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Die Dash Embassy D-A-CH, deren Name eine Abkürzung der drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz darstellt, hat die Aufgabe Dash in eben diesen Ländern zu repräsentieren und zu verbreiten.

Die Embassy wurde vor ein paar Monaten gegründet und hat in der letzten Woche ihre Internetseite gestartet. Ihr größter Erfolg bisher war es, Dash gegenüber drei großen Nachrichtenseiten zu vertreten (ARD, Handelsblatt und WirtschaftsWoche). Das vielseitige Team besteht aus zwei Marketing- und Eventprofis, einem Finanz- und Rechtsspezialisten, einem Übersetzer, einem IT-Spezialisten, einem Zahlungssystemspezialisten und einem professionellen Supporter. Zudem arbeitet das Team mit CryptoTax zusammen, denen es darum geht steuerliche Fragen zum Thema Kryptowährungen zu klären.

Das schnelle Wachstum der Embassy deutet darauf hin, dass das Verlangen nach einem Verständnis für Kryptowährungen im deutschsprachigen Europa sehr hoch ist. Wir sprachen mit Klaus Hipfinger und Jan Heinrich Meyer, zweien der Gründer, wie sich die Botschaft bislang entwickelt hat.

Krypto-Ökosystem in Europa

Wie denkt die deutschsprachige Öffentlichkeit über Dash und andere Kryptowährungen?

„Eigentlich sehr positiv. Die Europäische Währungsunion genießt weiterhin nicht das Vertrauen der Bürger und viele Experten sind noch immer der Meinung, dass der Euro die nächste große Krise, die sich bereits am Horizont der Finanzmärkte abzeichnet, nicht überleben wird. Deutschland und Österreich hatten zuletzt nach dem Ende des Ersten Weltkriegs Erfahrungen mit Hyperinflation gemacht. Das Wissen darum ist nie aus der Seele der Menschen verschwunden und diese bereiten sich daher auf eine derartige Krise vor. Selbst ältere Menschen, wie meine Großmutter kaufen jeden Monat BitpandaToGo Gutscheine, um Bitcoin für schlechte Zeiten zur Seite zu legen. Das ist großartig!!!“

Welche Frage wird von den Medien, die kein Verständnis von Dash oder Blockchain haben, am häufigsten gestellt?

„Wir werden häufig mit ideologisierenden Fragen konfrontiert, wie etwa: Glauben Sie, dass Bitcoin überlebensfähig ist? Wird der Bitcoin den Euro ersetzen? Ist dieses Krypto-Zeug nicht bloß Betrug und der Motor des Dark Nets?

Die Menschen müssen die Technologie hinter Kryptowährungen wirklich verstehen, damit sie selbst nachdenken und Antworten auf diese Fragen finden können.“

Was sind die häufigsten Missverständnisse über Kryptowährungen und Dash?

„Wir arbeiten mit unserer PR-Agentur Hoschke & Consorten daran den Ruf der Gesetzlosigkeit zu überwinden. In der deutschen Presse wurden immer wieder Artikel über Dash und Drogenhändler oder andere Kriminelle veröffentlicht. Wir haben gegenüber den betreffenden Journalisten unsere Sicht der Dinge dargestellt und diese waren dankbar jetzt einen Ansprechpartner für derartige Fragen zu haben. Die meisten Coins können nicht mit einer offiziellen Ansprechstelle dienen. Durch die Dash Embassy D-A-CH gibt es Menschen, mit denen man sprechen kann, wobei wir auch bald Telefonsupport freischalten werden. Diese Dienstleistung ist sehr gefragt und schafft Vertrauen.“

Welche Lösungen bietet Dash den deutschsprachigen Ländern?

„Dash bietet langfristig alle Vorteile einer nicht-inflationären Währung, durch die Erspartes seinen Wert behalten kann. Diese Vorteile werden mit einem globalen Zahlungssystem verbunden, welches durch Evolution noch benutzerfreundlicher werden soll. Die Europäer erwarten von uns Support und den wollen wir ihnen bieten. Wir stehen mit dem Core Team in Kontakt, um mit ihnen unsere Ideen und Erfahrungen zu teilen.“

Weiterhin wird die Dash Embassy D-A-CH eine Roadshow durchführen, die ein deutschsprachiges Publikum über Dash aufklären soll.

Dash überbrückt den Graben zur Benutzerfreundlichkeit

Kryptowährungen stellen noch immer eine große Neuheit da, über die viele Menschen noch so gut wie nichts wissen. Dies kann man diesen Menschen nicht verübeln, man muss vielmehr auf sie zugehen, um Verständnisschwierigkeiten zu überwinden. Vertreter der neuen Technologie leiden häufig unter weitverbreiteten Vorurteilen, weswegen das Erwerben des Wissens so einfach wie möglich gehalten werden muss.

Dash kann durch seine internationale Community und das Treasury System Bildungsinitiativen unterstützen. Die Dash Embassy D-A-CH ist hierfür das beste Beispiel, da sie als Brückenkopf für den deutschsprachigen Teil Europas fungiert, der potenzielle Nutzer über Dashs Vorteile aufklären kann. Zudem kann die neue Technologie verständlich dargestellt und Mythen können überwunden werden. Während diese Bildungsarbeit läuft, arbeitet Dash weiter an der Evolution-Plattform, durch die der Verbraucher weniger Wissen über Kryptowährungen mitbringen muss und trotzdem von den Vorteilen der neuen Technologie profitieren kann.