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Der britische IT- und Büroshop MoreFrom ermöglicht seinen Nutzern Kryptowährungs-Zahlungen in Zusammenarbeit mit Utrust, wobei auch Zahlungen mit Dash unterstützt werden.

Bei MoreFrom können Nutzer aus über 200.000 Produkten von 600 Marken aus den Bereichen Computer, Gaming, Elektronik, Büro und Telekommunikation wählen, wobei die Seite, die es seit mehr als 10 Jahren gibt, in der Vergangenheit von verschiedenen Review-Seiten ausgezeichnet wurde. Utrust bietet MoreFrom die höhere Sicherheit an, welche Kryptowährungen mit sich bringen, da diese durch niedrige Gebühren und die Beseitigung von Rückbuchungen punkten können. Chris Wheater von MoreFrom sprach davon, dass die Integration von Kryptowährungen eine natürliche Erweiterung des Wachstums der Plattform gewesen sei:

„Kryptowährungen sind die nächste Stufe der Evolution in der Unterhaltungsindustrie, da immer mehr Individuen ein hohes Maß an Sicherheit und Effizienz fordern. Dank UTRUST bewegt sich MoreFrom weiterhin an der Vorfront dieser Innovation und führt Kryptowährungen ein, durch die wir unseren Kunden das beste Benutzererlebnis bieten können.“

Nuno Correia, der CEO von UTRUST, fügte noch hinzu, dass die Integration den Käuferschutz und daher auch die Zufriedenheit der Kunden verbessern wird. Für 2020 wird die britische Unterhaltungselektronik-Industrie auf ca. $19 Milliarden geschätzt, während es der Glücksspielmarkt bis 2021 auf $5,2 Milliarden schaffen wird.

Dash wächst durch große Zahlungsdienstleister und nicht nur durch einzelne Händler

An der Integration durch MoreFrom kann eine veränderte Strategie von Dash wahrgenommen werden, da sich das Netzwerk nicht mehr nur auf die Integration durch einzelne Händler konzentriert. Seit Oktober können Dash-Nutzer auch bei dem UTRUST-Partner Whow Games mit Dash bezahlen, wobei das Unternehmen vor allem schätzt, dass Kryptowährungen den Betrug durch böswillige Rückbuchungen verhindern, welche die Onlinegaming-Industrie besonders schädigen. Andere Zahlungsdienste, die Dash integriert haben, sind Salamantex, AnyPay und Cryptobuyer. Diese Dienste ermöglichen es Händlern, Dash am POS zu akzeptieren und dabei gleichzeitig alle buchhalterischen Vorgaben zu erfüllen, was bei der Akzeptanz durch eine normale Wallet mit zusätzlichen Hürden verbunden wäre. Diese Optionen, die viele Händler brauchen, müssen sich meist auf Drittanbieter stützen, da z.B. die Umwandlung in Fiatgeld häufig gefordert wird und derartige Optionen nicht einfach von den Entwicklern in das Protokoll der Währung etabliert werden können.

Warum die Akzeptanz durch kleinere Einzelhändler wichtig ist

Die Dash-Community konnte ihre ersten Erfolge erzielen, indem sie sich auf Händler konzentriert, denen die Dash Wallet oder eine einfache POS-App für die Akzeptanz reichte. Hierdurch konnte Dash beweisen, dass es alltagstaugliches digitales Bargeld ist und auch wirklich Akzeptanz finden kann. Mittlerweile geht Dash allerdings einen Schritt weiter und versucht Plattformen zu finden, welche die Akzeptanz durch eine große Zahl an teilnehmenden Geschäften mit sich bringen können. Diese beiden Strategien existieren nicht unabhängig voneinander, sondern bauen aufeinander auf, da kaum ein größeres Unternehmen ein Interesse daran hat, eine Zahlungsmethode zu akzeptieren, die sich noch nicht im Alltag bewiesen hat.