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Eine Neuauflage der ersten venezolanischen Dash-Konferenz wurde von über 350 Teilnehmern besucht.

Im Spätsommer dieses Jahres stimmte das Dash-Netzwerk dafür, eine Reihe weiterbildender Dash-Konferenzen in Venezuela abzuhalten, die von Dash Caracas durchgeführt werden sollten. Die jüngste Konferenz, eine Neuauflage der ersten Veranstaltung, zog Hunderte Teilnehmer an. Laut Eugenia Alcala Sucre, der Organisatorin der Veranstaltung und der Vorsitzenden von Dash Caracas, war die Begeisterung unter den Teilnehmern deutlich spürbar:

„Ja, während des gesamten Prozesses, egal ob bei der Vorbereitung von Team und Örtlichkeit, bei der Veranstaltung selbst oder bei der Afterparty, war große Freude, Enthusiasmus, Hoffnung und Kreativität zu spüren. Dies war auch in den sozialen Netzwerken zu sehen. Auf Twitter waren wir mit unserem Hastag #dashccs einer der Trends des Tages in Venezuela. Wenn man sich den Hashtag anschaut, kann man Photos, Videos, Fragen, Ideen, Glückwünsche und sogar Kauf-/Verkaufsangebote finden.“

Die frühere Moderatorin von Dash: Detailed, Amanda B. Johnson, retweetedte ein Foto der Konferenz und präsentierte diese als einen Sieg gegen das heutige Fiatgeldsystem:

Eine Wiederholung der ersten Konferenz aufgrund hoher Nachfrage

Statt der zweiten Konferenz der Reihe war dies eine Wiederholung der ersten Konferenz. Laut Alcala war sie vor allem an die hohe Nachfrage angepasst worden:

„Genau genommen war dies eine erneute Durchführung der ersten Konferenz, da die alte Örtlichkeit der Menge an Interessenten, die teilnehmen wollte, nicht gerecht geworden war. Daher wiederholten wir die Konferenz unter dem Titel „Was ist Blockchain-Technologie und was sind Kryptowährungen“. Dabei handelt es sich um die erste Konferenz der Reihe „DASH – Digital Cash und andere Kryptowährungen für Unternehmer.““

Laut Alcala waren zur ersten Konferenz fast doppelt so viele Teilnehmer erschienen wie erwartet, weswegen eine Planänderung durchgeführt werden musste. Die Konferenz füllte zwar nicht die Kapazität des neuen Saales aus, entsprach jedoch trotzdem dem Fünffachen des Erwarteten bei der ersten Konferenz:

„Mein erstes Pre-Proposal war auf 80 Teilnehmer ausgerichtet und manche in der Dash-Community waren besorgt, dass ich diese Zahl nicht einmal erreichen würde. Doch dann, am Tag der ersten Veranstaltung, kamen auf einmal 140 Menschen. Wir mussten Tische heraustragen und neue Stühle hereintragen, um mehr Platz zu schaffen. Aus diesem Grund begannen wir ein erneutes Ausrichten der Veranstaltung zu planen. Wir planten großzügige 550 Teilnehmer ein, auch wenn nur 350 erschienen. Für die weiteren Veranstaltungen wollen wir unser Anmeldesystem umstellen, damit die Diskrepanz nicht mehr so weit ausschlägt.“

Venezolanische Geschäfte entdecken Dash

Wie Alcala sagt, gibt es auch unter Unternehmern und Geschäften ein starkes Interesse an Dash:

„Dieses Mal waren auch 5 Geschäftsleute anwesend, die an ihren Ständen Waren gegen Dash verkauften und Spenden empfingen.“

Alcala sieht in Dash eine Lösung für viele der Probleme, mit denen Händler zu kämpfen haben, auch wenn er in der Unreguliertheit der Kryptowährungen eine potenzielle Gefahr sieht, da der Staat jederzeit nachteilige Verordnungen erlassen könnte, wodurch Unternehmen, die bereits Dash verwenden, in eine problematische Lage kommen würden:

„Sie sind willig etwas darüber zu hören, wie sie ihre größten Probleme, wie den Mangel an Bargeld, das Versagen des Bankensystems und den fehlenden Zugang zum weltweiten Markt, lösen könnten. Doch wir müssen vorsichtig sein, da Venezuela Kryptowährungen noch gar nicht reguliert hat. Daher ist es ein Teil unserer unternehmerischen Aufgabe die rechtlichen und steuerlichen Fragen zu beantworten.“

Und zu guter Letzt sieht Alcala auch noch die Notwendigkeit weiterer Handelsplattformen sowie neuer Wege um Dash gegen Cash zu tauschen für gegeben, damit sich Venezuelas Dash-Wirtschaft weiter entwickeln kann.

„In Venezuela werden Menschen wohl einen Teil ihrer Dash zur Seite legen, damit sie diese entweder sparen oder in ausländischen Märkten verwenden können. Einen anderen Teil werden sie aber wohl in Bolivar umtauschen müssen, da sie ja auch alltägliche Kosten abzudecken haben. Aus diesem Grund bitten wir venezolanische Exchanges darum Dash bald hinzuzufügen.

Zudem gilt natürlich auch, dass es besser wäre, wenn immer mehr Unternehmen Dash akzeptieren würden, da Menschen einfacher mit Dash als mit Cash oder mit venezolanischen Bankkonten bezahlen können. Außerdem waren manche Leute auch daran interessiert Anteile an Masternodes zu kaufen, da sie sich so ein lukratives Nebeneinkommen erhoffen.“