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Durch die Spend Card können Dash Nutzer nun bei über 40 Millionen Händlern auf der ganzen Welt eine VISA-Zahlung vornehmen.

Spend bietet dabei drei verschiedene Preismodelle an: Spend Simple, Spend Preferred und Spend Black.

  • Spend Simple: $500 Tageslimit, Kartensicherungsfunktion, Virtual & physische Karte, 24/7 Support, 0,2% Rewards zurück, 0,3% Wallet Rewards zurück
  • Spend Preferred: $5000 Tageslimit, Kartensicherungsfunktion, Virtual & physische Karte, 24/7 Support, 1% Rewards zurück, 1% Wallet Rewards zurück, bis zu $5000 Referral, VIP-Funktionen
  • Spend Black: $10000 Tageslimit, Kartensicherungsfunktion, Virtual & physische Karte, 24/7 Support, 3% Rewards zurück, 2% Wallet Rewards zurück, bis zu $10000 Referral, VIP-Funktionen, limitierte Metallkarte

Nachdem sich der Nutzer verifiziert hat, kann er die Karte erhalten und über die App mit Dash verknüpfen. Der Benutzer hat zudem die Wahl, die App mit einem Bankkonto zu verknüpfen, oder auch nicht. Zudem kann er über die Spend Wallet 16 verschiedene Kryptowährungen in der App kaufen und in USD, CAD oder EUR umwandeln.

Optionen für Kryptokarten verschwinden immer wieder

Debitkarten, die mit Kryptowährung geladen werden können, sind keine Neuheit und manche konnten auch mit Dash verwendet werden. Die meisten der Karten wurden jedoch nie wirklich herausgegeben oder scheiterten früher oder später. Zu den Karten, die Dash akzeptierten oder dies versprachen gehören Charlie Shrems Dash Pay-Karte, TenX, Wirex, Payza, Paycent und FuzeX. Die DashPay-Karte sollte die erste ihrer Art sein, doch sie wurde nie herausgegeben. TenX, Wirex und Payza, versprachen Dash zu implementieren, es kam jedoch nie zu einem flächendeckenden Aktivieren dieser Funktion. Paycent und FuzeX sind die neusten Karten, bei denen Dash auf eine Aktivierung wartet.

Derartige Karten sind sehr beliebt, da sie ihren Nutzern viele Vorteile mit sich bringen, da diese Kryptowährungen immer verwenden können, selbst wenn der Händler noch nie von diesen gehört hat und ein traditionelles Kassensystem verwendet. Aufgrund der strikten Regulierung in diesem Sektor ist das Starten eines derartigen Projektes mit extremen Schwierigkeiten verbunden und die Karten erlebten deswegen nur einen langsamen Rollout und funktionieren teilweise nur in bestimmten Ländern. Aufgrund der Komplexität des Projektes kommen sie auch häufig mit hohen Gebühren einher, sei es für die Karte selbst, die monatlichen Beiträge oder das Freischalten höherer Ausgabenbeschränkungen.

Massenakzeptanz macht alte Technologie obsolet

Die besten Alternative zu diesen Kryptokarten, die häufig scheitern und sehr teuer sind, ist das direkte Akzeptieren der Währung durch den Händler. Dieser Prozess ist langwierig und muss vor Ort betrieben werden, wodurch ein starker Einsatz von lokalen Individuen notwendig wird, die auch bereit sein müssen, ihre Käufe mit Kryptowährungen zu bezahlen. Dies ist jedoch die einzige Möglichkeit langfristigen Erfolg zu erfahren, da hierdurch eine Community geschaffen wird, die bereit ist Kryptowährungen zu verwenden.

Dash greift seit längerem auf diese Strategie zurück und finanziert auch Community-orientierte Gruppen über die Treasury der DAO, damit diese vor Ort mehr Akzeptanzstellen schaffen. Dash Colombia veranstaltet z.B. die Dash Invites Events und auch Dash Thailand hat sich auf ein derartiges Community-Building konzentriert. Hierdurch kann eine nachhaltige lokale Dash-Ökonomie geschaffen werden. Auf diese Weise konnte Dash bereits 4800 Händler auf der ganzen Welt davon überzeugen, die Kryptowährung zu akzeptieren und diese Händler lassen sich über das Verzeichnis von DiscoverDash sehr einfach finden. Je mehr Händler Dash akzeptieren und je mehr Endverbraucher es im Alltag benutzen wollen, desto weniger relevant werden auch Kryptokarten werden.