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Dash hat in den vergangenen Wochen ein GitHub-Repositorium für DIP-5 veröffentlicht, durch welches Benutzernamen in Dash möglich sein werden. Diese Neuerung ist ein zentrales Anliegen des Evolution-Updates.

Dash Force News sprach mit Joshua, einem UX/UI-Entwickler von Dash Core über DIP-5.

In seinen Ausführungen zitierte Joshua mehrmals aus der DIP-5-Zusammenfassung, die auf GitHub zu finden ist.

„DIP 5 spricht von Blockchain-Benutzern. Dies wird ein wichtiger Aspekt sein, um DAPs reibungslos funktionsfähig zu machen.“

In einem Video ging Joshua bereits auf zentrale Aspekte, wie etwa die Blockchain-Benutzernamen, User-Credits, Passwortzurücksetzung und andere Aspekte ein. Blockchain-User (BUs) sind von großer Bedeutung für die sichere Verwendung von Diensten, die auf die Blockchain zugreifen. Dies gilt auch für SPV-Wallets (Simple Payment Verification) die nicht über eine eigene Kopie der Blockchain verfügen. DIP-5 beschreibt, dass Benutzernamen auf Credits basieren werden, die in „einem späteren DIP“ beschrieben werden sollen.

Die folgenden Kriterien gelten für Blockchain-User:

  • Mindestlänge: 3 Zeichen
  • Maximale Länge: 24 Zeichen
  • Zulässige Zeichen: A-Z (Groß- / Kleinschreibung nicht beachten); 0-9; Unterstrich _; Leerzeichen.
  • Groß- und Kleinbuchstaben werden nicht beachtet
  • Eindeutigkeit
  • Unveränderlichkeit

DIP-5 zeigt Innovationen

Es ist wichtig zu beachten, dass es sich bei diesem Artikel nur um eine kurze Zusammenfassung handelt. Wer eine ausführliche Erklärung lesen möchte, muss die Beschreibung der Blockchain-User (BUs) auf Github lesen.

Der Blockchain-User hat einen privaten Schlüssel, der über eine Subskriptionstransaktions-Registrierung „(SubTxRegister) verfügt. Diese enthält folgendes:

  1. Ein Benutzername, der bisher nicht registriert wurde, wird in einen neuen Block eingeschrieben.
  2. Der öffentliche Schlüssel wird von dem privaten Schlüssel des Blockchain-Users abgeleitet. Dadurch werden Benutzeranfragen (die mit dem privaten Schlüssel signiert wurden) validiert.“

Die Funktionen der BUs werden durch Mikrobeträge bezahlt, für die Dash in User-Credits umgewandelt werden. Diese Credits werden für verschiedene Funktionen benutzt, sie werden jedoch nach der Verwendung von Minern zurück in Dash gewandelt. Hierdurch ist eine Anmeldung möglich, ohne, dass für diese Geld bezahlt werden muss. Zudem ist es wichtig auf bestimmte Änderungen hinzuweisen, für die diese Credits verwendet werden, wie etwa das Hinzufügen oder Löschen von Kontakten.

Der Entwickler Phez hatte DIP-5 auf der Dash-Medium-Seite zusammengefasst. Er zeigt auf, wie Benutzernamen miteinander interagieren, wenn eine Zahlung vorgenommen wird:

Aktuelle Zahlung:

  1. Adresse anfordern (Alice)
  2. Adresse angeben (Bob)
  3. Adresse ins entsprechende Feld einsetzen (Alice)
  4. Adresse überprüfen (Alice)
  5. Zahlung senden (Alice)

Wenn eine Zahlung öfter durchgeführt werden soll, müssen alle Schritte wiederholt werden.

Zahlungen mit Blockchain Nutzern:

  1. Kontakt hinzufügen (Alice)
  2. Kontakt bestätigen (Bob)
  3. Zahlung senden (Alice)

Für wiederkehrende Zahlungen: Nur Schritt 3 wiederholen!“

Wie Joshua bereits sagte werden in DIP-5 die Funktionen „register blockchain user“ (SubTxRegister), „topup blockchain user credit“ (SubTxTopup), „reset blockchain user key“ (SubTxResetKey) und „close blockchain user account“ (SubTxCloseAccount) behandelt.

Wichtig ist hierbei, dass ein Account geschlossen werden kann, falls ein Angreifer die Kontrolle über den privaten Schlüssel bekommt. Hierfür ist es sogar möglich einen älteren Private Key zu verwenden, der jünger als 90 Tage ist [„<= ~ 90 Tage alt (51840 Blöcke)“].

Dash innoviert, um Evolution benutzerfreundlich zu machen

Dash möchte als Währung im Alltag verwendet werden können. Es möchte eine dezentrale Peer-to-Peer-Währung sein, die gleichzeitig günstig, schnell und sicher ist. Diese Eigenschaften sind bereits weitgehend gegeben, doch Kryptowährungen tendieren dazu nicht sonderlich benutzerfreundlich zu sein. Gerade dieser Punkt soll sich durch Dash-Evolution ändern. Hierfür ist DIP-5 ein entscheidender Meilenstein, der in seiner Bedeutung nicht unterschätzt werden sollte. Kryptografische Adressen sind ausgesprochen kompliziert und selbst QR-Codes können in manchen Situationen nicht praktikabel sein, weswegen das Modell mit Benutzernamen zeitlos und benutzerfreundlich ist.

Dash Evolution bietet noch eine Reihe weiterer Verbesserungen an, da die DIPs 2, 3 und 4 deterministische Masternodes, bessere PrivateSend-Transaktionen und automatisches InstantSend implementieren werden. Diese 3 DIPs werden den Grundstein für Evolution legen und schon Ende dieses Quartals/Anfang des Nächsten herauskommen. Version 13.0, die eigentliche Evolution steht für Q4 an und sie soll Blockchain-User, DAPs, DAPI und die DashPay Wallet beinhalten. Mit dieser wachsenden Benutzerfreundlichkeit wird Dash seine Nutzer- und Händlerbasis, die bereits jetzt stetig wächst, noch weiter verbessern.