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Seit dem 3. Juli ist Dash 12.3 verfügbar. Durch die neue Version sollten Funktionen wie PrivateSend und InstantSend besser funktionieren und die Grundlage für Evolution gelegt werden.

Das Upgrade wurde Anfang Juni veröffentlicht und von der Community im Test-Netzwerk getestet, bevor es am 3 Juli, also nach der Auszahlung des letzten Superblocks veröffentlicht wurde. Masternodes, Exchanges, Pools und Nutzer müssen auf Version 12.3 updaten und Masternodes müssen ihre Server nach der nächsten Auszahlung neu starten. Durch das Upgrade können mehrere unabhängige Devnets betrieben werden und die Auswahl der PrivateSend-Inputs wurde optimiert, damit die Privatsphäre der Nutzer besser geschützt werden kann. Zudem werden auch die „Signaturen der Nachrichten, die über das Dash-Netzwerk versandt werden“ optimiert, wodurch sich die Leistung des Netzwerks verbessern sollte.

Zum Zeitpunkt des Schreibens haben bereits 73% der Masternodes das Upgrade auf 12.3 durchgeführt. Momentan gibt es 4804 Masternodes, wobei 4476 davon aktiv sind.

Dash entwickelt sich zu einem neuen Währungssystem

Das Upgrade ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu Evolution. Dabei handelt es sich um ein Projekt, durch das Nutzern eine Währung präsentiert werden wird, die ohne zentralisierte Autorität auskommt, aber dennoch die benutzerfreundlichsten Elemente des alten Systems beibehält. Die Existenz mehrerer Devnets ist deswegen bedeutend, da bisher nur eines verwendet werden konnte, auch wenn mehrere unabhängige Funktionen getestet werden mussten. Neue Funktionen sind immer auch eine Fehlerquelle, weswegen es vorkommen konnte, dass das gesamte Testnet abstürzte, wenn eine Funktion fehlerhaft war. Dies verlangsamte die Entwicklung, weswegen mehrere Netzwerke nun die Überprüfung des Codes beschleunigen sollten.

Die anderen Verbesserungen dienen dem Schutz der Masternode-Betreiber und der Nutzer, da PrivateSend nun einige Fortschritte gemacht hat.

„Der PrivateSend-Collateral muss nun nicht mehr das N-fache der PrivateSend-Gebühr (PSF) betragen. Jeder Input zwischen 1 PSF und 4 PSFs kann als Collateral verwendet werden. Inputs zwischen 1 PSF und 2 PSFs werden jedoch vollständig verbraucht, wodurch verhindert wird, dass kleine und ungemischte Inputs zusammengeführt werden. Dies verbessert die Privatsphäre und verringert zudem die globale UTXO-Größe.“

Neben diesen großen Aspekten gab es auch kleinere Neuerungen, die insgesamt zur Leistungsstärke des Netzwerks beitragen.

„Es wurden für diese Version viele Refactoring-, Cleanup- und sonstige Verbesserungen durchgeführt. Dieses Konzept wollen wir auch bei zukünftigen Upgrades beibehalten, damit der Code insgesamt übersichtlicher wird.“

Evolution wird derartige Verbesserungen der Leistung benötigen, da Funktionen wie Kontaktlisten, Profile, Nachrichten, Verläufe und dezentrale Anwendungen (dApps) das Netzwerk sehr stark fordern werden. Es ist daher oberstes Gebot aller Entwicklungsprojekte das Netzwerk so effizient wie möglich zu gestalten, damit all diese Funktionen reibungslos integriert werden können. Zudem sollte auch im Hinterkopf behalten werden, dass mit Evolution wahrscheinlich auch die Zahl der Nutzer sehr stark steigen wird.

Dash innoviert weiter

Dash hat die innovative Technologie der Blockchain bereits durch das innovative Masternode- und Treasury-System ergänzt, durch welches eine Dezentrale Autonome Organisation (DAO) geschaffen werden konnte. Die DAO gibt Dash die Möglichkeit auch weiterhin zu innovieren, da Dash seine eigenen Entwickler aus dem Treasury-Budget bezahlen kann, ohne, dass Dritte innvolviert sein müssten. Dash kann durch die DAO auch einfacher einen Konsensus finden, durch den Forks vermieden werden können und auch weitere Community-Projekte können direkt von der Blockchain getragen werden.

Dash konnte durch die einzigartige Struktur an Innovationen arbeiten, die dem Endnutzer dienen, dessen Akzeptanz der Schlüssel zum Erfolg einer jeden Kryptowährung ist. Nutzer tendieren dazu das Produkt zu bevorzugen, welches die meisten Probleme zum günstigsten Preis lösen kann und dies zudem auch gut kommunizieren kann. Dash verfügt über konstant niedrige Transaktionsgebühren, schnelle Bestätigungszeiten und ein großes Händlernetzwerk. Zudem bietet Dash durch seine Roadmap das Versprechen weiterer Innovationen, die noch mehr Möglichkeiten schaffen werden.