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DashText hat sein Angebot einer SMS Wallet auf Spanien ausgedehnt und arbeitet nun mit Telegram-Nutzern in fast ganz Nord- und Südamerika zusammen, um seinen Nutzern ein globales Zahlungserlebnis zu bieten.

Der SMS Wallet Service aus Venezuela gab diese Woche bekannt, dass er sein Angebot auch auf Spanien ausdehnen möchte. Dies soll dazu dienen, die bisherige Verfügbarkeit in den USA, Venezuela und Kolumbien zu ergänzen, da Nutzer aus den betreffenden Ländern nun Dash per SMS verschicken können, ohne, dass sie kryptografische Adressen verwenden müssen. Hierdurch kann der Service auch von Nutzern verwendet werden, die nicht über ein Smartphone oder einen Internetzugang verfügen. Spanien wurde vor allem deshalb ausgewählt, da es eine gemeinsame Sprache und Wirtschaftsbeziehungen zu Venezuela unterhält, weswegen auch ein beachtlicher Überweisungskorridor besteht, der für die venezolanische Wirtschaft von großer Bedeutung ist.

Telegram-Integration für instantane, benutzerfreundliche und globale finanzielle Vernetzung

Nicht nur die SMS Wallet wird um Spanien erweitert, auch die Integration in die Messaging App Telegram wird um weitere Länder erweitert. Mit dem neuen Update können Nutzer aus Kanada, Mexiko, Peru, Bolivien und Argentinien über die App interagieren. Somit fehlt von allen bedeutenden Ländern Nord- und Südamerikas nur noch Brasilien, was jedoch in Kürze erfolgen soll. Ebenso ist eine Expansion nach Afrika geplant, wobei Ghana, Niger und Südafrika im Vordergrund stehen, während in Europa besonders Deutschland im Zentrum der Aufmerksamkeit steht.

Die wachsende Zahl der Länder, die auf der ganzen Welt unterstützt werden, ermöglicht einer großen Zahl an Nutzern ihr Telefon als Zahlungsmethode zu verwenden, egal ob Smartphone oder nicht. Dies steht in Einklang mit dem Ziel des Dash-Netzwerks, Peer-to-Peer Bargeld zu sein, das auf der ganzen Welt verwendet wird, indem es auf möglichst viele Arten und Weisen verwendet werden kann, auch ohne neue Technologie zu verstehen oder Anwendungen herunterzuladen. Auch die bald bevorstehende Veröffentlichung von Dash Evolution, die Blockchain Benutzernamen und Kontaktlisten bringen soll, geht in eine ähnliche Richtung, da das bisherige System mit langen kryptografischen Adressen nicht für die Massenadoption geeignet ist.

Gamechanger der Zahlungsindustrie

Besonders für Auslandsüberweisungen ist diese globale Expansion von Bedeutung. Wer versucht Geld aus den USA oder Europa nach Südamerika per MoneyGram oder Western Union zu senden, kann durchaus 10% dafür bezahlen müssen. Eine Dash-Transaktion kostet hingegen weniger als den zehnten Teil eines Cents, wodurch es die bessere Methode darstellt, um international Geld zu versenden.

Auch wenn Gebühren anfallen können, wenn jemand Dash kauft und der Empfänger es dann sofort wieder verkauft, so liegen diese Gebühren mit 0,1%-1,5% doch weit unter dem, was traditionelle Anbieter verlangen. Diese Gebühren können zudem dann um die Hälfte reduziert werden, wenn der Empfänger die Dash in seinem Heimatland direkt verwenden kann. Die andere Hälfte lässt sich hingegen nur dadurch kürzen, dass der Absender seine Dash erarbeitet oder andersweitig verdient hat. Daher wäre das ideale Szenario für einen umfassenden Adaptionsprozess, dass der Absender in Dash bezahlt wurde und der Empfänger sie im Alltag ausgeben kann.