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Die fortlaufende Dash Roadshow, welche von der Dash Embassy D-A-CH organisiert wird, ist darauf ausgerichtet die Bekanntheit von Dash im deutsch-sprachigen Raum zu erhöhen. Zudem werden bald vielleicht erstmals ATMs in Deutschland aufgestellt werden.

Die am 23. Juli gestartete Roadshow verzeichnet mittlerweile über 200 Teilnehmer, die zu den 5 Tourstops an Universitäten, Handelskammern und Co-Working Spaces erschienen sind. Zuletzt war die Dash Roadshow in Essen zu Besuch und auch dort war deutlich, dass sich besonders viele Nutzer für rechtliche Fragen interessieren und deshalb gerade der Steuerteil das größte Interesse weckte. Der Euro befindet sich zwar momentan nicht in der Krise, „doch, wenn man den Menschen die Hintergründe des aktuellen Finanzsystems erklärt, ist dies ein absoluter Augenöffner für sie“. Die Vertreter der Embassy erklärten den Besuchern auch, dass Kryptowährungen weniger volatil sind, wenn sie stärker im Alltag verwendet würden, und Dash deswegen gerade auf Venezuela sehr großen Wert legen würde. Zudem hat Dash die Besonderheit, dass das Steigen des Preises auch zu einem höheren Budget führt, durch das weitere Kampagnen gestartet werden können.

„Was für jeden Teilnehmer sehr interessant ist, sind die Struktur der DAO, die Treasury und die verschiedenen Projekte, die wie die Dash Embassy D-A-CH vom Netzwerk getragen werden. Für die Menschen ist es wichtig einen Ansprechpartner zu haben, ohne vorher in unterschiedlichen Foren und Community-Treffpunkten sondieren zu müssen.“

Im gleichen Zeitraum wurde auch angekündigt, dass nun die ersten Krypto-ATMs in Deutschland aufgestellt würden. Hierbei betonte die Dash Embassy D-A-CH, dass sie nicht für die Integration verantwortlich seien, sie würden lediglich bei der Standortfindung helfen und den oberen Bildschirm der Geräte zum Bewerben der Kryptowährung Dash verwenden. Die Automaten sollen bis Ende des Jahres aufgestellt werden und die Hoffnung besteht, dass besonders jene Händler ein Interesse an den Geräten zeigen, die Dash selbst akzeptieren, wodurch sie ihren Kunden gegenüber auch beim Verwenden von Kryptowährungen helfen könnten.

Dash und seine einzigartigen Funktionen bekannt machen

Die Dash Embassy D-A-CH hat Dash bisher vor allem dadurch verbreitet, dass sie sich an Early Adopter gewandt hat. Diese würden zwar selbst nur eine geringe Anzahl an Dash-Transaktionen verursachen, doch sie könnten Multiplikatoren sein, da sie ihren Kunden Dash näherbringen könnten, wodurch es eher einen Einzug in die Breite halten würde. In den nächsten Monaten wird sich die Dash Embassy größeren Unternehmen zuwenden, die auch international tätig sind. Zudem möchte das Team Einzelpersonen erreichen, die davon profitieren könnten, Geld über Kryptowährungen in ihre Heimat zu überweisen. Hierfür haben sie sich bereits an die wichtigsten Kryptowährungsbörsen der Türkei gewandt und hierfür werden sie ebenfalls am Blockchain TR Summit in Ankara teilnehmen.

Die Dash Embassy D-A-CH möchte, gerade auch mit den ATMs, ein komplettes „Dash-Ökosystem“ in Deutschland ermöglichen.

„Wenn man Dash so kaufen kann, wie man auch Cash abhebt, und man dann einen Teil davon direkt ausgeben kann, wird dies die Alltagstauglichkeit sehr stark steigern. Wir gehen davon aus, dass wir viele neue Leute erreichen können, wenn sie erstmal sehen, dass Dash eine Währung ist und nicht nur eine Anlageform.“

Doch auch, wenn ein Nutzer, der einen Automaten sieht, nicht sofort zum Kauf schreitet, so wird er doch auf Dash aufmerksam werden. Dadurch wird Dash eine Reichweite haben, wie noch nie zuvor, was früher oder später zu vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten führen kann.

Potenzielle Dash Nutzer finden und aufklären

Für viele Menschen außerhalb des Krypto-Ökosystems ist das Wissen um diese neue Technologie noch eher begrenzt. Aufgrund einer weitverbreiteten Szenesprache und vielen Insider-Witzen ist der Einstieg für Neulinge noch erheblich schwerer, als dies bei anderen neuen Technologien der Fall ist. Dash versucht dieses Problem dadurch zu lösen, dass es sich an jene Nutzer wendet, die am meisten von der neuen Technologie profitieren können und die daher auch am ehesten bereit sind, sich auf das Thema einzulassen. Gleichzeitig ist es auch wichtig, dass verschiedene Teams an einer Vereinfachung des Einstiegsprozesses arbeiten, wichtig ist für diesen Einstieg auch eine verständliche Dokumentation, wie etwa Dash Docs. Auch Trader sind eine wichtige Zielgruppe, über die sich, per Mundpropaganda etwa, eine höhere Akzeptanz einer Währung erreichen lässt.