von Dash sprechen sowohl die DAO als auch die Funktionen automatisches InstantSend, PrivateSend und ChainLocks.