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Bei DashDirect handelt es sich um ein Projekt, das extreme Armut durch direkte Spenden bekämpfen will.

Mitglieder der Dash Community haben die Organisation DashDirect gegründet, durch die wohltätige Mitglieder der Gemeinschaft versuchen den Ärmsten der Welt zu helfen. Der Projektleiter Zachariah Knapp erklärt die Idee folgendermaßen:

„DashDirect ist ein Spendenprojekt, das auf der Blockchain-Technologie basiert. Private Dash-Spenden werden dazu verwendet Menschen in extremer Armut ein Grundeinkommen zu sichern.“

Auch wenn die meisten Projekte der Community durch Proposals finanziert werden, so ist dies bei DashDirect nicht der Fall. Laut Kevin Colussi (alias joezippy), dem Gründer von DashDirect, war es nicht nötig das Treasury Budget zu belasten, da die Dash Community an sich sehr großzügig sei:

„Ich wurde von einem Masternode Besitzer darum gebeten dieses Projekt zu starten und er versprach mir die Kosten der ersten 18 Haushalte 2 Jahre lang zu tragen, weswegen wir das Geld der Treasury nicht benötigen.“

Eine Basisbewegung, die Armut durch Dash bekämpfen will

Die Methode, durch die DashDirect die Armut bekämpfen möchte, zeichnet sich dadurch aus, dass sie den Familien Dash zur Verfügung stellt, statt die Dash in Fiatgeld umzuwandeln. In einem örtlichen Geschäft wird es den Familien möglich sein mit Dash zu bezahlen, wodurch sich eine lokale Dash-Wirtschaft entwickeln könnte. Laut Knapp soll dies durch einen Kontaktmann vor Ort verwaltet werden, der den Titel „Trusted Champion“ trägt. In Ghana, wo das erste Testprojekt durchgeführt werden soll, übernimmt diese Aufgabe Mahamadu Abdul-Salam, (auch bekannt als Cryptolib):

„Für jedes Projekt wollen wir uns 30 Haushalte ansehen und dann 17 davon auswählen, die 102 Wochen lang ein Grundeinkommen von $40 pro Woche erhalten sollen. Um dies zu erreichen, wird jeder Haushalt ein Smartphone erhalten, das über eine Dash Wallet verfügt. Die Person, der wir die Verwaltung dieser 17 Haushalte übertragen, trägt den Titel „Trusted Champion“. Unser erster TC wird Cryptolib sein. Zu seinen Aufgaben gehört es finanzielle und technische Bildung zu vermitteln und den Teilnehmern Einkaufsmöglichkeiten zu bieten, um Gegenstände des täglichen Lebens zu erwerben. TCs sollen Mikroökonomien schaffen, in denen Dash verwendet wird. Bezahlt werden die TCs mit einem Grundeinkommen pro verwalteter Gruppe, wobei jeder TC 4 verschiedene Gruppen zu je 17 Personen verwalten kann. Jede Woche werden Fragebögen ausgefüllt, um zu erfassen, ob das Grundeinkommen den Familien eine Stütze ist.

Zum Beginn dieses Projektes wird ein „ThursGiving“ Artikel veröffentlicht werden, durch den neue Spender geworben werden sollen, mit deren Hilfe wir weitere arme Familien unterstützen wollen.

Dash verbreitet sich in der Dritten Welt

Dash ist in großen Teilen der Dritten Welt auf Akzeptanz gestoßen, da es sich als Zahlungsmethode mit schnellen und fast kostenlosen Zahlungen einen Namen gemacht hat. Die erste Dash-Konferenz in Venezuela wurde von 350 Personen besucht, wobei nur die Hälfte erwartet worden war. Mittlerweile wird Dash dort von vielen kleineren Händlern akzeptiert. In ganz Afrika arbeiten Teams an der weiteren Verbreitung von Dash, wobei sich in Nigeria sogar ein zweites Team gebildet hat.