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Laut einer aktuellen Statistik, die die Transaktionszahlen über das POS-Interface Anypay analysiert, befindet sich Thailand an zweiter Stelle, direkt hinter den Vereinigten Staaten.

Laut der Statistik von Anypay wurde bei einer großen Zahl an Transaktionen der thailändische Baht als Währung ausgewählt, wobei die Transaktionen durchschnittlich 0,15 Dash betrugen (im März etwa $10-15). Die Händler, bei denen diese Transaktionen stattfinden, wurden von der Dash Embassy Thailand von Dash überzeugt. Sascha Jochum von der Dash Embassy Thailand betonte, dass die Zahl der Transaktionen nicht zu unterschätzen sei, besonders da viele Händler ein anderes POS-System oder die Dash Wallet verwenden:

„Über AnyPay allein werden pro Monat etwa 100 Transaktionen abgerechnet. Wie viele Transaktionen daneben ausgeführt werden, können wir nur erahnen, da wir keine Daten zu anderen POS-Systemen und der Dash Wallet haben. Das positive Feedback der Händler deutet aber darauf hin, dass diese ähnliche Zahlen aufweisen.“

Eine der Voraussetzungen für den Erfolg der Dash Embassy Thailand liegt in der Krypto-freundlichen Umgebung, welche in Thailand gegeben ist:

„Thailand ist Kryptowährungen gegenüber sehr offen. Börsen, Broker und Trader können hier seit mehr als einem Jahr eine entsprechende Lizenz beantragen und es gibt auch ein Portal für ICOs. Am wichtigsten ist natürlich, dass Händler Kryptowährungen einfach als Zahlungsmittel akzeptieren dürfen. Wir befinden uns zudem in regelmäßigem Kontakt mit der SEC, die technologisch sehr fortschrittlich ist. Wir sind offen dafür, mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Hierdurch konnten wir dabei mithelfen eine Atmosphäre zu schaffen, die sehr positiv gegenüber Investoren und Kryptowährungen ist, was sich sehr positiv auf Dash auswirkt.“

Konzentration auf bestimmte Branchen

Die Tatsache, dass sich Thailand recht konstant auf Platz 2 der AnyPay-Statistik hält, deutet darauf hin, dass der Ansatz der Dash Embassy Thailand erfolgreich ist, bei dem es darum geht vor allem auf Unternehmen aus der Tourismusbranche zuzugehen. Doch nicht nur Touristen zahlen bei diesen Händlern, auch für viele Einheimische ist das Angebot attraktiv. Mit einer wachsenden Anzahl an Touristen gibt es zudem die Möglichkeit, dass diese ihre Erlebnisse mit Dash mit nach Hause nehmen und auch dort die Verwendung der Kryptowährung vorantreiben. Sascha Jochum erwähnte zudem, dass es noch viele weitere Kryptowährungen in Thailand gäbe, Dash aber die einzige sei, die es in den Einzelhandel geschafft habe.

 Das Team der Dash Embassy Thailand hat sich zudem darauf konzentriert Händler und Nutzer über Dash aufzuklären, da noch wenig praktisches Wissen über Kryptowährungen vorhanden ist. Hierdurch werden nicht nur neue Nutzer und Händler für das Ökosystem gewonnen, es trägt zudem dazu bei, Entwickler und andere potenzielle Community-Mitglieder auf Dash aufmerksam zu machen, was das Netzwerk noch weiter stärken sollte.

Dash finanziert sich selbst

Die Dash Embassy Thailand ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Wachstum des Ökosystems durch die DAO und die Treasury beschleunigt wird. Hierdurch werden jene Fallstricke vermieden, welche sich in der Vergangenheit negativ auf andere Kryptowährungsprojekte ausgewirkt haben, bei denen die Entwickler von Dritten oder Spenden abhängig waren. Dash weist durch die Möglichkeiten seiner Struktur nicht nur eine sehr innovative Technologie auf, sondern kann auch Teams finanzieren, die an Integrations- und Bildungsprojekten arbeiten, die für Nutzer von Bedeutung sind, die sich bisher nur auf Fiatgeld verlassen haben.