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Dash und andere Kryptowährungen stellen eine Alternative zu Fiatwährungen da, welche weltweit unter Inflation zu leiden haben; das britische Pfund z.B., welches als älteste noch existierende Währung der Welt gilt, hat seit dem 18. Jahrhundert 99,5% seines Wertes verloren. Auch der der US-Dollar hat im 20. Jahrhundert 96% seines Wertes verloren und die Schicksale weniger erfolgreicher Währungen sollten jedem bekannt sein.

Fiatwährungen scheinen anpassungsresistent zu sein und wenn sie sich anpassen, dann geschieht dies immer den Interessen der Herausgeber folgend. Die extremsten Beispiele sind hier wohl Venezuela, Deutschland in der Weimarer Zeit und Argentinien, aber auch moderne Länder der Ersten Welt leiden immer unter einer gewissen Inflation. Auch Versuche die Inflation zu verstecken oder abzuwenden bringen meistens negative Konsequenzen mit sich. Das Schicksal der Länder Griechenland, Spanien und Italien zeigt z.B. die Nachteile des gemeinsamen Währungsraums auf, da die dortigen Länder aufgrund der übernationalen Natur des Euros an einer höheren Arbeitslosenquote litten.

Die Annahme, dass Fiatwährungen sicherer vor Manipulation sind als Kryptowährungen ist weithin verbreitet, doch dies ist eben nicht der Fall. George Soros ist dadurch berühmt geworden, dass er die Bank of England zu Fall gebracht hat, indem er gegen das Pfund wettete, wodurch die Regierung sich zu drastischen währungspolitischen Maßnahmen gezwungen sah. Hierdurch verlor die Kaufkraft des Geldes, welches der Ottonormalverbraucher verwendete, erheblich an Wert.

Hier dran ist zu sehen, dass Fiatwährungen nicht zum Wohle des Konsumenten funktionieren, sondern von Regierungen und privaten Investoren gegen diesen gerichtet werden können.

Kryptowährungen bieten Lösungen, können jedoch ebenfalls angegriffen werden

Ursprünglich sollten Kryptowährungen dezentrale und digitale Peer-to-Peer Währungen sein, die nicht von Regierungen manipulierbar sein sollten. Dies ist nicht nur das Konzept von Bitcoin, sondern auch von vielen anderen Währungen, wobei auch die Zahl der Akteure wächst, die ein anderes Ziel bei der Schaffung ihres Coins verfolgen. Dash, Bitcoin und Bitcoin Cash haben gemeinsam, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Coins gibt, die jemals geschaffen werden können. Dies verhindert, dass die Coins künstlich entwertet werden können. Andere Kryptowährungen versuchen unterschiedliche Probleme zu lösen, weswegen auch die Zahl und Herausgabe ihrer Einheiten unterschiedlichen Modellen folgt.

Auch wenn viele die Notwendigkeit von gesundem Geld erkannt haben, so gibt es doch weiterhin den Bedarf nach unsicheren, zentralisierten Währungen wie dem Banken-Coin Ripple, dem staatlichen Coin Petro oder auch dem „Stablecoin“ Tether. Diese Coins sind in ihren Fundamenten sehr leicht zu ändern und werden meist nur von wenigen besessen oder herausgegeben. Warum diese Coins weiterhin so große Beliebtheit erfahren, ist wohl auch mit einem mangelnden Verständnis für Geldtheorie zu erklären.

Dash zeigt Verbrauchern die Vorteile von gesundem Geld

Unter der Vielzahl an Kryptowährungen hebt sich Dash besonders dadurch von der Masse ab, dass es Verbrauchern durch gesundes Geld hilft alltägliche Probleme zu lösen. Dash ist gerade in Venezuela erfolgreich, wo Nutzer mit Dash gegen die Hyperinflation kämpfen. Dort akzeptieren mittlerweile über 1500 Händler Dash, was etwa die Hälfte der weltweiten Gesamtzahl darstellt. Dash ist dort zudem so bekannt, dass auch Nachbarländer, in denen keine Hyperinflation herrscht, eine zunehmende Akzeptanz von Dash sehen.

Diese schnelle Verbreitung kann Dash besonders durch sein Treasury-System vorantreiben, da dieses Teams finanziert, welche an der Verbreitung von Dash mitwirken. Diese Teams können potentiellen Nutzern die Vorteile von Dash und dessen einzigartigen Funktionen erläutern.