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Dash befindet sich in Serbien auf dem Vormarsch, wozu auch eine Präsentation bei der Future Park Konferenz zählt.

Vor einiger Zeit hatte Dash bereits das Belgrade Venture Forum und die Smart City Challenge gesponsert. Bei Letzterem handelte es sich um ein StartUp Event, in dessen Verlauf die besten StartUp Ideen mit einem Preis belohnt wurden. Der Gewinner konnte sich unter anderem über 20 Dash freuen, was heute etwa $25000 bedeutet.

Vor Kurzem nun konnte bei der Future Park eine Dash-Präsentation angeboten werden. Dabei handelt es sich um die größte europäische Technologiemesse zum Thema VR/AR-Spiele, Gadgets und neuer Technik, bei der auch viele YouTuber und professionelle Gamer anwesend waren. Die Präsentation wurde vor einem Saal von 2000 Zuhörern gehalten.

Wir sprachen mit Nebojsa Jovic, dem Sprecher von Dash Serbia über seine bisherigen Bemühungen Dash in Serbien eine Stimme zu geben.

Dash Force News: Wie reagieren die Menschen auf Dash, wenn ihnen dessen einzigartige Funktionen präsentiert werden?

Nebojsa Jovic: Seit unserer ersten Präsentation hat sich nichts geändert. Die Menschen sind noch immer beeindruckt. Vor allem die, welche vorher bereits Bitcoin benutzt hatten. Ich erkläre ihnen, warum ich für Dash arbeite und warum ich denke, dass es das Zahlungsmittel der Zukunft ist.

Was wollen neue Nutzer, denen du von Dash erzählt hast, als Nächstes? Wollen sie noch mehr lernen? Wollen sie mit Dash bezahlen? Wollen sie einfach nur investieren?

NJ: Die meisten interessieren sich fürs Investieren – wie man es kaufen kann, wo man es kaufen kann und wann man kaufen sollte. Andere wollen mehr über Dash lernen. Warum ich es promote, warum ich daran glaube und wie ich mit anderen zusammenarbeiten will, damit ich sicher sein kann, dass Dash auch im Alltag verwendet werden kann. Zum Schluß fragen sie noch ob sie hier mit Dash Essen, Trinken oder irgendetwas anderes kaufen können, was eine sehr gute Frage ist.

Momentan befinde ich mich in der Situation, dass ich Dash promote, ohne, dass irgendwelche Läden oder Restaurants es akzeptieren würden, und dennoch zeigen die Leute ernsthaftes Interesse. Daher möchte ich ein PoS-System entwickeln, welches den Anforderungen des serbischen Gesetzes entspricht, und ein ATM-Netzwerk schaffen, durch welches potentielle Kunden einfach ihre Dinare gegen Dash eintauschen können. Zudem möchte ich Kleinstdarlehen an den bereits erwähnten PoS-Terminals verfügbar machen und in das System eine integrierte Währungsbörse einbauen. Dazu werde ich ein Proposal einreichen, sobald der Plan entsprechend ausgereift ist. Der Krypto-Hype wird viele neue Nutzer anlocken und wenn sie sich erst einmal daran gewöhnt haben Dash im Alltag zu verwenden, dann werden sie davon nicht mehr lassen wollen. Damit können wir die Grundlage für ein lokales Dash-Ökoystem legen.

Was ist das größte Problem, mit dem dein Projekt bisher konfrontiert wurde?

NJ: Ein Gewerbe anzumelden ist für unsere Ziele unabdingbar, aber, aufgrund der bestehenden Gesetzeslage, extrem schwierig. Momentan arbeiten zwei Anwälte und ein Finanzexperte daran den rechtlichen Weg für unser Projekt zu ebnen, damit wir als anerkanntes Unternehmen agieren können. Gute Neuigkeiten kann ich dazu leider nicht verkünden, aber auch keine schlechten.