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Manche Analysten behaupten, dass wir uns im längsten Bärenmarkt der Kryptowährungsgeschichte befinden würden. Zu den schlimmsten Leitragenden dieser Marktlage zählt nun auch die Kryptowährung NEM (XEM).

Die NEM Foundation, die für die Entwicklung und Weiterführung der Kryptowährung zuständig ist, hat angekündigt, dass sie umstrukturieren und Personal entlassen müsste, da sie durch den Bärenmarkt hohe Verluste einstecken musste. In der Ankündigung rechtfertigt sie diesen Schritt damit, dass dieses Vorgehen zum Wohle von NEM und dessen Entwicklung geschehe. Im Verlauf der Ausführung wird deutlich, dass unverantwortliches finanzielles Management zu einer Mittelverschwendung geführt hätte, die nun eine Reduktion des Budgets um 60% erfordern würde.

Die Enthüllung dieser Mittelverschwendung ist wohl dem Bärenmarkt zu verdanken, der von manchen als längster Bärenmarkt der Kryptogeschichte bezeichnet wird. Diese Behauptung impliziert allerdings, dass der Preis noch einmal unter den Wert im Dezember 2018 sinken wird, was nicht gesichert ist. Der letzte Bärenmarkt dieser Länge begann im Jahr 2013 und dauerte bis Anfang 2015, als der Preis von über $1000 auf ca. $150 absank. Nachdem der niedrigste Wert erreicht worden war, blieb der Preis für längere Zeit stabil, was sich nun wiederholen könnte. Kryptowährungsprojekte müssen sich daher darauf einstellen, dass sie ihr Budget genauestens planen sollten.

Der Markt organisiert sich um

Das Jahr 2018 begann mit neuen Höchstständen, wobei viele Nutzer nicht daran dachten, dass dieser Trend nicht von Dauer sein könnte. Gerade im Zuge des ICO-Wahns wurden viele Token geschaffen, die dem Nutzer nicht nutzten, und die dennoch für viele Millionen US-Dollar gehandelt wurden. Durch den Bärenmarkt, der seit einigen Monaten läuft, haben viele dieser Coins fast ihren gesamten Wert verloren, da sie zu nichts anderem als Spekulation verwendet werden können.

Die Korrektur der letzten Monate kann also durchaus als Zeichen des Erwachsenwerdens für den Kryptomarkt gedeutet werden. Historische Parallelen zu ähnlichen Vorkommnissen, bei denen Preisstürze eine bereinigende Wirkung hatten, wären die Panik von 1907 oder die vergessene Depression von 1920/21. Bei beiden Ereignissen war deutlich zu sehen, dass Märkte sich am besten dann selbst regulieren können, wenn der Staat seine Finger stillhält und die Märkte in Ruhe lässt. Durch den freien Markt werden von den 2000 Coins, die auf Coinmarketcap gelistet sind, viele wieder vergehen, doch die Nutzer werden im Gesamten davon profitieren, da auch viele gescheiterte Projekte einen Mehrwert mit sich bringen können.

Dash möchte seinen Nutzern echten Mehrwert bieten

Eines der wichtigsten Ziele der Kryptowährung Dash ist es, im Alltag als digitales Geld verwendet zu werden. Eine wichtige Rolle spielt hierfür InstantSend, das Transaktionssicherungen in Sekundenschnelle ermöglicht. Da Dash derartig auf den Alltag zugeschnitten ist und dies von vielen Händlern bereits erkannt wurde, führt auch DiscoverDash, das Händlerverzeichnis der Dash-Community mittlerweile fast 5000 Einträge, die sich über die ganze Welt verteilen. Dash arbeitet hierfür mit vielen verschiedenen Remittance-Diensten, POS-Systemen, Kryptobörsen, Charity-Organisationen und vielen anderen Plattformen zusammen, die alle darauf abzielen ein Leben zu ermöglichen, in dem der Einzelne wirklich vollkommene monetäre Unabhängigkeit genießen kann.

Dies kann in jüngster Zeit auch an der steigenden Zahl an Dash-Transaktionen gesehen werden, die mit einem gleichbleibenden Transaktionsmittelwert zusammentrifft, was darauf hindeutet, dass Dash vor allem für alltägliche Transaktionen verwendet wird. Diese Entwicklung wird von Dash aktiv gefördert und durch das Budget der DAO, welches aus 10% der Block-Rewards besteht, finanziert. Durch dieses System kann Dash sich besser auf das konzentrieren, was den langfristigen Erfolg des Dash-Ökosystems sichern wird, wodurch auch der Bärenmarkt erfolgreich für die Weiterentwicklung von Dash genutzt werden kann.